Schuld und Verantwortung

anhand eines Leserbriefes -hier nachzulesen: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=33510 – viele werden so oder so ähnlich denken:

„Ganz tolle Wahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung sind mir möglich.
Ich kann arbeiten gehen und meinen Lebensunterhalt mit Mühe bestreiten oder von Hartz 4 leben und für einen 1-Euro-Job ausgenützt werden.
Mit meiner Arbeit unterstütze ich Multi-Millionen-Konzern-Chefs, die sich alles, aber auch wirklich alles an Gegenständen, Ideenreichtum und Menschenmaterial kaufen können. Sie können mich sogar für einen Hungerlohn arbeiten lassen.
Und NEIN, ich kann mich nicht unbegrenzt weiterbilden, ich bin so intelligent wie ich erschaffen wurde, mehr ist halt nicht.
Dafür werde ich von den Mulit-Millionen-Chefs und ihrer Hütehundetruppe von Aufsichtsräte, und Bessergestellten aller Hierarchien verachtet. Immerhin kann man ja alles lernen und alles werden. Und fehlende Intelligenz ist schon fast eines Genozides würdig.
Mit ihrer Macht und Einflussnahme schieben diese Leute ihre Hunde an die nötigen Positionen. In den Firmen und in der POLITIK.
In alle Parteien der politischen Landschaft sind sie vertreten, solche wie MICH will keine einzige Partei haben.
Wo also ich meine Schuld und meine Verantwortung?
Was also kann ich verändern?“

Alles beginnt und endet mit Geld. Dies ist leider so im derzeitigen Raubtierkapitalismus, den diejenigen Gierhälse, die heutzutage gut verdienen (zb. die Wolfgang Rettigs der „Nation“), auch noch als „Sozialismus“ oder gar „Kommunismus“ dar stellen. (Über  die These, bei unserem derzeitigen System handele es sich ja um „Kommunismus“, las ich heute einen Leserkommentar auf Guido Grands blog; dies ist wirklich lustig, es gibt Leute, die glauben so etwas, na ja.) Dass es sich beim derzeitigen System um eine Gelddruckmaschine für die Reichen handelt, die natürlich NICHT arbeiten, dürfte eigentlich jedem klar denkenden Menschen bekannt sein – leider scheint es nicht so viele dieser klar denkenden Menschen zu geben.

W. Rettig gehört jedenfalls nicht dazu.

Der normale Michel gehört auch nicht zu den Menschen, die klar denken können. Weil er den Grund für seine Sklaverei nicht gefunden hat: Das GELD.

Ergo fängt jede einschneidende Veränderung in diesem Bereich an: Ich beginne  oder ändere mein „Einkommen“, meine „Arbeit“. Ganz schlecht ist es, lohnabhängig beschäftigt zu sein, denn dann bekomme ich die für das System relevanten Steuern direkt abgezogen und kann nichts dagegen tun. Dies tun aber die meisten Menschen, jammern aber gleichzeitig darüber, dass das so ist.

Ergo wähle ich den Weg in die Selbstständigkeit, dort aber entwickele ich KEINE großen Energien, um viel Geld zu verdienen, denn: Viel Umsatz heißt auch: Viele Steuern, und das freut das System. Ich wähle statt dessen den Weg des Kleinunternehmers – es gibt da eine Grenze, wieviel man im Jahr verdienen darf, damals lag die bei 16,500 Euronen im Jahr, wie hoch sie heute ist, weiß ich nicht.

Das ist natürlich nicht viel Geld. Damit muss man dann wohl oder übel auskommen. Das geht aber. Denn schließlich geht es darum, frei zu sein, und relativ verantwortlich handeln zu können. Und das System so wenig wie möglich zu unterstützen durch Unsummen an Steuern.

Womit wir beim nächsten Punkt wären. Dasselbe gilt für den Konsum. Unnötiges gar nicht anschaffen, spart Geld, Steuern und so weiter… dies gilt für ALLE Bereiche des Lebens. Geld nicht auszugeben, spart Steuern. So einfach ist das. Wobei man als Kleinunternehmer, wie oben beschrieben, eh nicht so viel  hat. Dazu gehört natürlich auch, dass man den Traum des Bunzelbürgers von Haus, Auto, Schaukelpferd, Erst- und Zweit – und Drittfrau und „Karriere“ längst ad acta gelegt hat. Aber ich gehe davon aus, dass meine Leser solche Träume sowieso nicht mehr träumen 😉

Dasselbe gilt für den Traum, eine Partei könne in der BRD noch etwas verändern.

Man sieht also: Veränderung ist möglich, auch für jeden Einzelnen. Dies sind zwar nur relativ kleine Dinge, aber in der Masse, also wenn mehr Menschen so denken und handeln würden, wäre das schon erfolgreich.

Leider denken die meisten Menschen nur in Geld, deshalb ist dies erst einmal nur ein Traum meinerseits. Ich wollte „nur“ eine Antwort geben auf die oben gestellte Frage: „Was kann ich persönlich tun?“ und das irgendwie dahinter mit schwingende Gejammer: „aber ich kann doch gar nichts tun.“.

[Edit:

Zum Thema „Intelligenz“, die der Einzelne meint, nicht zu haben: In der Regel ist es eher der Mut, der dem Einzelnen fehlt, und nicht die Intelligenz. Aus dem obigen Beitrag spricht ja auch ein relativ großer Minderwertigkeitskomplex, der Komplex desjenigen, der meint, nichts zu können und deshalb auch nicht mehr erreichen zu können, als abhängig irgendwo beschäftigt zu sein. Diesen Komplex gilt es natürlich zu überwinden, indem man eben trotzdem etwas lernt, was dazu taugt, selbstständig und selbstverantwortlich zu arbeiten und zu leben, und sich nicht von denjenigen, die uns alle steuern und beeinflussen wollen, irre machen zu lassen in der Hinsicht, als dass die uns versuchen, weis zu machen, sie seien die „Elite“. Nein, das sind sie nicht! Sie sind nicht die Elite, weder aus Geld-Gründen, also weil sie viel Geld haben, noch aus „Intelligenzgründen“, sie sind nicht schlauer als wir. Sie sind uns nur da voraus, wo es gilt, langfristige Entwicklungen zu planen und auch durch zu führen, mit langfrstig meine ich „über Jahrzehnte, und länger“. Und sie sind in sich solidarisch. Deshalb können wir diese Dinge von dieser selbsternannten „Elite“ lernen. Aber sie sind nicht intelligenter als wir, und es gibt auch keinen Grund dafür, sich von denen klein machen zu lassen.Edit Ende.]

