Über Phytine, Lektine und Gluten

Da es die meisten Menschen nicht verstehen wollen,  hier noch einmal:

Gluten macht den Darm kaputt und ist unter allen Umständen zu meiden.

http://www.fettich.de/unsere-ernaehrung/gluten-und-seine-auswirkungen
„Anti-Nährstoffe sind genau das, was der Begriff nahelegt: Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern andere Nährstoffe ganz oder teilweise unbrauchbar machen. Zu diesen antinutritiven Substanzen gehören Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Eine erhöhte Aufnahme kann zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit führen.

Hier eine kurze Übersicht über einige verbreitete Anti-Nährstoffe:

Bestimmte Lektine greifen die Darmwände an und dringen in den Blutkreislauf ein, führen auf diesem Wege zu vielfältigen Entzündungen. Phytinsäure bindet Mineralstoffe und blockiert Enzyme, verhindert so die Aufnahme von Nährstoffen während der Verdauung.

Gluten ist ein spezielles Lektin, welches unter anderem Ursache für Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Depressionen und Multiple Sklerose sowie Zöliakie sein kann. Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten Anti-Nährstoffe, die größten Mengen befinden sich in Samen wie Getreide und Hülsenfrüchten, weniger auch in Nüssen. Biologisch ist dies sinnvoll, denn es sind diese Früchte, die sich vor dem Verzehr durch Tiere schützen wollen. Ein Getreidekorn ist prinzipiell nichts anderes als ein Embryo und die Pflanze hat großes Interesse daran, dass dieser unverletzt bleibt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Pflanzen diese Mechanismen im Zuge der Evolution entwickelt haben, um den Verzehr ihrer Nachkommen entweder unattraktiv zu machen oder sich möglichst gut für die Reise durch den Verdauungstrakt zu rüsten.

Weiterlesen bei Urgeschmack: Was sind Anti-Nährstoffe? – http://www.urgeschmack.de/was-sind-anti-naehrstoffe/

Laut U.Karstädt besteht ebenfalls ein gewisses Suchtpotential: „Getreide und Milchprodukte werden schon im Magen zerlegt und in Glutenmorphine und Kasamorphine aufgespalten. Diese Morphine sind übrigens, wie der Name schon sagt, Substanzen, die ein gewisses Suchtpotential erahnen lassen [und auch haben/Anmerkung von mir]. Nicht umsonst antworten die meisten meiner Patienten auf die Frage: „Auf welche Nahrungsmittel können Sie am schwersten verzichten“, fast imer mit Teigwaren, Süßigkeiten und Milchprodukten. Manche sagen sogar in ihrer Fixierung auf diese zwei Lebensmittelgruppen „Ja was soll ich denn sonst noch essen?“ oder: „da bleibt ja nichts mehr übrig“. [Aus: U. Karstädt, Diabetes 2 für immer besiegen]

24e-hinter-hiddesen-blick-auf-hermann

Wer mehr über den Zusammenhang zwischen „Lebens“mitteln und Sucht wissen will, lese das Buch: „Allergien – Folge von Umweltbelastung und Ernährung“ von Theron G. Randolph und Ralph W. Moss – sofern dieses Buch noch irgendwo zu bekommen ist.

Teutoburgs Wälder

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