Kein -ismus, sondern artgerecht leben ist das Ziel

Dies ist ein längerer Artikel, der alles etwas zusammen fasst.  Es sind auch (leider) mehrere Videos darin. „Leider“ deshalb, weil ich ungerne viele Videos in einem Text verlinke. Hier, in diesem Artikel, geht es aber nicht anders. Man nehme sich also etwas Zeit zum Lesen. Danke.

Ich hatte in letzter Zeit viel bei Gerd Müller Reschke rein geschaut. Was er über Werte erzählt, gefiel mir. Und dass der Sozialismus Werte vernichtet bzw. Menschen die in einem Sozialismus leben und/oder direkt/indirekt von ihm beeinflusst/erzogen/geprägt werden, moralisch dekadent sind, innerlich verfallen, und dass diese Menschen alles, was schön, gut, und ehrlich ist, was wertvoll ist, bei anderen ABLEHNEN, weil sie selbst nichts mehr davon haben (in sich), es aber gerne  haben würden, und da kommt dann der Neid raus. Dazu kommt dann die Gier und Gier eine sehr negative Eigenschaft, die alles, auch die Werte anderer Menschen, zerstört. Ich rede hier von INNEREN Werten.

Ergänzung: Dieser Artikel ist 14 Tage alt. Ich habe meine Meinung zu Reschke, seinen „im Geiste verbandelten“ und allen Kapitalismus/Libertarismus-Anhängern völlig geändert.

Diese Leute haben selber keine Werte. Sie zeigen mit dem Finger auf andere, weil sie denen nicht die Butter auf dem Brot gönnen. So seien Sozialisten „Umverteiler“, die den Reichen nichts gönnen würden – dies ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Sozialisten sind auch nicht deshalb dekadent, wie Reschke behauptet, weil sie Sozialisten sind, sondern weil die Frankfurter Schule und andere Zersetzungsprogramme gezielt über Jahrzehnte darauf hin gearbeitet haben, dass sich die gesamte Gesellschaft verändert in Richtung Dekadenz und Moral-Losigkeit.

Ich habe nun in zwei Blogbeiträgen meine Diskussion bzw. meine erfolglosen Versuche, von diesen Leuten (Reschke und co) etwas  über ihre Werte zu erfahren, dar gelegt. Ich bekam von diesen Leuten KEINE Antworten auf meine Frage nach ihren Werten.

Daraus muss ich schließen, dass diese Leute keine Werte haben. Sie wissen noch nicht mal, dass Geld (auch wenn es Edelmetall-gedeckt ist) keinen Wert hat. Wert bekommt es erst dadurch, dass jede Menge Hirnverbrannter daran glaubt, dass es was wert ist. Und wieviel ich auf die Meinung Hirnverbrannter, gehirngewaschener Massen-Konsumenten gebe, dürfte jedem Leser meines blogs bekannt sein: Gar nichts.

Diese beiden Artikel kann man hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/08/08/werte-sind-unabhaengig-von-ihrem-geldwert/

und hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/08/10/weitere-diskussion-thema-geld-werte/

nachlesen.

Freiheit hat einen Gegenpol, und der lautet: Verantwortung (u.a. für die Gesellschaft).

Bei einer längst zerfallenen Gesellschaft wie der unseren, fällt es schwer, von Verantwortung für die Gesellschaft sprechen. Trotzdem sollte man nicht völlig verantwortungslos sein Leben leben – und es gibt auch Verantwortung zum Beispiel der Umwelt gegenüber, der Natur, den Tieren, und so weiter – diese Thematik ist im Libertarismus nicht vorhanden. Das ist ähnlich wie im Kapitalismus: Nur der Gewinn beziehungsweise das Geld, zählt. Das ist eine sehr einseitige „Lehre“, die ich ablehne. Außerdem spüre ich in mir eine Verantwortung dafür, Volkstum, Brauchtum, Kultur und Werte zu erhalten. Das ist unabhängig davon, selbst wenn ich die letzte deutsche Frau wäre, würde ich dies fühlen.