Jeder kann dies tun. Wirklich jeder. Es gibt keine Ausreden. Also ran ans Werk!

14e-Staatsforst-Sondershausen-2

Teutoburgs Wälder

 

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24 Gedanken zu “Schuld und Verantwortung

  1. Marcus

    Wir leben in einer Umgebung, in der alle Herrschaft
    vom Geld und dessen Zinssystem ausgeht, wer es
    hat, steigt auf, wer es nicht hat, bleibt jedoch unfrei,
    weil es immer jemanden gibt, der Geld fordert, und
    der sich gewiss sein kann, Forderungsempfängern
    fällt es schwer, die Zahlung zu leisten.Früher wurde
    es als moralisch anständig bewertet, die Rechnung
    pünktlich zu bezahlen, niemand hatte gern mit dem
    Gerichtsvollzieher zu tun.
    Das Rechtsdienstleistungsgesetz ist erst von 2007,
    vorher blieb ja wirklich nur der teurere Klageweg…
    Viele Migranten wählen indes bewusster den Weg in
    die Selbstständigkeit, sie sind Michel darin meilenweit
    voraus, der immer noch glaubt, Gewerkschaften sind
    dazu da, Arbeitnehmern stets den Rücken zu stärken…

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    1. In einem unterscheiden sich die Menschen nicht: Auch die „aufsteigenden“, also die mit dem vielen Geld, bleiben unfrei.

      Diese moralische Anständigkeit bzw. das, was man dafür hielt, kommt mit Sicherheit von der katholischen Kirche. Die den Leuten halt gewisse Schuldgefühle einredete und immer noch redet. Ich denke, dass die meisten Menschen gar nicht frei leben könnten, also frei im Sinne von „befreit davon, sich für irgend etwas, sei es moralisch, oder auch finanziell, oder halt beides, schuldig zu fühlen“.

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  2. Marcus

    http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=33513
    zeigt meiner Meinung nach eindeutig, dass der Verfasser
    die Wirkung des Systemes auch völlig falsch interpretiert.
    Er hält sich viel zu sehr bei Wahlen auf. Jeder hier ist Teil
    der Verantwortungs- und Wertegemeinschaft, und würde
    mit seiner mickrigen Erst- und Zweitstimme niemals etwas
    bewegen können, wenn sich nicht noch genügend andere
    dafür entscheiden,Stimmen in gleicher Weise abzugeben.
    Relative Mehrheit ist eigentlich eine Minderheitsregierung.
    Schuld hingegen laden nur die sich auf, die es verhindern
    könnten, notorische Nichtwähler ja genauso wie Experten,
    die die Entwicklung kommen sehen,gar nichts dazu sagen.
    Wahlkampfkostenerstattung bietet keine Anreize, Gelder
    werden gezahlt, ob es nun 10% oder 80% Beteiligung bei
    den Wahlen gibt…selbst bei 10% Beteiligung ist die Wahl
    gültig, das dürfte gar nicht sein. Parlamente achten ja nun
    auch auf ihre Beschlussfähigkeit…
    Für die meisten Bunzelbürger gibt es keinen Weg in eine
    Selbstständigkeit, sie können nichts, und demzufolge ja
    auch nichts anbieten…das hindert aber dies „Versager“
    nicht daran, sich stets eine fundierte Meinung zu bilden.

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    1. Wahlen ändern nichts und Parteien auch nicht, deshalb muss das alles weg, schon klar…
      wenn die meisten Bunzelbürger nichts können, muss ich leider sagen, an der Stelle, dann ist das auch deren eigene Verantwortung, sie könnten ja etwas lernen.

      Lernen kann jeder, der will.
      An dem Punkt entlasse ich keinen aus der Verantwortung.
      Wer das nicht tut, darf nicht rum jammern. Also gar nichts tun und dann rumjammern, wenn es schief läuft, das geht gar nicht… ich habe immer gelernt, auch immer NEUES gelernt, und immer wieder von Neuem versucht, etwas zu machen, also mir kann keiner in der Beziehung etwas vormachen, wenn ich sage, aus eigener Erfahrung sage: Dieses Geldsystem macht jeden, der was machen will, kaputt. Weil nur der Erfolg hat, der viel Geld hat und mit dem Strom schwimmt. Deshalb ist dieses System, egal wie man das nennt, so menschen- und innovationsfeindlich wie nur was.

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      1. Marcus

        Man müsste es anders organisieren, denn auch
        traditionelle Ältestenräte stellen nun nur auf das
        Merkmal Alter ab, nur bei den alten Germanen
        war es üblich, dass „Alter“ allein nicht hinreichte,
        die Leute mussten ja schon dafür bekannt sein
        dass sie etwas können, und deswegen einen ja
        reichhaltigeren Erfahrungsschatz haben als ein
        kleingewerblicher Alleinsiedler,
        Bunzelbürger sind größtenteils nicht lernfähig, es
        gehört dazu, ja ein halbes Leben lang immer und
        immer wieder dieselben Fehler zu wiederholen, es
        ist kein Potential vorhanden, dass aus „Mitläufern“
        eigenständig denkende Wesen werden, Schema-F,
        und zwar „around all day long“ sozusagen, und es
        eckt auf die Weise keiner jemals mal ernsthaft an,
        man ist auch nicht emotional belastet, wenn man
        die physische Existenz seiner Mitmenschen da mit
        Bescheiden, Klagen oder Belagerung einschränkt.
        Erfolgreiche Eintreiber werden reich belohnt, das
        Schicksal der Geplünderten spielt gar keine Rolle.
        Immerhin bringt es die BRD GmbH ja noch fertig,
        Pfändungsfreigrenzen zu installieren…und man
        muss dafür wahrscheinlich ja noch dankbar sein…
        Wenn Wahlen, dann nur Persönlichkeitswahlen,
        Parteien sind ganz überflüssige Stimmenfänger…

