Werte sind unabhängig von ihrem Geldwert

Video: Rettig redet nur über Geld und merkt es nicht einmal.

Meine Meinung zum Video:

„Ziemlich materialistisch-einseitiges Video. So ist das halt, wenn man nur in Geld und „Leistungen“ denkt. Sehr, sehr einseitig.

Irgendjemand sagte mal, mit der Denkweise, wie Probleme entstanden sind, können sie nicht gelöst werden. War das Einstein? Egal.

Ihr Materialisten könnt einfache Fragen nicht beantworten, was ich zugegebenermaßen komisch finde. Die derzeitigen Probleme auf der gesamten Welt sind dank eurer Geldgier entstanden. Aber ihr kriegt den Hals ja nicht voll.

Frage: was sind eure „Werte“? Nur das, was Geld kostet? Aber über Geld seid ihr auch am jaulen, dass es nicht gedeckt ist. Folge: Nur wer arbeitet, laut eurer „Doktrin“ Werte“ schafft, hat Lebensrecht`? Ihr seid nicht weit davon entfernt. Wer arbeitet, also erschafft, schafft Werte? Na wenn das so einfach wäre.

Ich hab zb. ein Zimmer voller Bilder. Alle selbst erschaffen. War sehr viel Arbeit. Ich war höchst produktiv. Sind das nun Werte? Oder eher doch nicht?

Bestimmt nicht euer ominöser „Markt“, was „Werte“ sind, also die dumme Masse der Michel da draußen, denen man lange genug ins Gehirn gehämmert hat, dass sie gefälligst das und das kaufen sollen? Und wer bezahlt diese Werbung – dass die nicht umsonst ist, dürfte klar sein!

Und wer ist dann der Herrscher des ominösen, von euch verkündeten „freien“ Marktes, der gar nicht frei ist, wenn man mal genauer hinschaut? Ja, genau, derjenige mit der meisten Kohle. DAS ist eure (Schein-)freiheit.

Davon aber wollt ihr nichts wissen: Leben ist an sich ein WERT. Ein Mensch muss kein Geld verdienen, um wertvoll zu sein. Und einen Menschen daran zu messen, wie viel Kohle er auf dem Konto hat, wieviele Gold er sich kaufen kann, das ist ekelhaft.

Also Butter bei die Fische: Was sind eure „Werte“. Ich erwarte klare Aussagen. Sonst muss ich euch leider allesamt als unglaubwürdig bezeichnen.“

***

Antwort 1 – ernüchternd –

„der Libertarismus ist der Glaube an das Kapital. Natürlich ist Stefan Moylneux Jude und er fördert den Libertarismus… er ist offener Deutschen Hasser!“

***

Antwort 2:

„Bist du noch sehr jung und/oder einfach nur typisch weiblich ? Den du vermischst einfach alles und nichts miteinander und bist offensichtlich nicht fähig zu differenzieren, man kann auch EIN Thema ausdiskutieren ohne jeden pseudo-emotionalen Misst beizumischen ! Von deinen Bilder kann sich keiner ernähren, sollte jemand diese kaufen wollen weil er einen KÜNSTLERISCHEN WERT darin erkennt, kannst du dir davon was kaufen, aber andere können damit absolut nichts anfangen. Der Bauer der Nahrung erzeugt, erschafft etwas REALES mit seiner ARBEIT, das hat für alle einen WERT und darum geht es. Jemand der mit seinen Fähigkeit und harter Arbeit eine Straße baut, erschafft etwas REALES, etwas wovon andere profitieren können, etwas das eine Entlohnung verdient. „Nur wer arbeitet, laut eurer „Doktrin“ Werte“ schafft, hat Lebensrecht`?“ Niemand hat von „Lebensrecht“ gesprochen, aber das ist typisch für rosarote Brillenträgerinen die vom realen Leben und seine Zusammenhänge kaum Ahnung haben, also wird alles ins pseudo-emotionale gerückt und einem eine „böse Doktrin“ unterstellt, sachlich und Realitätsbezogen argumentieren ist was ganz anderes.“

(Meine Bemerkung: „Typisch männlich, Rechtschreibung mangelhaft, fehlende Höflichkeit)

***

Meine Antwort dazu:

Zitat:„“Von deinen Bilder kann sich keiner ernähren, sollte jemand diese kaufen wollen weil er einen KÜNSTLERISCHEN WERT darin erkennt, kannst du dir davon was kaufen, aber andere können damit absolut nichts anfangen. Der Bauer der Nahrung erzeugt, erschafft etwas REALES mit seiner ARBEIT, das hat für alle einen WERT und darum geht es.“

=> das ist falsch gedacht. Von den Softwarespielereien eines hier Schreibenden kann auch keiner leben, das kann keiner essen. Sie denken ein bisschen SEHR KURZ. Denken Sie mal an van Gogh, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Dessen Bilder hatten zu seinen Lebzeiten keinen Wert (angeblich), weil sie keiner kaufen wollte (bis auf eines). Was ist nun? Nun sind seine Bilder nicht mehr mit Geld zu beziffern.

Sie messen also alles an dem, was es (geldmäßig) kostet. Das ist eine armselige materielle Sichtweise, die ich ablehne.

Meine Einwände diesbezüglich:
Wer bestimmt denn den „Wert“, den etwas hat, ein Produkt, eine Dienstleistung? Na, der ominöse Markt. Der Markt, das sind die Kunden. Ja und die sind wiederum vom GELD (Werbung IST GELD) beeinflusst.

Die blöde Hammelherde da draußen bestimmt also, welches Produkt etwas WERT ist. Das ist aber eine hirnrissige Theorie. Andere Antworten haben Sie nicht?“

(Anmerkung hier, auf meinem blog: wahrscheinlich nicht. Diese ach so sachlichen Männer wissen dann halt einfach nicht mehr weiter. Und natürlich haben sie immer recht *gähn* und alle anderen, erst recht Frauen, sind ihrer Meinung nach dumm oder „typisch weiblich“. Das ist wirklich sehr armselig und es lässt gut erkennen, weshalb unser Planet und unser Land kaputt geht: Ich nenne es mal MACHER-GIER. Kaputtmacher-Gier. Geldscheffel-GIER. Gleichsetzen von Werten mit Geld. Schlimmer geht’s nimmer.)

***

meine 2. Antwort unter W. Rettigs Video:

Zitat: „das ist typisch für rosarote Brillenträgerinen die vom realen Leben und seine Zusammenhänge kaum Ahnung haben, also wird alles ins pseudo-emotionale gerückt und einem eine „böse Doktrin“ unterstellt, sachlich und Realitätsbezogen argumentieren ist was ganz anderes.“

=> Na Ihr habt aber keine Argumente.

Dass ein ominöser „Markt“ voller Gehirngewaschener bestimmt, welches Produkt etwas „wert“ ist, ein Markt, der wiederum vom GELD (=Werbung) beeinflusst ist, bzw. ihm voll unterliegt, ein Markt, der NUR auf Geld aufbaut, das ist ja KRANK.

Geld ist kein Wert, egal, ob gedeckt, oder nicht.
Ein Markt ist kein Wert.
Eine durch Werbung beeinflusste, bzw. manipulierte Hammelherde, die irgend einen Mist kauft, das ist auch kein Wert. Das ist im höchsten Grade abzulehnen!

Wenn das alles ist, was ihr habt, dann tut ihr mir echt leid. Ihr habt überhaupt nicht verstanden, dass Menschen AN SICH wertvoll sind. Ihr seid voll menschenverachtend. Das gilt auch für Reschke, der zwar immer einen auf ach so achtsam macht, aber anscheinend das Gegenteil davon ist.

(Mehr muss man da auch wirklich nicht zu sagen. Aber vielleicht kommt ja noch was. Ich will keinen beeinflussen, aber vielleicht denkt der eine oder andere mal über diese Dinge nach.)

Teutoburgs Wälder

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12 Gedanken zu “Werte sind unabhängig von ihrem Geldwert

  1. Marcus

    Wie sagen wir: „Ein Schwert kann man ja noch
    lange kochen, doch essen kann man es nicht…“
    Feindseligkeit ist der große Bruder des Neides,
    er hat historisch schon unzählige Stämme für
    immer ausgelöscht, freut sich der eine noch so
    ungemein über den Schatz, den er dann einem
    anderen entrissen hat, lauert ja in der nächsten
    Sekunde ein weiterer nur darauf, dem ruchlosen
    Schatzjäger den Schatz ebenfalls zu entreißen…
    Raubtierkapitalismus wird seit dem Altertum ja
    angewendet, er hat Einzelne reich gemacht, es
    war aber nie von langer Dauer, denn immer kam
    einer, der dann noch „besser“ war…