Verantwortung und Solidarität mit Schwächeren sind Prinzipien, für die ich im Libertarismus keine Entsprechung finde; zu sehr wird mir dort auf „Freiheit des Einzelnen“ gepocht. Das stellt sich mir dar wie das „Darwinsche Prinzip des Überlebens“ – survival of he fittest – wobei „the fittest“ natürlich Interpretationssache ist. Derzeit ist der Fitteste derjenige, der das meiste Geld hat. Das ist mein Haupt-Kritikpunkt am Libertarismus.

Nicht, weil ich Geld ablehne. Sondern weil ich das Geldsystem, so, wie es ist, ablehne – weil es Reiche immer reicher macht, ohne dass diese dafür arbeiten müssen, und Arme immer ärmer – egal, wie viel Arme arbeiten, sie werden immer ärmer. Das ist Tatsache und bewiesen und muss nicht mehr diskutiert werden. Und ganz klar ist auch, dass eine Gesellschaft so nicht funktionieren kann.

Weil ich solche Gedanken vertrete, bin ich aber nicht automatisch ein Sozialist. [oder wenn doch, ist es auch egal.]

Das derzeitige gesellschaftliche Modell ist kein libertäres Modell, das ist mir schon klar, es ist meiner Meinung nach ein Raubtierkapitalismusmodell, in dem komischerweise die Sklaven gerne mit machen, weil sie innerlich dekadent und wertelos geworden sind, moralisch korrupt und zerfressen von Gier, Rücksichtslosigkeit und Egoismus. Gepaart mit einem kindlich anmutenden „Mutti Merkel- (wahlweise „der Staat“) wird’s schon richten“ -Einstellung, und bei Älteren: „Aber ich habe doch so lange eingezahlt / gearbeitet ich will jetzt mein Geld zurück“ -Einstellung. Kindlich deshalb, weil diese Menschen, die leider die allergrößte Mehrheit in unserem Lande ausmachen, völlig verantwortungslos dahin leben und unsere Gesellschaft durch eben ihr kindlich-naives, obrigkeitshöriges Verhalten erfolgreich an den Abgrund geführt haben.

Solche Menschen, wie sie mehrheitlich in  Deutschland rumlaufen, dürften, nach ethischen Maßstäben gemessen, weder wählen noch Verantwortung übernehmen dürfen,  da sie das auch nicht können und wollen. Sie wollen glückliche Sklaven sein und zu mehr taugen sie auch nicht. Aber sie dürfen NIEMALS die Geschicke der wenigen aufgeklärten Menschen dieses Landes durch Mehrheitsmeinung bestimmen. Dieses Prinzip gibt es auch beim Libertarismus: Die Macht, die ja faktisch Gewalt der Mehrheit über eine Minderheit bedeutet, ist abzulehnen. Siehe zum Thema Verantwortung das Video (8Minuten): Die Dummen, Feigen werden euch die Freiheit kosten:

https://www.youtube.com/watch?v=eioZ6zQCsqo

Am Libertarismus lehne ich ab, dass er sich nicht um die tatsächlich Schwachen der Gesellschaft kümmert. Da ist er ähnlich wie der Kapitalismus. Er frönt die Meinung, man könne alles erreichen („vom Tellerwäscher zum Millionär“), dies aber ist eine Lüge, wie ich sie mehrfach in meinem Leben erfahren musste. Er basiert auf der Leistung des Einzelnen, die sich natürlich in dem ausdrückt, was der Einzelne erwirtschaftet. Idealerweise sind dies Werte.

Einschub: diese Leute erwirtschaften keine echten Werte, sie bezeichnen nur das, was sie tun, erschaffen, so, damit es besser klingt. Das ganze ist eine Riesen-show.  Denn Menschen sind an sich wert-voll, auch ohne dass sie was erwirtschaften. Das Leben an sich ist WERTVOLL und schützenswert.