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  3. „Man müsste es anders organisieren, denn auch traditionelle Ältestenräte stellen nun nur auf das Merkmal Alter ab, nur bei den alten Germanen war es üblich, dass „Alter“ allein nicht hinreichte, die Leute mussten ja schon dafür bekannt sein dass sie etwas können, und deswegen einen ja reichhaltigeren Erfahrungsschatz haben als ein kleingewerblicher Alleinsiedler,“

    => genau richtig! Alter alleine sagt gar nichts aus.
    Probleme sehe ich, was den Bereich des Könnens angeht. „Viel Geld haben“ wird heutzutage leider gleichgesetzt mit „Können“, und so funktioniert es halt eben NICHT. Wenn einer was kann, muss er schon was vorweisen können, Handwerk, oder nicht überflüssige Dienstleistung, oder Kunst. Also Können im Sinne von handwerklich guter Arbeit.
    Die Arbeit an sich ist zu bewerten, und nicht die Werbung für die Arbeit.
    Also die Show ist von der eigentlichen Leistung zu trennen.

    Wer nicht lernfähig ist, stirbt – langfristig gesehen – aus. Was das angeht,ist unsere vermeintliche Zivilisation über-reif. Fürs Aussterben. Nur eine sehr elementare Krise kann aus den Überlebenden wieder einen Geist schmieden, der von Zusammenhalt, Erfindungsgeist und Mut geprägt ist, und, natürlich, Zukunftsdenken. So etwas findet man ja heute gar nicht mehr.

    Geld als Gott muss weg. Es war der größte Fehler, zuzulassen, dass Geld sich von alleine vermehrt. Geld als Tauschmittel ist o.k., aber alles andere muss weg.

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    1. Marcus

      Wir haben heutzutage die gewerblichen Alleinsiedler, die
      sich mit Geld allen Abstand zur Außenwelt erkaufen, die
      aber mit demselben Geld sogar nachhaltig beeinflussen.
      Wenn das Handynetz ausfällt, zeigt sich, wer mehr weiß
      als frag mal „Professor Google“..hilflos wie kleine Kinder
      stehen die Technikfreaks im Wald, und wissen nicht, wie
      man eine Himmelsrichtung althergebracht herausfindet..
      so kommt mir diese Gesellschaft mittlerweile schon vor,
      weil sie von nichts mehr eine Ahnung hat, hat sie keine
      Antworten, lässt alles geschehen, bis es mal zu spät ist…

      Selbst Gene sind lernfähig, es verwundert schon, dass
      es homo sapiens sapiens ( welch Selbstüberschätzung ! )
      nicht mal hin bekommt, aus seinen eigenen Fehlern zu
      lernen, wenn er einmal das Kindesalter überwunden hat..

      Geld ist letztlich wertlos, denn tauschen sollte man seine
      Besitztümer natürlich niemals dagegen. „Tauschhandel“
      ist das Bezahlen mit Geld natürlich nicht, während jedoch
      1 Stunde Ziegen hüten gegen 1 Stunde Schweine hüten
      schon einen ziemlich vernünftigen Wechselkurs hätte. Es
      macht sich keiner klar, dass Preise ja Wechselkurse sind.
      Sich einen hohen Wechselkurs leisten zu können, besagt
      nicht, dass das Produkt nun den Preis überhaupt wert ist.
      Michel wird das wahrscheinlich nie verstehen…

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      1. Technikfreaks im Wald? Viel zu kompliziert!
        Die wissen ja nicht mal in Düsseldorf, wo der Rhein ist!

        Ist mir so passiert, nach dem starken Gewitter, wann war das, vor zwei Jahren, Pfingsten? Danach sind sämtliche Bahnen in NRW ausgefallen. Ich war gerade an den Externsteinen und wollte gemütlich zurück fahren, nach Köln. Mit Mühe und Not und viel Stehen in überfüllten Zügen bin ich noch bis Düsseldorf gekommen, ab da führ nichts mehr. Hab mir dann einen Hotelplatz besorgt und bin am nächsten Morgen per Rad weiter, da immer noch nichts führ, keine Bahn, keine Straßenbahn, nichts. Ich hatte aber auch keine Karte und kenne mich absolut nicht aus in Düsseldorf. Deshalb dachte ich, suche den Rhein und fahr da entlang, südwärts, ist ja einfach, kann jeder Dumme. Es stellte sich jedoch heraus, dass die befragten Leute nicht mal wußten, wo der Rhein ist. Ohne ihr Navi sind die alle aufgeschmissen, bzw. die kennen wirklich nur ihre normalen Alltagswege.

        Nun ja ich hab den Rhein dann gefunden und bin gemütlich zurück gefahren, aber selbst das wurde mir von Bekannten als Großtat bekundet ???, was besagt, wie unselbstständig und hilflos die Menschen sind, wenn sie ihre Technik nicht mehr haben, und noch dazu Verkehrsmittel in dem Maße ausfallen, wie das damals war.

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    2. Marcus

      Die Frage der Schuld ist ja die Frage der christlichen Kirchen,
      denn sie hat ohne Zweifel Schuld auf sich geladen, verbrämt
      historische Verantwortung genannt. Nimm die Juden, und lass
      mir die Pfaffen, diese Losung zieht sich durch Europa wie ein
      roter Faden, manche Herrschaftshäuser haben es ja aufgrund
      des eigenen christlichem Bekenntnisses daher übernommen,
      Der letzte „Staatsakt“ innerhalb Europas wurde in Deutschland
      Frankreich und Russland betrieben, bei den letztgenannten ja
      weit über das Ende der Einparteiendiiktatur unter Hitler hinaus.
      Die Geschichte der Juden in der DDR ist die der permanenten
      Hetze und Behinderung, das kommt aber bewusst in keinem
      Geschichtsbuch vor, sonst wäre die historische Verantwortung
      der Nazis nämlich nur noch relativ, darüber hinaus kann man
      die Sowjetunion nicht öffentlich als Nazis beschimpfen…

