Was keiner wagt

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übernommen von hier: https://morgenwacht.wordpress.com/

Autor: Walter Flex

Der Text hat sehr viel mit Herdentrieb und Indoktrination zu tun. Menschen, die so handeln, wie oben beschrieben, sind in der Regel Außenseiter der Gesellschaft, weil sie das tun und aussprechen, was die anderen nicht hören wollen. Deshalb handelt kaum ein Mensch so. Außerdem ist solch eine Lebenseinstellung sehr unbequem und anstrengend, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Bitte beherzigen!

Teutoburgs Wälder

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4 Gedanken zu “Was keiner wagt

  1. vd

    Der letzte Satz oben des Gedichts: „Wenn alles dunkel ist, macht Licht!“.

    Was haben alle immer nur gegen die Dunkelheit? Sie ist nur das Gegenstück zum Licht und mehr nicht.
    Woher kommt das Licht? Mal von einer kleinen Flamme, einem angemachten Zündholz, im Großen gesehen von einem Stern wie die Sonne. Und wären wir bei Tag auf der Erde nicht auf der der Sonne zugewandten Seite, dann bliebe es dunkel. Aber macht es das Licht zu etwas Besseren als wie es die Dunkelheit ist. Tomaten sind Nachtschattengewächse, trotzdem lieben die meisten Leute sie. Alle essen Kartoffeln, sie aber wachsen im Dunkeln unter der Erde. In der Nacht kehrt Ruhe ein, alle legen sich schlafen, viele freuen sich sogar über die Nachtruhe, fernab vom vielen Lärm am Tag in der heutigen Zeit.
    Ein Stern wie die Sonne ist ziemlich klein im Vergleich zum alles beinhaltenden DUNKLEN Weltall.
    Wie schon Jesus in der Bibel sagt, der von sich behauptet das (Tages-)Licht zu sein. Mein Vater sagt er, ist größer als ich. Verständlich, denn da er sich für den hellen Morgen-Stern (Sonne) hält, ist sein Vater der riesige dunkle Weltraum.
    Babies kommen aus dem Inneren ihrer Mutter. Im Uterus ist es DUNKEL. Von da geht’s gezwungener Maßen heraus ins helle Licht des Kreissaals. Und ist man erst als Neugeborenes im Hellen, dann gibt’s kein Zurück mehr. Interessant, hell ist im Englischen das Wort für Hölle. Das engl. Wort für Himmel kann sein: heaven, sky, canopy, roof lining.
    heaven – raven (Rabe),
    sky – (rückwärts gesprochen X),
    canopy – da steckt das hebr. Wort für Schlange drin und vom deutschen her der Opi im Sinne von Großvater,
    roof lining – auf dt. soviel wie Dachgeschoß bedeutend – das Dach der Welt ist nun mal der dunkle Weltraum.
    Viele Menschen haben Angst im Dunklen bzw. vor der Dunkelheit. Aber warum? Und warum gibt es dann so Sprüche wie „im Schutz der Nacht“ oder „die Dunkelheit gibt uns Ruhe“?
    Moses holte den Himmel auf Erden, indem er den Mischkan bauen ließ. Deshalb verwenden wir heute noch das Wort Himmelszelt, denn der Mischkan war zu Anfang nur ein besticktes Zelt, später auch Stiftszelt genannt, bevor es zur Stiftshütte wurde und schließlich aus Stein zum Tempel in Jerusalem. Aus diesem Himmelszelt kam das sogenannte Manna, es fiel nicht aus dem Himmel über uns auf die Erde. Niemand durfte das Stiftszelt betreten, außer Moses und seine auserwählten Tempeldiener. Alle sonstigen Menschen, die in den Mischkan gebracht wurden, verschwanden spurlos in der Dunkelheit des Stiftszeltes. Dabei bildete sich über dem Zelt eine riesige Rauchwolke, in der die Opfer gen Himmel entrückt wurden, wie es Moses dem übrigen Volk erklärte. Vielleicht kommt die Angst vor der Dunkelheit daher, auch einfach mir nichts, dir nichts in der Dunkelheit zu verschwinden, auf Nimmerwiedersehen. Pünktlich jeden Morgen lag dann das Manna verstreut um den Mischkan herum, so als wäre es von oben herab aus dem Himmel über uns gefallen und nicht nur über den hohen Zaun rings um den Mischkan geworfen worden, und wurde vom Volk eingesammelt und verspeist. Guten Appetit!
    Das ist so meine Art Licht zu machen, aber die Menschen wollen davon nichts wissen. Ist wohl schon zu lange her. Jedenfalls gehört die Angst vor der Dunkelheit zu den Urängsten des Menschen – dafür muß es einen Grund geben! Und der kann nicht sein, daß über Nacht die Sonne nicht scheint.
    Es gibt auch Töne, die mit furchtbaren Geschehnissen verbunden werden. Sirenen und Katastrophen, Gefahr und Krieg gehören zusammen. Sirenen eignen sich also bestens dafür, Menschen etwas ganz bestimmtes mitzuteilen. Sie mitunter aber auch zu konditionieren, so daß sie nach anderer Leute Pfeife tanzen.