(Was nicht im Umkehrschluß heißt, dass wir uns von Fremden fluten lassen müssen!, nein, hier greift das Recht der Selbsterhaltung.)

Was aber heutzutage erschaffen wird, hat aber mit Werten nichts mehr zu tun. Das liegt aber an den moral-losen Menschen, die nicht mehr wissen, was Werte sind. Für diese Menschen ist GELD der einzige WERT. Wie aberwitzig! – Weiter: Menschen, die keine Leistung erbringen (können), die man in Geld (welches fälschlicherweise mit „Wert“ gleichgesetzt wird) messen kann, sind heutzutage wertlos. Sie sind im Kapitalismus wertlos, und sie sind im Libertarismus wertlos. Also in diesen Systemen  ist derjenige der bessere Mensch, der das dickste Konto hat. Das ist ebenso unmoralisch und abzulehnen. Das hat auch mit Werten nichts zu tun. Denn Werte haben nichts mit dem Geld, wie wir es heute haben, zu tun. Im Gegenteil, hier wird Arbeit und Geld zum Gott der Gesellschaft gemacht, das lehne ich ab. Nicht, weil ich faul bin, nein, sondern, weil ich weiß, dass das niemals diejenigen Werte sein dürfen, auf die sich eine Gesellschaft aufbaut.

Ob sich diese Dinge/Zusammenhänge (Wertschätzung von Falschgeld und Lehre vom „du musst dich kaputt arbeiten“)  ändern, wenn unser Geld ein anderes wäre, nämlich wenn es sich nicht mehr um ungedecktes Papiergeld, sondern goldgedecktes Wertgeld handeln würde, und wenn endlich diese leidigen Zinsen wegfallen würden, die ja Reiche noch reicher und Arme noch ärmer macht, also wenn sich diese Dinge im Geldsystem ändern würden, ob das dann anders wäre, ob die Menschen dann plötzlich anders handeln würden, wage ich zu bezweifeln.

Zu sehr ist die Menschheit der Gier und der Obrigkeitshörigkeit verfallen. Echte Werte zählen nicht mehr, egal, welchen ISMUS man nun persönlich mag, Geld geht über alles. Und angepasstes Verhalten. Weil: Ohne dieses gibts kein Geld.

Im Kapitalismus ist nur der erfolgreich, der viel Geld hat, der seine Produkte, Waren, Erzeugnisse, Werte, erfolgreich bewerben kann. Das konnte ich nie. Ich habe vier Jahre bildende Kunst gemacht und bin so weit gekommen, wie man halt als Quereinsteiger kommen kann, in die großen Galerien, dort, wo das Geld fließt, wo auch verkauft wird, dort kam ich nicht rein, weil mir das Geld und der Sponsor fehlte. Aus  HartzVier heraus kann man so etwas nicht machen. Man kann im HartzVier-Bezug kein bildender Künstler sein. Dazu ist das einfach zu wenig Geld. Man soll ja auch gar nicht aus dem HartzVier-Bezug raus, wenn man einmal drin ist. Erst recht nicht als Bildender Künstler. Aldi an der Kasse, das hat dieses kranke Gesellschaftsmodell höchstens noch vorgesehen für seine Menschen, aber mehr nicht.

Es gibt also in diesem vom Geld diktierten System keine Freiheit. Keine Freiheit der Berufswahl, keine Freiheit irgendwo hin zu ziehen, es gibt überhaupt KEINE Freiheit. Dass ich als Künstler diesen Weg, bei Aldi an der Kasse zu sitzen, nicht gegangen bin, dürfte klar sein. Jetzt ist es ja dazu sowieso zu spät, da ich über diese ganzen, äußerst belastenden Vorgänge, chronisch krank geworden bin. Deshalb kenne ich die Mechanismen dieser Gesellschaft in- und auswendig. Ich weiß, wovon ich spreche, aus eigener Erfahrung.