      Die funktionierende Zusammenarbeit gerade im heiklen Punkte
      Judenverfolgung zwischen Stalins Kommandanten vor Ort und
      den deportierenden Truppenverbänden der Wehrmacht findet
      man daher ja in keinem Geschichtsbuch, alle Zusammenarbeit
      innerhalb Europas wird stets auf Versagen von Einzelpersonen
      zurückgeführt, diese sollen dann stets eigenmächtig gehandelt
      haben, soso. Dabei konnte ganz Europa das Volk nicht leiden..
      .
      Sippenhaft ist typisch für den Islam, in Deutschland hat sich ja
      nur erhalten, dass man Schulden erben kann, weil sich über
      das Zinssystem so schön daran verdienen lässt. Germanen
      sahen es von Haus aus so, dass immer der Älteste sich für
      Verfehlungen nun verantworten musste, die Strafe hingegen
      wurde von der gesamten Familie aufgebracht. Gefängnisse
      gab es nicht, die härteste Strafe war die Zwangsumsiedlung.
      Getötet wurde hingegen nur bei einem direkten Angriff..
      Familie „Flodder“ wäre zwangsumsiedelt worden, weil diese
      die Umgebung stört, würde man das in Deutschland heute
      anwenden, müssten viele Ausländer für immer das Land ja
      einfach verlassen, aber eben auch mache Deutsche…Das
      man es nicht tut, ist nun ein Zeichen von echter Schwäche…

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      1. Na ja man lässt die Leute einfach rein… ohne Rücksicht auf Verluste. Und ab einem gewissen Anteil Fremder müsste eigentlich jedem normal empfindenden Mensch klar werden,dass da was nicht stimmt. Und dieses Gefühl müsste jeden normal empfindenden Mensch so aufschrecken, dass er sich weiter informiert und dann auch was dagegen tut.
        Dies wäre die normale Handlungskette bei psychisch gesunden Menschen.

        Damit haben wir es aber schon lange nicht mehr zu tun.

        Wagandt sagt, die Leute sind traumatisiert, Axel S. von der Europäischen Aktion sagt auch, die Bevölkerung ist traumatisiert, alle sagen das, Rettig hat sogar mal ein Video drüber gemacht, und da stimme ich auch zu, aber deshalb kann man doch dies nicht als Ausrede dafür benutzen, dass alles so weiter gehen soll und dass das richtig ist, wenn es so weiter geht.
        Man kann sehr viel Verständnis haben. Und Traumata wuchern, wenn sie nicht beachtet werden, immer weiter, das ist richtig, aber wenn die Betroffenen nichts dagegen tun, ändert sich auch nichts, und an dem Punkt hört mein Verständnis auf. Im Gegenteil, diese Bevölkerung flüchtet sich, anstatt ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, und endlich mal HINZUSEHEN, in Dekadenz und Verfall.

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      2. Marcus

        Das mit der Traumatisierung verstehe ich jetzt nicht.
        Wir sind mittlerweile fast alle jünger als wir nun sein
        müssten, um uns Von Krieg, Entbehrung, Flucht usw.
        überhaupt ein Trauma einfangen zu können. Daher
        würde ich es so Vollmeise nennen, niemals Trauma.
        Und eine gelernte Vollmeise wie die „Erbschuldlüge“
        verursacht auch noch nicht einmal Nebenwirkungen,
        wenn man sie einfach weglässt und vergisst, weil es
        bekannter Nonsens ist. Auch von Flüchtlingsmassen
        kann man beim Anblick derselben gar kein Trauma
        entwickeln,von Menschen hinter Zäunen fühlt sich
        niemand bedroht, Flüchtlinge im Alltag müssten uns
        öfters mal die Zähne fletschen lassen, das ist wohl
        wahr, zu vielen bleibt das Fletschen weg, es wird so
        zum Anlächeln, mal verbissen ernst, mal erfreut..
        Der gezähmte Mensch wird erst traumatisiert, wenn
        der archaisch halbwilde Mensch ihn überfällt, was ja
        nur durch den Zusammenhalt in der Gruppe danach
        abgemildert werden könnte, ohne dass sich Gefühle
        des Opfer Seins dabei verselbständigen.
        Die Kriegsgeneration kannte dieses Problem, es wurde
        von Soldaten der Alliierten fleißig drauflos vergewaltigt.
        Davon ging die Welt damals nicht gleich unter, jedoch
        war das Misstrauen gegenüber allem Fremden auch
        wohlbegründet. Die so völlig unbedarfte Vermischung
        von Haplotypen führt beispielsweise bei der Anzucht
        von Saaten zu einem erhöhten Auftreten ungünstiger
        Eigenschaften, das zumindest wissen die alten Völker
        zumindest im Unbewussten noch sehr genau.
        Fremdenfeindlichkeit ist insofern die natürliche Weise
        der Reaktion auf abweichende Haplotypen, zumindest
        bei Tieren und natürlich dem Menschen. Mit falschem
        Samen bestäubte Pflanzen gedeihen schließlich nun
        auch nicht, sondern verkümmern.

        Die Eiche mit der Birke zu kreuzen gelingt nur im Labor,
        beim Menschen kommt ja erschwerend hinzu, dass alle
        regionalen Stämme der Welt ja beliebig untereinander
        kreuzbar sind, es keine Vermischungseinschränkungen
        genetischer Natur gibt. Bekannt ist aber auch, dass es
        durch Bioinvasion zur Destabilisierung des Bestandes
        der heimischen Art kommen kann, bis hin zum völligen
        Untergang.Krankheiten spielen da eine entscheidende
        Rolle, Afrikaner sind gegen nichts immun,wogegen der
        Europäer nicht schon längst immun wäre, es hat also
        dann keinen biologischen Vorteil, Bastarde zu zeugen.