    Werte und Normen ist eines der urigsten Fächer,
    die die Schullandschaft kennt. Man versucht dort
    krampfhaft, christliche Inhalte zu vermitteln, ohne
    entsprechende Schlüsselworte zu verwenden…

    Ein moralisch gefestigter Mensch entsteht weder
    durch Unterrichtung noch durch Zwang, es muss
    von jedem selbst als richtig empfunden werden…
    Manchmal müsste man nur anschauen, wie es
    kleine Kinder intuitiv hinbekommen, moralisch
    richtig zu handeln, ohne zu wissen, was Moral
    eigentlich ist. Nicht das Wissen verdirbt nun den
    Charakter, es ist die Gier, alles beherrschen, es
    ja besitzen zu müssen…wenn es nicht verboten
    wäre, würden manche sicherlich ihren Reichtum
    mit auf dem Friedhof beerdigen lassen, damit so
    keiner der gierigen Erben in Versuchung kommt,
    alles einfach zu verschleudern..erst die Moderne
    hat dagegen die „Stiftung“ erfunden…

    Die Religion ist nichts weiter als der Schlüssel
    zur Verteilung des Reichtums, jedenfalls dann
    in der westlichen Welt und leider auch im Islam,
    dem zusätzlich jedes Mittel recht ist, er daher
    überhaupt keine moralischen Werte aufweist…
    Die Ehre der Familie steht höher als das Recht,
    die Begnadigung eines Täters vor der sicheren
    Todesstrafe ist Sache der Familie des Opfers,
    nicht die eines gewählten Präsidenten oder ja
    eines anderen, auch geistlichen Oberhauptes.
    Wo der Mensch kein Wert an sich ist, ist Moral
    nicht vorhanden, erst kommen Gier und Rache,
    die Opfer wird schon irgendwer wegschaffen…
    Unsere angeblich ach so aufgeklärte westliche
    Welt hat die Methoden vielfältig verfeinert, man
    nutzt als Druckmittel Geld, bei Unliebsamen so,
    dass man ihnen die Anstellung oder auch nur
    die Anerkennung verweigert ( bei Künstlern ),
    bei anderen, indem man zu einer Zahlung, die
    liegengeblieben ist, weil das Geld nicht reichte,
    indem man da absurde Mehrkosten hinzufügt.
    Andere ködert man mit Vorteilen und Gehalt,
    das in keinem Verhältnis zur Leistung steht…
    Ein Buddhist würde das niemals mitmachen,
    deswegen gibt es ja nur wenige hierzulande,
    weil man sich das dann leisten können muss…

    Ein moralisch anständiges Leben zu führen,
    ist kein Zuckerschlecken, da auch immerzu
    aufreizende Verlockungen ausgelegt werden…
    Schnell reich mit nur 5 Minuten Arbeit, wenn
    das so einfach wäre, wären ja nun alle reich…
    Aber drauf reinfallen tut man immer wieder
    nur zu gerne…

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    1. Man hat ja nichts anderes außer christlichen Werten – was soll man den Schülern denn sonst vermitteln? Taurec schreib hier: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=33345 etwas schönes über die, wie er es nennt, „Kulturfremde Endzeitmythologie“, dabei bezieht er sich auf den christlichen Erlöserglauben, dh. alle warten, dass sie von irgendwem, egal wie der nun heißt, irgendwann gerettet werden. Das ist der Schaden, den das Christentum hauptsächlich angerichtet hat, es hat aus aktiven, selbstbewussten, selbstverantwortlich denkenden und handelnden freien Menschen erlöser-, jenseitsgläubige Sklaven gemacht. Ein Teil dieses Erlöserglaubens findet man, für diejenigen transferiert, die es nicht so mit Religion haben, in der Politik, im faschistischen oder zumindest faschistoiden Führerkult.

      Werte werden also auf Gebote herunter reduziert. Andere als christliche Werte hat man nicht. Sei frei, sei stolz, sei selbstständig, gehört mit Sicherheit nicht zu den christlichen Werten. Denke und handele unabhängig, auch nicht. Freidenken wurden von der Kirche als Ketzer verbrannt.