Es gibt im Kapitalismus/Libertarismus und in sämtlichen anderen ISMEN keine Freiheit des Einzelnen. Deshalb sind die alle abzulehnen.

Rico Allbrechts Kurzvortrag (der Titel ist ein bisschen irreführend) sei hier nochmal verlinkt, warum es keine Freiheit geben kann:

http://www.wissensmanufaktur.net/so-werden-sie-manipuliert

Dasselbe Prinzip („Geld ist alles“, „Geld ist unser Gott“) gilt überall in der Gesellschaft, daran wird alles und alle Menschen gemessen.  Auch im Musikbereich: Nur Dekadenz des eigenen Handeln zählt, und viel Geld, Wer Geld hat, kann viel werben, kriegt Kunden und so weiter… das ist das vorherrschende Modell. Ich habe das ebenfalls ausprobiert. Leider fehlt mir das Geld für Werbung. Und die sogenannten „deutschen Kameraden“, von denen kommt natürlich auch keinerlei Unterstützung.  Bei denen handelt es sich sowieso nur um Show-Kameraden.

Halten wir also fest: Es ist nur der angepasste Mensch erfolgreich, und gleichzeitig muss er viel Geld haben. Um seine Arbeit auch bewerben zu können. Wobei selbst viel Werbung, die auch „viel teuer“ ist, nicht  unbedingt in dieser moralisch kranken Gesellschaft, die die eigene Kultur HASST, viel bewirken muss.

Deshalb hat Marco hier Unrecht: nicht, wer gut ist, gut singen kann, gut malen kann, verdient viel, sondern es ist anders herum: Wer viel Geld hat, verdient noch mehr Geld. Gut-sein, das heißt, Können, gar Meisterschaft, bedeutet nicht automatisch, dass man erfolgreich sein wird, dh. viel Geld verdient.

marco sagt: https://www.youtube.com/watch?v=wU28VJv9FGw

Das ist der Denkfehler der Libertären.

Einschub: Natürlich kam von diesem „Kritiker“ auch keine Antwort. Die stellen einfach ihre „Lehre“ ins Netz, mehr können die nicht. Sie können noch nicht einmal etwas begründen.

Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär, noch dazu durch Fleiß und Können und Disziplin und harte Arbeit, ist also eine Lüge. Diesen Traum hält man den Sklaven da draußen aber immer vor die Nase, damit sie brav weiter trotten in ihrem Alltag weiter machen.

Dieser Traum ist ein kapitalistischer Traum. Ob er auch zum Libertarismus gehört, weiß ich nicht, ich vermute es aber. Es ist aber nur ein Traum. Ein Irrweg.

Ich bin nun kein Nationalsozialist, wie aufgeführt, und kein Libertärer, weil mir in letzterem eben die Solidarität für Arme und Schwache der Gesellschaft fehlt, und die wirkliche Chancengleichheit fehlt. Ich komme zum Beispiel aus einer armen Arbeiterfamilie. Ich durfte nicht studieren. Das war halt damals so. Ich hätte irgendwas studieren sollen, Musik oder bildende Kunst, aber das blieb mir verwehrt. So ist das, wenn Menschen arm sind. Sie haben einfach nicht die Möglichkeiten, etwas „zu werden“ oder etwas zu tun. Für alles braucht man Geld, auch zum Studieren und für eine gute Ausbildung. Um überhaupt MÖGLICHKEITEN zu haben, etwas zu machen, braucht man Geld, meist sogar viel Geld. Dies ist den meisten Menschen, die viel haben, nicht bewusst.

Solche Dinge negiert der Libertarismus. Solche Schicksale wie das meine, gibt es aber zuhauf. Menschen, die völlig unter ihren kreativen, erschaffenden Möglichkeiten, irgendeinen SCHROTT arbeiten MÜSSEN, damit sie in diesem System nicht krepieren.