        Länder mit Clansystemen kommen genau deswegen
        nie auf Augenhöhe mit den Industrienationen, weil es
        niemand unternimmt, den Reichtum der Clananführer
        zum Wohle aller zu enteignen. Scheich soundso hat
        die Macht über Geld und Gesetze, das ist nun tödlich
        für selbstbestimmtes Leben in diesen Ländern, was
        ein Argument gegen eine WM in Quatar ja gewesen
        wäre, Moral hindert beim Geldverdienen, Coca Cola
        z.B. saufen die Araber überwiegend ohnehin nicht…

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        1. hallo, Marcus,
          Traumata sind vererbbar.
          Auf die schnelle hab ich ein paar Links gefunden:
          http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/genetik-traumatische-erlebnisse-praegen-das-erbgut-1.1936886
          „Epigenetik heißt der Vorgang, wenn die erworbene Eigenschaft der Elten bei den Kindern zu einer angeborenen wird.“

          Wie traumatische Erlebnisse vererbt werden: http://www.aerzteblatt.de/blog/58361

          Verdrängter Schrecken: wie Kriegskinder ihre Traumata vererben: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/verdraengter-schrecken-wie-kriegskinder-ihr-trauma-vererben-a-610297.html

          Vererbte Traumata: https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2014/04/vererbte-traumata.html

          Also das ist eigentlich bekannt. Rudolf Steiner hat sogar was von 7 Generationen geschrieben, so weit werden Traumata seiner Meinung nach vererbt.

          Die gesamte deutsche Kriegsgeneration ist dementsprechend traumatisiert. Und die vererben das. BZW. haben es vererbt. Allerdings sehe ich eher die negativen Seiten; diese Menschen sind m. Meinung nach extrem hart, haben kein Mitgefühl, auch nicht für die eigenen Leute, sie sind aber auch extrem zäh, extrem nörgelig, extrem anpassungsfähig, als ob sie von ihren Eltern das Haupt-Lebens-Ziel „Überleben“ irgendwo ganz fest auf ihrer Seelen-Festplatte übernommen hätten. Überleben um JEDEN Preis. Da passt man sich halt an.
          An ALLES.
          Klassische Aussage: was mich nicht umbringt, macht mich härter.
          So reden nur Menschen, die völlig von ihren Gefühlen und ihrem Bewusstsein getrennt sind.

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      3. Marcus

        Es ist nicht bekannt, dass sich heimische Teeveredler
        als Sponsoren der WM in Quatar beworben hätten…
        Meßmer Tee Typ „arabische Nacht“ wird wohl kaum
        bei den Arabern punkten können…

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  4. Marcus

    Die moderne Quacksalberei mit Traumata lasse ich
    so nicht gelten. Zu durchscheinend ist das Interesse
    der Psychologie,sich damit Patienten zu verschaffen.
    Wenn die Kriegsgeneration traumatisiert war, und es
    auf die Nachkommen übertragen hätte, so würde ja
    daraus nie lediglich ein spezielles Verhaltensmuster
    ableitbar sein. Die „hirnlose“ Hilfsbereitschaft dieser
    Gutmenschen passt zwar vordergründig ins Bild, es
    passt das Kalkül des so damit gutes Geld Verdieners
    jedoch überhaupt nicht dazu. Der politische Drall ins
    linke Thesenlager würde vordergründig dazu passen,
    die Durchsetzung mit radikal rechten Methoden nun
    wiederum nicht, Antifa-Aktivisten sind nicht wirklich
    Opfer eines Traumatas, zumal sie sich dafür immer
    auch bezahlen lassen. Traumata sind eine schlechte
    Begründung für allgemeinen Intelligenzschwund, es
    gab zwar so noch nie so viel gut ausgebildete Eltern
    mit stockdoofen Kindern, aber auch noch nie eine
    unbeschwertere Friedenszeit wie die seit dem W II.
    Es wäre mal eine interessante Studie, ob diejenigen,
    die bei Flüchtlingen ein Helfersyndrom entwickeln,
    Kinder und Kindeskinder von Flüchtlingen sind. Es
    gibt den Gegenpol des Hetzsyndroms allerdings so
    nicht,heftige Abscheu gegen Überfremdung ist eine
    Instinktreaktion. Im Übrigen sind ja Traumata eine
    puls-frequenzabhängige Erscheinung, es ist auch
    nicht verwunderlich, dass da Labormäuse heftiger
    reagieren werden, und ebenso wenig verwundert
    es, dass traumatisierte Menschen schweißgebadet
    aus ihren Alpträumen aufwachen werden.
    Viele von der Kriegsgeneration haben in Abgründe
    geblickt, die nachfolgende Generationen jedoch so
    nie erleben werden, es fehlt der Schlüsselreiz zum
    Ausbruch des Traumatas. Und von´Friedenszeiten
    bekommt man ganz gewiss keine Depressionen.
    Würden die Abkommen der Kriegsgeneration aber
    traumatisiert sein, so wären sie durchsetzungsstark,
    bewusst antisozial zu Fremden, verfügten nun über
    eine geringe Tötungshemmung gegenüber so allem
    und allen, die einem so richtig auf die Nerven gehen.
    Der Zusammenhalt der Gruppe Volk wäre aber weit
    höher, als er es jetzt ist, Individualisierungstendenz
    bestünde nicht, und so der übliche Kleinkrieg unter
    Nachbarn ist schon so alt,wie es beengtes Wohnen
    gibt, auch das ist eine Instinktreaktion, für die aber
    der Mensch in der Lage ist rationale Begründungen
    sich zu erschließen.Bewusstsein ist konditionierbar,
    es auf Epigenetik zu schieben, nur Quacksalberei.

    Und man verschafft damit dem radikalisierten Islam
    eine wunderbare Ausrede für barbarisches Handeln,
    sie sind ja alle bloß traumatisiert, und reagieren nur
    deswegen völlig unangepasst. dann müsste man sie
    generell separieren, da den täglichen Auslauf regeln,
    den sie auch ausschließlich begleitet haben dürften…

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    1. Marcus

      Übrigens kann ich über mich selbst sagen, dass
      ich durch eine bewusste Extremdiät der Mutter
      im Mutterleib sterben sollte, die Mutter sagte da
      später, sie habe schon gespürt, wie ich gar jede
      verfügbare Kalorie zu mir „umgeleitet“ habe, um
      zu überleben. Ich bin ein guter Futterverwerter,
      kann aber mit Hungerphasen gelassen umgehen,
      würde Epigenetik wirklich wirken, würde ich bei
      jedem Nahrungsmittelengpass ( z.B. Geld alle )
      sofort panisch reagieren müssen. Aber ich habe
      es in Kindertagen selbst ausprobiert, was diese
      Nulldiät ist, und wie es sich überhaupt anfühlt.
      Interessant ist Epigenetik deswegen, weil nun
      vielfältige Informationen über den Lebensraum
      dadurch vermittelt werden können, aber Kinder
      wissen nicht aus der Epigenetik, dass etwa der
      Haushaltsreiniger kein Getränk ist, dass Strom
      und Hitze weh tun, wenn man sie anfasst, dass
      „große licht-äugige Blechtiere“ ( Autos) ja keine
      Verwandten der Katzen sind, und ihre Richtung
      und Bewegung daher nicht punktgenau steuern
      können, und springen können sie mal gar nicht…
      Babies werden nicht einen Monat nach Geburt
      ein Smartphone perfekt bedienen können,aber
      epigenetisch müsste das Baby wissen, dass es
      diese flachen Bildmikrofone durchaus gibt, aber
      wer will beweisen, wie die RNA dazu nun lautet ?