      Schüler nehmen das natürlich auf, und weil fast alle so leben, alle Erwachsenen, so unterwürfig, so hierarchie-gläubig, wird das halt auch so bei behalten für den Rest des Lebens. Dass man so nicht sinn-, schicksalsgemäß leben kann, weil man, durch Anpassung an unsinnige Gebote/Gesetze völlig unter seinen Möglichkeiten bleibt, durch Anpassung an eine führer-, erlösergläubige zu allem Jasagende Hammelherde ebenfalls nie das leben kann, was man eigentlich soll, nämlich ER-Schaffen, SCHAFFEN ist die höchste Pflicht des Menschen, bleibt dabei völlig außen vor.

      Ich möchte nicht wissen, wieviele helle Köpfe, ja, gar Genies, die Gesellschaft (inkl. Kirche, das ist ja ein Beziehungs-Sumpf) bereits kaputt gemacht hat.
      Im Laufe der Jahrhunderte, versteht sich.

      Nicht dass der Eindruck entsteht, ich würde die Meinung vertreten, es bräuchte keine Werte und Normen, das wäre völlig falsch. Jeder Mensch aber hat, durch Eingliederung in seine Kultur, in sein Volk, Stamm, Sippe, so dies nicht (wie bei uns) völlig fremdbestimmt, also verfälscht ist, eine eigene Moral, und Werte. Die er auch – so er nicht, wie bei uns – fremdbestimmt und verzogen/indoktriniert aufwächst, befolgt. Erst recht, wenn die eigene Familie, die eigene Sippe, die besten Vorbilder diesbezüglich abgibt.

      Aber so etwas haben wir ja heute nicht mehr. Wir haben statt dessen Politikdarsteller, die an Dekadenz nicht mehr zu überbieten sind. Man kann sich nun vorstellen, welche Vorbilder solche Menschen abgeben. Familien sind allerots zerrüttet, da gibts auch keinen Halt mehr für Kinder. So, wie es ist, kann das nur alles aussterben, dh. vom Erdboden verschwinden. Die neue Mischrasse wird keine Werte und Normen mehr haben, außer denen, die man ihnen im frühen Kindheitsalter, Schule, und später über die Medien, einbleut.

      Ja, und jeder, der da angepasst ist, verdient gut, macht Karriere, was als weiterer Ansporn funktioniert, und die unangepassten, die kriegen halt nix, bzw. dürfen verrecken. Die will man ja auch nicht haben.

      Das ist ein ganz einfaches System, wie man sich Menschen über Geld – Erfolg, „Karriere“, gefügig macht. Werte und Normen, danach fragt letzten Endes keiner mehr.

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      1. Marcus

        Diese Gebote sind vor allem allesamt
        eingeschränkt gültig, „du solltest nicht“
        bedeutet gleichzeitig, dass es immer
        Ausnahmen von den Regeln gibt, die
        beliebig oft ergänzt / erweitert werden
        können. Sogar Völkermord ist dabei
        durchaus mit dem „Gebot“ vereinbar.
        Waren es früher Menschen, die sich
        an den nicht beweisbaren Theorien
        der Kirche störten, „Ketzer“ etwa, die
        bereitwillig hingerichtet wurden, sind
        heutzutage ja schier alle verdächtig,
        die so die Meinung der Obrigkeit nicht
        teilen, das ist eine ganz neue Qualität,
        dass staatliche Organe auch Denken
        kontrollieren wollen, obwohl sie nicht
        einmal glaubwürdig sind bzw. als das
        gelten. Ein Parteiprogramm als eine
        Ersatzreligion ist ja eine Katastrophe.

        Christliche Werte sind relativ, und wo
        sie dem Ziel im Weg stehen,unwichtig.
        Christen haben also gar keine Werte,
        jedoch relative Beurteilungstendenzen…
        Beliebigkeit ist jedoch unglaubwürdig.
        Wer sich trotzdem darauf einlässt, der
        ist in seinem Denken nicht mehr frei,
        dessen Gefühle sind konditioniert, ja
        sogar manipuliert, man lebt so wider
        seiner eigenen Natur,vernarrt in Gott…..