Arbeit macht nicht frei. Das negiert der Libertarismus. Andere Ismen negieren das auch.

Am Libertarismus finde ich gut das Freiheitsprinzip, aber eine gewisse Verantwortung für die Gesellschaft, sollte NORMALERWEISE (in einer in sich homogenen, gesunden Gesellschaft, in der wir aber NICHT leben!) auch vorhanden sein. Frei nach dem Motto: Was man nicht will, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

Wo ist denn nun die Lösung?

Die Lösung liegt in jedem Einzelnen von uns, der sich zum starken Kollektiv zusammen schließt, in dem jeder das tut, was er am besten kann. In dem jeder das auch tun darf – keine Zwänge, bitte. In dem jeder Starke den Schwachen stützt – idealerweise freiwillig. In dem jeder einfach das vermeidet, was er an sich selbst auch nicht getan haben will – also indem jeder als Vorbild, als deutsches Vorbild, gemäß seiner aufrechten, freien, stolzen Ahnen, so lebt, wie er es seinem Gewissen verantworten kann. Indem jeder anfängt, erstmal auf sich selbst zu achten, sich selbst und seinen Gefühlen gegenüber achtsam zu sein. Zu schauen, was man selbst will, oder was nun Fremdwünsche sind – auf die eigene Motivation fürs eigene Tun zu achten – wo übernehme ich etwas von anderen, oder wo will ich etwas wirklich selbst? Bin ich bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen, was ich tue. So fängt das an.

Meine Wertebasis dabei ist das naturreligiöse Heidentum. Dort finde ich alle Werte, wie sie schon lange in mir waren und wie sie auch (verdeckt, völlig zugeschüttet) in jedem anderen Menschen sind. Weil diese Werte eben aus der Natur kommen. In der Natur sind alle Werte, die wir brauchen.

Achtsamkeit steht dabei an oberster Stelle. Das ist auch irgendwo ganz einfach und in sich logisch. Man zerstört nicht die Welt, und Umwelt, in der man lebt. Dies bezieht sich auf ALLE Handlungen, die man ausführt. In dem Sinne fördert das aktiv gelebte Heidentum Verantwortung für die eigenen Handlungen. Ich gehe schonend mit mir selber und meiner Umwelt um. Bei sich selbst beginnt alles! Ich achte auf mich und meine Ernährung, Gesundheit,  Körper, Geist, Psyche. Ich lasse mich nicht verführen und irreleiten. Basis meiner Einstellung zu mir selber ist Be-wusst-sein.

Erst dann kommen die anderen dran, meine Umwelt. Die Natur hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Ich lehne jedes naturzerstörende Verhalten ab, inklusive Autofahren, wenn es nicht anders geht. Natürlich sind solche Dinge wie Straßenbauen, TTIP und CETA, Fracking, chemtrails und was es noch für menschenzerstörende Maßnahmen gibt, völlig abzulehnen, indiskutabel. Dasselbe gilt für Massentierhaltung und konventionelle Landwirtschaft.

Aber der Mensch ist ein Teil der Umwelt und er sollte ebenfalls (!) artgerecht leben können. Das geht natürlich derzeit nicht. Ein Grund mit ist die Überbevölkerung in Europa. Artgerecht zu leben, mit der dazu gehörigen Landwirtschaft, dazu haben wir viel zu viele Menschen.

In diese Richtung geht da meine Denkweise.

Dazu gehört auch der naturreligiöse Glaube, das geht gar nicht anders. Aber Glaube ist letzten Endes etwas, wozu man selber findet, wenn man die anderen Dinge, vor allen Dingen die Werte, moralischen Grundsätze, nach denen man lebt, eben aktiv beachtet. Dann ist man auch nicht mehr verführbar. Und ruht. In sich selber. Und das ist ja bekanntermaßen das Endziel der menschlichen Entwicklung.