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      1. „Ich bin ein guter Futterverwerter,
        kann aber mit Hungerphasen gelassen umgehen,
        würde Epigenetik wirklich wirken, würde ich bei
        jedem Nahrungsmittelengpass ( z.B. Geld alle )
        sofort panisch reagieren müssen. Aber ich habe
        es in Kindertagen selbst ausprobiert, was diese
        Nulldiät ist, und wie es sich überhaupt anfühlt.“

        => na dann hast Du ja aktive Traumaverarbeitung betrieben! Genau das ist der entscheidende Punkt.Du hast selbst ausprobiert, wie Hunger ist, aus eigener Entscheidung,und Du hast DABEI, beim Ausprobieren, gelernt, dass es nicht schlimm ist, Hunger zu haben, man stirbt nicht direkt. Damit hast Du quasi das Trauma, welches Dir widerfahren ist im Mutterleib, neutralisiert. Folge: Hunger macht Dir keine Angst mehr.

        Viele Menschen, bzw. die meisten, machen so etwas nicht. Noch schlimmer: Sie sind sich ihrer Traumata nicht bewusst. Ergo können sie auch nicht dran arbeiten – selbst wenn sie es wollten.

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    2. Das kannst Du so halten, wie Du willst.

      Es sei gesagt:
      Die Anfänge der Traumaforschung und die ersten Pioniere der Traumabehandlung (ich nenne nur mal stellvertretend A. Miller) hatten es sehr schwer gegen den in diesen Bereichen vorherrschenden Un-Geist von Freudscher Lehre. Da war nix mit „dran gut verdienen können“.
      Traumaforschung ist relativ neu und musste sich langwierig durchsetzen.
      Auch werden die meisten Behandlungsmethoden NICHT von den Krankenkassen bezahlt. Stünde die Möglichkeit, Geld zu verdienen, an erster STelle, dann hätte man wohl flächendeckend Werbung gemacht und diese Methoden der Bevölkerung mehr als wärmstens anempfohlen. Dem ist aber nicht so, im Gegenteil, die Verhaltenstherapie, die am häufigsten praktiziert wird, auch von den gesetzlichen Kassen bezahlt wird, ist ausgesprochen traumafeindlich.

      Altes wird einfach zu geschüttet und das Hier und Jetzt durch „anders denken und handeln“ im Empfinden des „Patienten“ umgemodelt. Das ist bei Traumata völlig kontraproduktiv, da das Alte erst mal angesehen, akzeptiert und integriert werden muss. Dann kann man erst an den Folgen arbeiten. Die Folgen sind klar Persönlichkeitsstörungen/inadäquates Verhalten.
      Aber das Ansehen des Traumas – hier im deutschen Fall, das kollektive Kriegs-Vertreibungstraume – ist UNERLÄSSLICH.

      Das tut der Deutsche aber nicht,bzw. die jenigen, die den Krieg noch erlebt haben, sterben langstam aus, was bedeutet, dass die Chance, da etwas zu machen, hinschwinden lässt.

      Das Kalkül des „gut Geld verdienens“ passt sehr gut dazu, denn Sicherheit (vermeintliche Sicherheit, nur das weiß der Deutsche nicht) ist das höchste Gut des traumatisierten Deutschen, deshalb rafft er Geld zusammen, wo er nur kann, und vergißt dabei auch jedwede Moral Er hat halt diese innere Angst vor Krieg- was wohl verständlich ist. Dass man aber gegen negative Entwicklungen VORHER was tun kann, um sie abzuwenden, das sieht er nicht, das erkennt er nicht, er kann es auch nicht erkennen, weil er es nie gelernt hat.

      Sein Verhalten angesichts eines drohenden Unheils oder Krieges ist typisch für Traumatisierte: warten, hoffen (mich erwischt es nicht) und Lebensmittel bunkern.

      Diese passive Wartehaltung, ja ergebene Wartehaltung, ist auch typisch für Traumatisierte; wie das Kaninchen vor der Schlange. Anstatt aktiv dahin zu gehen und etwas zu ändern… überhaupt diese ganze schicksalsergebene Passivität ist typisch für Traumatisierte. Typisch ist: passiv sein, oder fliehen, und genau das erleben wir in der BRD, bei Deutschen.

      Der Gutmenschenkomplex lässt sich sehr einfach begründen; auf diese (masochistische, selbstzerstörerische) Art hofft man, Schuld der Eltern/Vorfahren abtragen zu können, was natürlich nicht funktioniert, weil es Kollektivschuld nicht gibt. Und was natürlich (wie gewollt) in Selbstzerstörung endet. Weil diese Menschen keine Grenzen setzen, sie geben den Fremden ALLES (in unterschiedlicher Ausprägung/jeder Mensch hat andere Grenzen), und dieses Verhalten,keine persönlichen Grenzen setzen zu können, ist auch typisch für traumatisierte Menschen. Diese können nicht NEIN sagen, weil sie eben missbraucht wurden – meist in der Kindheit (Missbrauch in jedweder Form). Ein gesunder Erwachsener kann NEIN sagen und auch leben, aber die heutige BRD-Bevölkeruong kann das nicht. Deshalb ist sie auch so gut manipulierbar – über ihre vermeintliche Schuld und ihre versteckten Ängste.

      Du schreibst nun, es fehle den heute Lebenden der Schlüsselreiz. Das stimmt auch nicht. Die Schlüsselreize, Angst zu erwecken, werden ständig von der Presse und den Politikdarstellern geliefert. Ich habe sogar noch in Erinnerung, dass Merkel mal gesagt hat, man müsse die Bevölkerung permanent in Angst halten.

