Grundlagen

Begreifen des germanischen Glaubens:

Ich denke, ein paar werden ihn instinktiv begreifen können, es ist ja keine Verstandes-Sache, sondern es geht, wie Du richtig schreibst, von der Naturverbundenheit aus, aus der wir alle stammen, und man zerstört nicht seine Wiege, seine Heimat, seine Mutter Erde … egal, wie man das nun nennt, man macht es NICHT.
Das ist der hohe moralische Anspruch.
Den hat man oder den hat man nicht.
Den braucht man nicht in der Schule gelehrt zu bekommen, weil, den hat jedes kleine Kind, BEVOR es verzogen – verdorben – angepasst wird ans System.

Kinder zerstören nicht aus reiner Lust an der Freud ihre Umwelt oder Tiere. Der erwachsene Michel, fertig verzogen, systemtreu bis zum Tod und agepasst bis zum Erbrechen, macht das allerdings, ohne mit der Wimper zu zucken.

Es gibt aber wohl noch ein paar Ausnahmen davon von diesen Angepassten.
Aber wir müssen MEHR werden. Wir sind zu wenige.

Aber es ist keine Verstandes-Angelegenheit. Es ist eine „Instinkt“–Sache, ich benutze lieber das Wort „Bauchgefühl“, das sagt einem, wenn man noch Bezug dazu hat, was richtig ist und was nicht. Man kann auch Instinkt sagen. Wenn der noch da ist, dann merkst Du, was echt ist und was nicht, und was falsch ist und was nicht. Und je näher Du da dran bist, desto weniger kannst Du gegen diese Erkenntnis, die ja keine verstandesmäßige ist, handeln. Und dann erst bist Du im Einklang mit allem – Du bist nicht gefangen, sondern frei.

Bei den weitaus meisten Menschen ist dieser Instinkt verschüttet und sie stehen unter Streß, Anpassungsdruck … dann klappt das nicht. Ich kenne das, das war bei mir auch mal so. Es hat viele Jahre gedauert, es ist ein innerer Befreiungs-Prozess, der da vor sich geht und bei dem einen geht dieser Prozess schneller, bei dem anderen eben langsamer. Man kann ihn nicht erzwingen. Man muss geduldig sein mit sich selbst (!)  und sich Zeit lassen. Man muss den Prozess aber mit machen. Das heißt, man muss eigene Wege gehen und fähig sein, sich von der Herde, den Massen, dem Kollektivdenken, zu lösen, notfalls auch dagegen anzugehen.

Ich bin jetzt näher all dem, wo ich je hin wollte, in meiner neuen Heimat, als ich mir je erhofft hatte, zu hoffen wagte, aber es hat geklappt. Ich musste sehr viel Geduld haben und Geduld ist nicht mein zweiter Vorname, im Gegenteil.

Aber wenn man die Basis einmal hat mit dem richtigen Glauben, dann stört das nicht mehr. Dann ist Zeit egal – nebensächlich. Man weiß ja, man ist auf dem richtigen Weg.

Es geht auch nicht ohne Glauben – meine ich. Ich habe mit vielen gesprochen, die verändern wollten, aber sie hatten nicht die richtigen Grundlagen, sie waren nicht moralisch gefestigt, sie hatten keinen klaren Kopf. Dann klappt das nicht. Dann wird man nur zum  – mehr oder weniger guten – „Revolutionär“ und verliert das Wesentliche: Achtsamkeit.

56e-Harzhoehen

Teutoburgs Wälder

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4 Gedanken zu “Grundlagen

  1. Marcus

    Man muss nun nicht Wald- und Feldgeister
    wieder einführen, das glaubt der Michel ja
    ohnehin nicht. Das christliche Erntedankfest
    ist der letzte verbliebene Fingerzeig für die
    Verbeugung vor der Leistung der Natur, es
    ist nicht selbstverständlich, dass immer alle
    Lebewesen auch ausreichend satt werden,
    auch die Germanen haben mit Sterblichkeit
    zu kämpfen gehabt, in der voll dekadenten
    Schule erzählt man von schon historischen
    Hungersnöten, was Hunger ist, das wissen
    die vollgefressenen Schüler überhaupt nicht.
    Was kann der Fisch dazu, wenn er nicht mal
    verkauft wird, bevor man ihn wegwirft, wozu
    hat sie die Muttersau ins Zeug gelegt, wenn
    das Fleisch ihrer Nachkommen nur verdirbt ?
    Ist das etwa der richtige Umgang mit Natur ?
    Natürlich nicht…
    Allein das zu ändern, würde Logistik ja auf
    die Probe stellen, die bislang nur alles im
    Überfluss anliefert, so wie früher einfach
    mal zu spät zu kommen, und andere nun
    schon gekauft haben, was verfügbar war,
    das kann Michel gewiss nicht akzeptieren.
    Aber es wäre dringend notwendig, denn
    er bezahlt die Kosten ohnehin, beschwert
    sich aber, warum Konzerne nun zu wenig
    Steuern zahlen…
    Frankreich versucht es mit einem Verbot.
    Ob es wirkt, darüber liegen noch keine
    Erkenntnisse vor…Hier in Deutschland
    wird weitergemacht wie immer..