In diese Richtung muss auch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung gehen. Das ist das, was Dutschke meinte, als er sagte, Revolution ist ein innerer Prozess. Seine Zuhörer lachten ihn aus, sie wollten irgendwelche Anweisungen, Leitlinien, Führerworte von ihm hören, die hat er ihnen natürlich nicht geliefert. Seine Zuhörer haben ihn nicht verstanden.

Veränderung beginnt immer beim Einzelnen, nie im Kollektiv. Weil im Kollektiv die Menschen so weit gar nicht denken (können oder wollen). Veränderung beginnt nur bei der einzelnen Person. Dies sind natürlich derzeit noch wenige Menschen. Wir werden aber mit Sicherheit mehr werden.

Daran kann man erkennen, dass wirkliche Veränderung der Gesellschaft, aus dem inneren jedes einzelnen Menschen heraus, immer lange dauert. Aber vielleicht werden wir auch (bzw. die vielen anderen da draußen) durch die derzeitigen und noch kommenden Vorfälle mehr oder weniger dazu gezwungen, uns zu verändern. Dann geht das alles etwas schneller. Dies wäre zu hoffen.

Teutoburgs Wälder

 

 

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23 Gedanken zu “Kein -ismus, sondern artgerecht leben ist das Ziel

  1. Marcus

    Wie kann man noch im Einklang mit der Natur sein,
    wenn fast jedes Fleckchen Erde „Kulturlandschaft“
    geworden ist ?

    Zu den Selbstverständlichkeiten zählte ja einmal, nur
    soviel aus der Natur zu entnehmen, wie man wirklich
    benötigt. In Anbetracht der Tatsache, dass etwa die
    Hälfte aller produzierten Lebensmittel weggeworfen
    wird, kann man nicht mehr von schonendem Umgang
    mit der Natur sprechen, wahrlich nicht…

    Selbst die Natur wird mittels Hochleistungsdünger und
    Insektiziden heutzutage bis aufs Letzte ausgebeutet,…
    warum Jungfische ja kein Discard sind, sondern nötig,
    damit es auch morgen noch Fische in den Gewässern
    gibt, das dämmert den Dooflingen erst, wenn die See
    leer gefischt ist. Der Gipfel der Dekadenz sind jedoch
    Aufzuchtbecken, die so mit Fisch besetzt werden, um
    maximalen Gewinn zu erzielen..Fische weinen ja nicht…
    Überall wird uns Problemabfall mit verkauft, und sei es
    auch nur die höchst überflüssige Kunststoffverpackung,
    niemand würde sie freiwillig akzeptieren, wenn es nur
    Alternativen gäbe…Aus hygienischen Gründen sind ja
    z.B. Baumarktwaren doch wohl gewiss nicht verpackt
    in wahre Gebirge von Kunststoffmüll…und wenn man
    mal einen Marktleiter darauf anspricht, behauptet der,
    die Kundschaft wünsche es eben so…..das wage ich
    dann doch mal ernsthaft zu bezweifeln….

    Wie menschenfeindlich Innenstädte sind, habe ich ja
    jetzt erst so richtig bewusst wahrgenommen, wo ich
    nach Arbeitsunfall und Knie-OP mich mit Krücken in
    meiner Heimatstadt bewegen muss. Nirgends eine
    Möglichkeit, sich hinzusetzen, Ampelschaltungen
    offenbar nur für Dauerläufer, so schnell wie wieder
    rot ist, kannste gar nicht laufen, nicht mal in der Nähe
    von Überwegen gibt es auch nur eine Sitzmöglichkeit,
    von kommerziellen mal abgesehen, und nur um mich
    hinzusetzen, möchte ich nun nicht gleich was bestellen
    müssen…. Straßen sind für den Autoverkehr optimiert,
    nichts lädt auch nur im Geringsten zum Verweilen ein,
    in der Fußgängerzone könntest du nur kaufen, kaufen,
    kaufen, aber nicht einmal verweilen…nur potthässliche
    Gestaltung mit Betonwerksteinen, einzige Abwechslung
    bieten Laternen, Fahrradständer und Mülleimer…auch
    lieblos hingepfuschte Hochbeete lockern ja das Ganze
    nicht wirklich auf…
    Ich selbst mag auch eine Ressource sein, letztlich, es
    muss jeder selbst wissen, wie weit er seine Gesundheit
    für die Interessen anderer ausbeuten lassen möchte…