      Angst ist der Schlüsselreiz. Mit Angst hält man jeden Traumatisierten bei der Stange. Darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel, es gibt genügend Forschungen, die belegen, dass Menschen in Angst nicht fähig sind, adäquat zu reagieren. Und die Politikdarsteller und andere führenden Köpfe wissen das ganz genau. Es braucht keine auslösende Situation, es reicht, wenn darüber geschrieben/gesprochen wird dass z.b. Krieg möglich wäre. Dass zb. IS-Anschläge möglich WÄREN. Und schon dackelt der traumatisierte Deutsche in den nächsten Krisenvorsorge-Shop und kauft und kauft ….weil er meint dann ein bisschen sicherer zu sein. Und schon wählt er wieder Muttis Partei, weil diese ihm bis jetzt erfolgreich Sicherheit vorgaukeln konnte, wobei er wiederum Sicherheit mit finanziellem Wohlstand gleichsetzt.

      So funktioniert das. Diese Mechanismen sind sehr einfach und werden seit langem so angewendet.

      Menschen, die nicht erkennen, dass sie da kollektiv traumatisiert sind, handeln entweder gar nicht, weil sie glauben, fest der Überzeugung sind: „das hat ja sowieso keinen Sinn“, oder aber sie handeln unrealistisch, panikartig, überzogen. Zu den Ursachen ihres Nicht-Handelns bzw. ihrer „komischen“ Handlungen haben sie allerdings keinen Bezug, sie wissen nicht, warum sie so handeln. Traumata sind im Unterbewusstsein fest verankert, sie sind NICHT bewusst.

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      1. Marcus

        Psychologen setzen gerne eine Ferrari-Fahrgastzelle
        auf einen Fahrradrahmen, Traumata werden dadurch
        nicht aufgearbeitet. Ich bin da hemdsärmelig zu werke
        gegangen, was ein Trauma ist, wusste ich als Kind ja
        ohnehin nicht, die Entscheidung dafür fiel bewusst, da
        der junge Körper aufgrund der zu dem Zeitpunkt auch
        völlig unbekannten Ereignisse in der Frühzeit ja völlig
        aus dem Leim ging,Übergewicht wegen guten Essens.
        Also scheint es daneben noch etwas zu geben, einen
        Regulierungsmechanismus, der Standardabweichung
        der RNA bewertet und Gegenmaßnahmen einleitet…
        Wie soll der dann funktionieren, da Deinen Aussagen
        folgend Traumata praktisch unausweichlich sind, sie
        ausschließlich im Unbewussten die Wucht entfalten ?
        Als mir mit 17 diese Begebenheit eröffnet wurde, so
        mit 3 emotionslosen Sätzen, guckte ich danach auch
        jahrelang richtig tief in die Flasche. Auch diese Phase
        habe ich überwunden, einfach wieder damit aufgehört.
        Diese Phase kam wieder, als die Familie in die Brüche
        ging, zwei Jahre hoffnungslos betrunken gewesen, es
        siegte das Verantwortungsgefühl, auch dies konnte ich
        durch bewusste Entscheidung von einem Tag auf den
        anderen wieder verändern, ich erlebe Suchtverhalten
        nicht als unausweichliches Schicksal. Womöglich hat
        sich ein Generalschlüssel entwickelt, der sich gegen
        Selbstzerstörung und für Weiterleben entscheidet, es
        ist dann vielleicht sogar ein Gegen-Trauma-Trauma ?
        Ich habe es gerne natürlich, natürliche Zutaten, auch
        naturbelassene Umgebung, usw. usw. so künstliche
        Welten aus Computerspielen sind mir fremd, bei dem
        Versuch, einen Science-Fiktion-Roman zu lesen, war
        ich schon zu Beginn von Seite 3 total eingeschlafen,
        so langweilig und fremdartig war der Lesestoff…
        Ich schlafe bis heute völlig traumfrei, keine bewegten
        Bilder bei Nacht, und die fehlen mir nicht einmal, aber
        etwas Ruhe zum Nachdenken fehlt mir ja manchmal…
        von Durchschlafen bekomme ich schlechte Laune
        für den Tag, schon als Kind war ja mein Bedürfnis
        nach Schlaf deutlich herabgesetzt. Ich unterhalte
        mich in Tiefschlafphasen, als wäre ich ja hellwach,
        zumal der Körper im Schlaf sicher erkennen kann,
        wer das ist, der sich annähert. Instinktverhalten ?

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        1. Ich habe nicht gesagt, dass Traumata unausweichlich stattfinden, wenn etwas Dementsprechenes passiert. Und selbst wenn sie passieren, sind sie überwindbar.

          Das kommt halt eben auch auf den Willen des Betroffenen an. Du wolltest das überwinden. Die deutsche Bevölkerung derzeit, will das nicht, und da kommt halt eben dazu, dass es der Mehrheit einfach zu gut geht, verändern wird sich leider der Mensch erst, wenn es ihm schlecht geht. Ohne Leidensdruck gibt es keine Veränderungen.

          Solche Prägungen kann man ja sehr gut übertünchen, indem man systemgerecht agiert, mustergültiger Bunzelbürgersklave ist und bleibt und niemals aus dem Rahmen fällt gesellschaftlich, also brav immer mit dem Strom schwimmt. Was ja dann auch wiederum die Anerkennung von allen Mitbürgern bewirkt, also wer mit dem Strom schwimmt, hat es leicht, und schwache Menschen werden immer mit dem Strom schwimmen, sie haben ja gar nicht den Mut, sich dagegen zu stellen. Sie werden auch „Karriere“ machen und das haben, was man gemeinhin „Erfolg“ nennt, weil sie gar nicht anders können.
          Also irgendwie passt das schon sehr gut zusammen.