    Doch die Menschen sind taub und blind für die Wahrheit!

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    1. Die Angst vor der Dunkelheit ist wohl DIE Urangst des Menschen, wie Sie richtig schreiben. Sie will wie alle Ängste, überwunden werden.
      Darum geht es aber, glaube ich, in diesem Gedicht nicht, denn es kann ja nicht der Sinn sein, seine Angst vor der Dunkelheit so zu überwinden, indem man im Dunklen verharrt. Gut, es hilft sicherlich, gegen diese Angst im Dunkeln, besser noch im Wald, rum zu laufen, aber darum geht es hier nicht.
      Es geht hier darum, dass der Mensch sich trauen soll, Licht zu machen. In dem Sinne steht das Licht für die Erkenntnis, das Wissen, die Wahrheit.
      Viele trauen sich da einfach gar nicht ran.
      Viele wollen sie auch nicht verkünden, weil sie dann wiederum Angst haben. Gerade große Menschenmengen, behäbige, träge Massen, wollen schon mal gar keine Veränderung, die eine völlig neue Erkenntnis, eine revolutionäre neue Wahrheit ja mit sich bringen würde. Das ist auch ein Grund warum so viele Menschen NICHTS wissen wollen von der Wahrheit, vom Licht. Sie haben einfach Angst. Und sie leben bequem im – übertragenen Sinne – halbdunkel. Sie sagen sich vielleicht: ein bisschen hell reicht es mir, ich sehe genug, mehr will ich nicht sehen.

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  2. vd

    „Was keiner wagt“

    Vor allem wagt sich niemand außer ganz wenigen an die Wahrheit heran. Dabei lächelt sie uns dauernd an und sagt: Kommt doch her zu mir und bleibt bei mir.
    Doch Menschen sehen die Wahrheit nicht, denn sie trägt ein dunkles Gewand, und die Menschen lassen sich viel lieber vom schönen Schein blenden.

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    1. Keine Ahnung ob die Wahrheit ein Gewand trägt und dies irgendwie farbig ist. Für mich ist sie neutral. Mehr nicht. Jeder der an der Wahrhei vorbei agiert, ist eigentlich selber schuld. Irgendwann mal rächt sich solch ein Verhalten dann. Ich habe versucht, für mich, einfach so, meiner Wahrheit treu zu bleiben und entsprechend zu leben. Was andere tun, geht mich erst dann etwas an, wenn das Handeln der anderen mein Leben beeinflußt – gut, das tut es immer irgendwo, aber man muss sich auch separieren können im Sinne von Castanedas Schamanen. Separieren heißt ja nur emotionaler Schnitt, was auch nichts Endgültiges ist und keine Angst macht. Die meisten Menschen haben aber Angst davor, ich weiß nicht, warum.

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