    Vielleicht nicht der richtige Ansatz, aber
    in die richtige Richtung weisend, ist, sich
    zu überlegen, man rette Nahrungsmittel
    vor dem Wegwerfen, indem man sie ja
    noch gerne kauft, auch wenn das MHD
    fast erreicht ist…Arme schauen gezielt
    danach..das Brot zum halben Preis ist
    genauso frisch wie das von heute, man
    kann es bedenkenlos essen…was bei
    Restpostenmärkten und gar manchen
    Outlets angeboten wird, ist qualitativ
    nicht schlechter als Markenware mit
    MHD „Weihnachten in zwei Jahren“….
    Nur wenige Unternehmer sind aber
    bereit, auf Umsatz bei Markenware
    zu verzichten, und stattdessen auch
    Produktionsüberhänge zu verkaufen.
    Man mag über Bahlsen beispielsweise
    sagen, seine Produkte wären zu teuer,
    trotzdem gönnt er sich den Luxus des
    Outlets selbst weit weg vom Standort
    der Produktion, und betreibt nicht nur
    „Werksverkauf“ nur genau desselben
    Sortimentes, was in die Läden kommt,
    exklusiv „nur“ am Produktionsstandort…

    Aber Michel müsste da unterscheiden
    lernen, denn längst gibt es eine ganze
    Reihe von Produkten, die ganz gezielt
    für Restpostenmärkte auch hergestellt
    werden. Märkte, bei denen es aussieht
    wie in einem normalen Supermarkt, in
    denen schier alles ständig da vorrätig
    ist,die sind schon mal sehr verdächtig…
    anders aber kann man Michel ja nicht
    dazu bewegen, regelmäßig zu kaufen…

    Mir sind Märkte zuwider, die ja ständig
    alles umräumen, um vermeintlich nun
    mehr zu verkaufen, bei denen ja alles
    Sinnlose und Überflüssige im Weg ist,
    oft genug als Sonderangebot getarnt…
    wenn ich einkaufen gehe, will ich gar
    nicht auf Schnitzeljagd gehen, es ist
    meist so, dass ich mich darüber nun
    beschwere, das juckt die aber nicht…
    solche Läden meide ich einfach.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich denke, die Menschen hier in Mitteldeutschland können, dank noch erinnerbarer Mangelzeiten aus der ehemaligen „DDR“ durchaus noch nachvollziehen, wie es ist, wenn man beim einkaufen zu spät kommt und alles weg ist, oder wenn einfach nicht genügend da ist für alle.
      Das ist dann halt so.

      Ich kann mich da ganz gut reindenken, weil bei mir auch vieles einfach so ist, aufgrund von Armut kaufe ich wirklich nur das Allernotwendigste, wie bereits beschrieben; Luxus gibt es gar nicht, geschweige denn überflüssige Technik oder Markenklamotten, auch beim Essen ist rudimentär angesagt, einfach weil es aufgrund von wenig Geld nicht anders geht oder beim Essen ich halt vieles nicht vertrage.

      Im Westen sind die Leute halt noch sehr viel dekadenter, sie jammern auf einem sehr hohen Niveau, sie haben alles, und irgendwie gefällt es ihnen trötzdem nicht – für mich ein gutes Zeichen dafür, dass materieller Wohlstand eben nicht zufrieden und glücklich macht. (Ausnahme natürlich die ca 20 Prozent Armen, die meine ich nicht, die gibt es auch im Westen, nur, von denen redet keiner.)

      Also dieser Gedanke, dass alles da ist, was man braucht, und dann noch im Überfluss, wie von Zauberhand erschaffen, ist natürlich absolut schädlich. Das führt natürlich auch zur Verschwendung bzw. Nichtachtung des Lebens.

      Diesbezüglich sehr interessant finde ich das Buch „Die Wand“ von M. Haushofer, gibts auch als Film, ist aber als Buch besser, die Frau muss quasi (und sie ist alleine, ohne Mann) alles selbst machen, und sie macht es gut, aber es ist eine sehr harte Arbeit, sich selbst und ihre drei Tiere zu versorgen, sie schafft es fast nicht. Das Buch ist auch bezüglich anderer Themen (Geschlechterverhältnis Mann/Frau und Spiritualität) sehr interessant, es ist literarisch hochklassig, ein Klassiker, eben.

      Ich sehe da schon diese Schwierigkeiten, die du oben schilderst, mit Göttern würde ich auch nie anfangen. Ich sag manchmal scherzhaft zu Christen, der arme Jesus, der muss ja alles alleine machen ;-)… Man kann aber auch keinen Menschen irgendwo hin BRINGEN, sondern gehen muss jeder Mensch selber. Man kann nur Fingerzeige geben, so erwünscht. Alles weitere muss jeder selber machen. Und ich meine, es ist ja alles vorhanden, es kostet nichts, man muss nur damit anfangen. Einen Bezug kriegt man meiner Meinung nach erst dann, wenn man selbst spürt, dass alles beseelt ist, auch Bäume, Steine, Orte, und so weiter. Das hat aber nichts mit dem Verstand zu tun, im Gegenteil, der ist dabei hinderlich.