          Deine Entscheidung fiel bewusst, gegen diese Erfahrungen etwas zu tun, ohne dass Du wußtest, um was es sich bei dieser Erfahrung handelt. Diese Entscheidung zu treffen, ist eine völlig natürliche Reaktion. Viele reagieren aber nicht so bzw. haben die Traumata ihrer Eltern, die den Krieg mit erlebten, einfach übernommen. So war das auch bei uns in der Familie; meine beiden Elternteile waren Kriegskinder (geb. 1939), und schlimmer kanns nicht kommen für ein Kind, als in diesem Jahr geboren zu sein in Deutschland. Denn das heißt, die ersten 6 Lebensjahre nur Krieg, und nach dem offiziellen Kriegsende war das Leiden ja noch nicht vorbei. So etwas prägt eine ganze Generation und natürlich die Nachkommen dieser Generation. Da die Kriegsgeneration darüber ja auch nicht geredet hat, so schrecklich muss es gewesen sein.

          Meine Eltern haben also nicht darüber geredet. Es war ihnen wohl auch nicht mehr bewußt, bekannt, zumindest teilweise. Mein Vater hat durchaus Teile vom Erlebten glorifiziert, wie den obig gebrachten Spruch: Was mich nicht umbringt, macht mich härter. Also er hat schon Armut und Hunger aus der Nachkriegszeit, wovon er auch gerne und ausgiebig erzählte, irgendwie glorifiziert. Aus der Kriegszeit hat er nichts erzählt. Außer von Bombenangriffen, wie gut sie als Kinder gewesen seien, in 2 Minuten im dunklen Zimmer angezogen zu sein und im Keller zu verschwinden. Wir (also ich hab noch eine Schwester) seien ja dagegen „weicheier“ und überhaupt unfähig – so in die Richtung ging das bei meinem Vater. Das Elend in der Nachkriegszeit hat er umgedeutet und alles andere, schlecht geredet.
          Meine Mutter hat gar nichts erzählt. Sie hat aber früh ihre Mutter verloren – das muss wohl in der unmittelbaren Nachkriegszeit gewesen sein.

          Dass man traumatisierende Phasen/Erlebnisse überwinden kann, ist klar, es braucht aber einfach zusätzlich auch viel Zeit; daraus aber eine Regelmäßigkeit zu schließen, also dass diese Überwindung „einfach so“, oder mit wenig Aufwand, bei jedem passieren könne, halte ich für falsch. Außerdem kommt, bevor man etwas verarbeiten kann, erstmal die Erkenntnis: „Da war doch was“. Und eben diese Erkenntnis haben die meisten Menschen heute NICHT. Sie negieren schlicht alles und amüsieren bzw. arbeiten sich zu Tode (was auch wieder typisch ist für Traumatisierte).

          Dass man weiter leben will, ist „nur“ Instinkt.
          Es stellt sich „nur“ die Frage, unter welchen Bedingungen man weiter lebt. bzw. welche Verhaltensmuster man an den Tag legt, um das einstmals traumatisierende Erlebnis nicht mehr erleben zu müssen.

          Traumfrei bei Nacht zu sein, kann andere Ursachen haben, medizinische, zb. ein Vitaminmangel im Rahmen von Kryptopyrolurie: http://www.keac.nl/de/hpu/

          Gefällt mir

  5. Marcus

    Die Wahnidee der europäischen Union würde eine
    Traumverarbeitung darstellen, die Völker Europas
    sind ja offenbar nicht traumatisiert, denn sie haben
    null Bock auf diese politische Zwangsjackenunion…

    Gefällt mir

  6. Marcus

    Der Mensch organisiert sich eine Vielzahl guter
    „Kochrezepte“, wenn er aus Erfahrung weiß, es
    funktioniert die Methode zuverlässig, wird diese
    immer wieder Verwendung finden…
    Das gilt natürlich auch für die Überwindung von
    inneren Blockaden unbekannter Ursache, es will
    der Verstand ein gestecktes Ziel erreichen, aber
    der Körper folgt, wenn auch widerwillig, mit etwas
    Verzögerungstaktik dann ja doch dem Willen, weil
    das Ziel als ungefährlich erkannt worden ist.
    Man muss auch nicht jede Normabweichung gleich
    als Störung bezeichnen, es gibt kein Einheitsrezept
    für Psychische Struktogramme, eine These, „kennt
    man einen Menschen, kennt man alle“ würde nun
    niemand bejahen können, nicht einmal Freud wäre
    zu dieser verwegenen Arbeitshypothese nun bereit
    gewesen. Die Anmaßung der Psychologie wäre nun,
    für schier keine Behauptung immer nach klinischen
    Beweisen zu suchen, jede Auffälligkeit wirkt sich ja
    aus, man muss aber wissen, nach welchen Werten
    man suchen muss, das verweigert die Schulmedizin.
    Einfach so werden nur wenige ein Trauma los, die
    meisten wissen nicht einmal, was es ausgelöst hat,
    und wenn die Ursache unklar ist, versagt jede Form
    von Therapie auch ziemlich zuverlässig.
    Da ich über Jahrzehnte mit zwei Kriegsteilnehmern
    zusammengelebt habe, habe ich keinerlei Scheu
    vor Leichen, egal wie entstellt sie auch sind, Viele
    brauchen deswegen Therapiesitzungen, Ersthelfer
    und Rettungskräfte etwa, mir macht das nicht aus.
    So wirklich gut finde ich das nicht, es lässt einen ja
    ausgesprochen gefühlskalt wirken.
    Schrecksekunde und Schock sind bei mir deutlich
    herabgesetzt, mich schockiert einfach gar nichts…
    Beste Voraussetzungen, um auf Massenmörder
    umzusatteln, aber es gibt da keine Veranlassung
    für, sagt der Verstand…

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    1. „Einfach so werden nur wenige ein Trauma los, die
      meisten wissen nicht einmal, was es ausgelöst hat,
      und wenn die Ursache unklar ist, versagt jede Form
      von Therapie auch ziemlich zuverlässig.“

      ich denke, die meisten wissen nicht mal, dass sie eines haben.

      Ist doch gut, wenns bei Dir so ist mit der Schrecksekunde. Je kürzer die ist, desto schneller kannst Du reagieren, das erhöht die Überlebenschance.

      Gefällt mir

      1. Marcus

        Die meisten wissen ja überhaupt nicht, was ein
        Trauma ist, verneinen einen Einfluss jedweder
        Vererbbarkeit, Alks Trauma nur gesellschaftlich
        akzeptiert sind Unglücksfälle, Vergewaltigung…
        das vergeht schon wieder, sagt der Volksmund !

        Gefällt 1 Person

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