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        1. Dass die Kirche mit dem Adel (in Anführungszeichen), den Herrschenden immer gemeinsame Sache gemacht hat, war immer so, ist mir auch aus der irischen Geschichte, dem lang währenden irischen Freiheitskampf, bekannt. Ich bin auch der vollen Überzeugung, dass die Umvolkung, die derzeit in Deutschland und Mitteleuropa stattfindet, ohne die ständigen Mahnungen der „Kirche“, „man müsse doch helfen“, nicht stattfinden könnte.
          Die Kirche hilft also bei der Umvolkung. Die Kirche hat aber auch schon ganze Vöker vernichtet, dies ist nichts neues. Deshalb muss Kirche tabu sein.
          Die Menschen handeln aber trotz und alledem nach „christlichen“ Werten. Die haben das halt so drin, das ist die Prägung, die Sozialisation. Und schreib mal was auf Blogs oder Webseiten, die vom „christlichen Abendland und christlich – jüdischen Werten“ erzählen, dann bist du sofort draußen. Ich kenne solche Seiten und blogs. Pi-News gehört dazu.

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  2. Marcus

    Werteverlust ist eine Begleiterscheinung
    Moderne, denn nie hat es mehr Reiche
    gegeben. Die Armen sind meist noch so
    sozial, dass sie trotz des Wenigen, das
    sie haben, noch teilen, so es möglich ist.
    Reiche sind ausgesprochen geizig, nur
    dann wird gegeben, wenn eine positive
    Berichterstattung garantiert ist.
    Ein weiterer Wert, der verloren geht, ist
    der der Freiheit de Wortes…habe auch
    selbst gerade so eine lustige Vorladung
    zur Vernehmung als Beschuldigter nun
    im Briefkasten vorgefunden. Da mochte
    jemand die Wahrheit ja nicht vertragen…
    Die Freiheit der Kunst hat man vielleicht
    immer schon überschätzt, Dichter, Maler,
    Komponisten, Architekten, usw. sie sind
    oft genug abhängig vom Wohlwollen der
    Geldgeber gewesen, und meistens arm
    gestorben. Die leidige Frage,ob Schrott,
    zu merkwürdigen Ensembles gefügt, je
    Kunst ist, das könnten selbst Experten
    nicht zielsicher beurteilen…Dadaismus
    beispielsweise, wurde lange belächelt,
    wer kennt schon einen Kurt Schwitters?
    Otto Dix oder Max Ernst waren da nun
    schon bekanntere Künstler, Schwitters
    Werke haben nur überlebt, weil sie zur
    Sammlung Sprengel gehören…

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    1. Arme geben deshalb, weil sie wissen, wie es sich anfühlt, arm zu sein. Reiche wissen das nicht.

      Experten sind Leute, die besonders viel Geld dafür bekommen, eine bestimmte Meinung zu propagieren.

      Bildende Kunst hört für mich da auf, wo die Abstraktion anfängt. Das ist aber nur meine Meinung. Denn wo Abstraktion herrscht, herrscht auch der Zufall und das Nicht-Können. Vereinfacht gesagt: Abstrakt kann jeder.

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      1. Marcus

        Reiche behaupten oft genug, der Arme sei an
        seinem Schicksal selbst schuld..Hätte denn der
        Arme stattdessen den reichen berauben sollen ?
        Experten müssen vor allem in den Kram passen,
        dem Ziel des Auftraggebers für Nachfragen zu
        „Expertenwissen“sachdienlich/bzw. nützlich sein
        Im Jugendamt hieß es mal, man würde da den
        Experten so auswählen, dass man damit dann
        beweisen könne, dass der Kindesvater ja nicht
        gut für das Kindeswohl sei…da hat sich jedoch
        ausnahmsweise mal jemand verplappert…

        Kann man ein Bild nicht mit dem Original der
        Szene / des Portraits vergleichen, wird Kunst
        abstrakt, man muss da keine Begabung dafür
        haben, kein gutes Auge, keine Maltechnik…
        Wirre Formen und schrille Farben, da bewusst
        entstanden, reichen vielleicht für einen ebenso
        abstrakten Psychotest, Kunst ist es jedoch nicht.
        Kunst kommt von Können, nicht vom Irresein…
        Alte Meister malten, weil es keine Fotografie
        gab, möglichst exakt nach, was sie so sahen,
        oder sie illustrierten lediglich religiösen Inhalt.
        Die Kunstschaffenden von heute wären aber
        zumeist nicht in der Lage, es denen da jemals
        gleichzutun, denn sie können auch gar nichts,
        haben aber Experten für Marketing zur Seite,
        die die richtigen Kontakte haben, und somit
        verkauft sich die Nicht-Kunst nun extrem gut…
        und ist eine Provokation für den Betrachter…

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        1. Reiche, oder diese Leute, die mir auf dementsprechenden Seiten im Internet begegnen, und die offensichtlich alle irgendwie viel Geld haben, woher auch immer, pflegen halt gewisse Vorurteile.

