Bundesregierung räumt politische Benachteiligung von Einkommensschwachen ein

Neues von der Armutsfront

Durch Wahlen ändert sich sowieso nichts.
Dies bestätigt dieser Bericht ja auch. Wenn nur Reiche und sehr wohlhabende Menschen wählen, werden natürlich nur deren Interessen von der Politik berücksichtigt und deren Sichtweise, deren SCHIEFE Sichtweise auf die Lebenssituation allgemein in Deutschland, wird immer weiter bestätigt. In der Presse ist das genauso. Arme haben keine Stimme, höchstens dann, wenn Armutsforscher Butterwegge mal deutliche Worte spricht, das ist aber spätestens nach ein paar Tagen vergessen.
Für Reiche und Wohlhabende sind folgende Dinge kein Problem:

Gute Ausbildung
Gute Karrierechancen
Hauseigentum – damit weitaus verbesserte Wohnraumsituation inklusive des Wohnens in „besseren“ Stadtvierteln oder sogar stadtnah, aber ländlich
Transport und Verkehr (Autos)
Kommunikation zu anderen Menschen, aufgrund höheren Einkommens kann man viel besser teilhaben an der Gesellschaft. Arme sind isoliert
Kulturelle Veranstaltungen wie Kino, Konzert, Oper und so weiter problemlos möglich, Arme können das nicht
Gesundheit – Reiche haben Privatdocs, Arme müssen sich mit der noch kränker machenden Schulmedizin begnügen UND noch zusätzlich viel mehr selbst bezahlen, was sie nicht können
Arme leben schlechter und sterben im Durchschnitt 10 Jahre eher als Reiche und wohlhabende Menschen.

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Das ganze Konstrukt ist ein Perpeteum mobile, dh. es trägt sich in sich von alleine und läuft automatisch immer so weiter. Weil sich eben Reiche und sogenannte „bürgerliche“ wohlhabende Schichten ihre Pfründe über Wahlen und Lobbyismus selbst sichern. Man „hilft“ sich gegenseitig – das nennt man allgemein FILZ und Köln speziell „Klüngel“. Diese Seitschaften sorgen dafür, dass alles beim Alten bleibt – weil es für die Reichen und Wohlhabenden ja immer noch gut läuft – kaum vorstellbar, wenn man arm ist, aber es ist so.

Arme bleiben einfach außen vor. Bei allem. Das ist auch ganz einfach, weil eben alles über Geld läuft, und wer keines hat, kann auch nicht teilhaben oder „Karriere“ machen.

Deshalb wird sich erst dann wirklich etwas ändern, wenn gravierende Veränderungen nicht nur in diesem Land, stattfinden, und damit meine ich nicht Veränderungen über eine Wahl. Denn eben über genau diese ändert sich nichts, obwohl es den Menschen immer wieder erzählt wird, aber dies ist die typische Lüge der Reichen und wohlhabenden Menschen.  Wohlhabende und Reiche glauben, dass sie Dinge verändern können, weil sie es so erfahren (haben), aber der einzige Motor, der Dinge bewegt, ist das Geld, und nicht die jeweilige Person.

Teutoburgs Wälder

diwini's blog

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