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  2. Marcus

    Es missbrauchen allerlei Trittbrettfahrer
    durchaus profitgierig den Germanischen
    Glauben als Einnahmequelle, mimen da
    Seher, Wahrsager und dergleichen, gar
    Wunderheiler wollen sie vereinzelt sein.
    Dies schadet dem Ruf des Glaubens ja
    erheblich mehr, weil genau deswegen
    ja Michels Verstand auf Durchzug stellt.

    Ich weiß nicht, ob die Honigbiene weiß,
    dass sie sich eine Krankheit zugezogen
    hat, und ob sie darüber hinaus nun weiß,
    welcher Pollen ihr dann so dagegen hilft.
    Wir können sie nun nicht danach fragen.
    Ich bin mir aber sicher, dass sie es weiß,
    sie war nämlich auch schon vor uns da,
    und musste sich historisch ganz anderen
    Herausforderungen stellen, Klima- und
    Atmosphärenveränderungen etwa, und
    sie hat das nun mit Bravour überstanden,
    während wir bei der ersten Kaltzeit schon
    als Population ja sofort in die Knie gehen…

    Hat sich mal einer ausgemalt, wenn nun
    Milliarden Menschen auf der Flucht vor
    der nächsten Kaltzeit sind, wie es in der
    Praxis wohl aussehen mag bei einer nun
    jetzt schon hoffnungslos überbevölkerten
    Welt ? Dagegen würden Attentate des IS
    ja wie ein harmloser Zwischenfall wirken…

    Sicher ist aber, dass die Natur weit mehr
    Geheimnisse vor uns hat, als wir vor der
    Natur, wir kommen ihr immer nur in sehr
    kleinen Schritten auf die Spur, die Natur
    lacht letztlich ja nur über uns Menschen,
    so erbärmlich haarlose, anfällige Wesen,
    völlig unangepasst an alles, unglaublich
    schnell am Frieren, endlos lange dauert
    es, bis wir nicht nur auf eigenen Beinen
    stehen, sondern uns unsere Nahrung ja
    selbst beschaffen können..soll das etwa
    wirklich die Krone der Schöpfung sein ?

    Natürlich nicht ! Der Mensch hat Verstand,
    mal mehr mal weniger, doch er setzt ihn
    gar nicht nützlich ein..Pokemons sind es,
    die seinen Verstand beschäftigen, neues
    Kriegsgerät, immer neue Betrugsformen,
    die bange Frage gar, wie man überlegen
    ist, ohne überlegen zu wirken, um seine
    Produkte so noch besser zu verkaufen…
    .
    Ich kaufe, kaufe, kaufe, also bin ich (wer)…
    ein dummer Mensch, der zum x-ten Male
    auf durchsichtige Werbeversprechen nur
    mal wieder hereingefallen ist….
    Um immerzu nur zu kaufen, bedarf es gar
    keines Verstandes, wozu haben Menschen
    wie Michel den dann so überhaupt noch ?
    Um über Alltagsproblemen zu verzweifeln…

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, viele Gruppen missbrauchen unseren Glauben, vor allen Dingen die Nationalsozialisten. Dagegen kann man aber generell nichts machen, außer im Einzelfall, dagegen argumentieren.

      Nicht der Verstand alleine macht den Menschen.
      Sondern der Verstand, in Kombination mit seiner Schaffenskraft. Sein Erfindungsgeist, sein Drang, neue Dinge zu erschaffen, Kunst, Kultur zu erschaffen, alles zu verbessern, sein Leben und seinen Lebensumstände zu verbessern, das macht den (weißen) Menschen aus. Seine hochstehende Kultur und Moral machen den Weißen Menschen aus.

      Vergißt er aber,dass er ein Teil der Natur ist, trotz seiner hoch stehenden Kultur (früher war das mal so, man denke an die deutsche Blütezeit der Kultur, mit Schiller, Goethe und so weiter, und man denke an die noch länger zurückliegende Hochkultur der Atlanter) , dann kommt der Hochmut, und der Verfall, zuerst der moralische Verfall, die Zersetzung, innerlich, im eigenen Selbst, im ganzen Volk, und dann kommt der Untergang. Bei Spengler kann man hier diesbezüglich nachlesen.

      Derzeit sind wir ja fast soweit.
      Der Ablauf muss aber nicht zwangsläufig so sein, man kann den Vorgang des Zerfalls, der immer mit innerlichen Prozessen (fehlende Demut, Wertezerstetzung, Zerstörung von Umwelt und Menschen des eigenen Volkes, dh. kapitalistischer Machtgier) einher geht, stoppen.

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