          Das erste heißt: „Dann musst du halt mehr arbeiten, dann wirst du auch reich.“
          Das ist das Schlimmste. Damit stellen sie sich selbst zusätzlich auf ein hohes Podest, denn, woher ihr Geld kommt, darüber schweigen sie natürlich. In den seltensten Fällen kommt es von harter Arbeit. Wer arbeitet, zahlt nämlich einfach nur viel Steuern, und wird nicht reich.

          Der Umkehrschluss, dass, wer arm ist, nicht genug gearbeitet hat, den hört man auch sehr oft. Das ist genauso falsch. Leider hält sich diese Lüge in Deutschland, dem Land der Malocher und Michel, besonders hartnäckig.

          Diese Doktrin, dass Menschen IMMER selbst schuld sind, wenn sie arm, krank oder sonstwas sind, hält sich ebenfalls sehr hartnäckig. Tatsächlich ist das System perfektioniert worden, so dass sich die sogenannte „Schere zwischen Arm und Reich“ immer weiter öffnet. Das liegt einfach an systembedingten Ursachen, durch die der Einzelne immer weniger eine Chance hat, dem zu entkommen. Das perfideste, was diesbezüglich eingeführt wurde, war wohl – bis jetzt – HartzVier.

          Abstraktion dient der Beliebigkeit. Einfach weil das jeder kann. Beliebigkeit heißt aber auch Grundlagenverlust. Etwas was jeder kann, braucht keine Grundlagen, kein Wissen, keine Basis, keine Werte. Wenn ich ein hohes Können von etwas besitze, ist das ja ein Wert an sich. Basis, Werte, da sind wir wieder beim Thema. Nicht, wer was kann, hat Erfolg, sondern, wer einfach macht und viel Geld hat.

          Auf Kunstschulen wird perspektivisches Malen oder gar Zeichnen gar nicht mehr gelehrt. Ist überflüssig im Zeitalter der Schmiererei.

          Antikunst verkauft sich halt. Deshalb machen das alle. Das lehne ich ab. Ungelogen, ich habe mich mit „Künstlern“ unterhalten, die genau diesen Sachverhalt zugegeben haben, nämlich dass sie bewusst und gezielt das malen, was „in“ ist, und was sich verkauft, und dass sie deshalb – nur deshalb – erfolgreich waren. Eigener Stil – so etwas hat diese Leute nicht interessiert. Ist ja auch viel zu mühselig, einen eigenen Stil zu entwickeln. Nur die Gier, viel Geld zu verdienen (und mit Kunst kann man viel Geld verdienen) war die Motivation ihres Tuns.

          War es aber letzten Endes bei Picasso auch. Der ist auch nicht durch seine Zeichnungen berühmt gewordden.

          Daran kann man sehen, der „Erfolg“, sprich: Der finanzielle Erfolg, hängt auch immer von der Dummheit des Publikums ab. Wenn das Publikum Strichmännchen haben will, bezahlt es dafür auch horrende Preise. Dasselbe gilt für Fäkalienhaufen. Das ist die Höhe der Dekadenz.

          Es existiert immer eine Wechselwirkung zwischen Markt und Produkt, und ist der Markt verrückt geworden, so haben normale Produkte keine Chance mehr.

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          1. Der freie Markt ist nicht frei.
            Mehr muss man da nicht wissen.

            Denn: Wenn er sowieso nicht frei ist, kann man auch wieder anschauen, was andere so machen, bzw. in der Vergangenheit gemacht haben.
            Und die Frage bearbeiten: Wie frei ist man innerhalb einer Gemeinschaft, eines Volkskörpers? Was ja diese sogenanten „Libertaristen“ alles meiden, wie die Pest… oder wie der Teufel das Weihwasser. Die werden schon ihre Gründe dafür haben.Das ist reine Judenpropaganda, was die da von sich geben. Ich werde alles von Reschke auf dem blog entfernen. Bin leider drauf rein gefallen. Aber davor ist ja keiner gefeit. Man muss nur seinen Fehler auch einsehen und korrigieren können.

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