    Im Einklang mit der Natur und natürlich mit mir selbst
    kann ich aber nur sein, wenn ich da bewusst Grenzen
    definiere, bis zu denen ich „belastbar“ sein möchte, es
    dürfen dabei Entspannungsphasen nicht zu kurz sein.
    Multijobber zum Mindestlohn haben keine Ruhe, aber
    wegen ihrer prekären Situation 14-Stunden-Tage., bis
    die Natur „zurückschlägt“ und die Menschen nur total
    erschöpft zurücklässt…und niemand hat Verständnis
    für die Gesundheitlichen Einschränkungen,da sogar
    Selbstständige nun zuhauf aus dem Hamsterrad der
    chronischen Selbstüberforderung direkt in den Bezug
    von Hartz -IV / Sozialhilfe wechseln, der „soziale Tod“
    folgt dann unmittelbar, denn mit Armen möchte man
    dann lieber doch nicht bekannt sein….

    Ich leiste, also bin ich von Wert, leiste ich mal nichts,
    dann bin ich wohl wertlos, einmal unten, immer unten,
    mit dieser Logik hört der Mensch auf Mensch zu sein,
    aber die meisten Malochersklavenmichel verhalten
    sich genau so und nicht anders, schauen verächtlich
    auf jeden, der sich wirklich abmüht, Erfolg kommt ja
    von den richtigen Beziehungen zur richtigen Zeit, es
    kommt nicht darauf an, ob wirklich Begabung da ist.
    Bildungsversager werden jedoch auch bevorzugt von
    Unternehmen und Behörden eingestellt, denn denen
    fehlt es an Durchblick und somit ja an Kritikfähigkeit…
    Ich halte es für unanständig, dass mir ja behördlich
    angestellte Bildungsversager Vorschriften machen
    können dürfen, obwohl sie inhaltlich keine Ahnung
    von irgendwas haben, weswegen ja nun sämtliche
    Formschreiben aus vorgegebenen Textbausteinen
    bestehen, und der „Sachbearbeiter“ lediglich die
    auf dem Bildschirm jeweils angezeigten Leerfelder
    ausfüllen muss, in der Hauptsache das Adressfeld
    und die Anrede.. das kann jeder 11jährige ja ohne
    jegliche Ausbildung nun ebenfalls bewerkstelligen….

    Den Wert eines Menschen erkennt man meist erst
    dann so richtig, wenn er ja bereits verstorben ist,
    und sich das Gefühl den Weg bahnt, genau dieser
    Mensch fehle einem wirklich von Herzen.. ja, auch
    das wird immer seltener, Todesfälle sind nun mal
    statistisch nicht unwahrscheinlich, nach der stets
    mehr geheuchelten als so auch ehrlich gemeinten
    Anteilnahme geht man wieder zur Tagesordnung
    über, der eine muss ja zur Schicht, beim anderen
    haben die Kinder Nachmittagstermine, und das
    Mamataxi fährt selbstverständlich pünktlich, usw.
    Gerade in Großstädten wird immer mehr in aller
    Heimlichkeit beerdigt, niemand kümmert sich ja,
    es sind auf die Schnelle keine Angehörigen da,
    oder es gibt erst gar keine.. In großen Häusern
    kennt man einander kaum noch, und wenn man
    den Nachbarn schon nicht kennt, dann vermisst
    man jenen natürlich auch nicht, man beschwert
    sich höchstens mal über merkwürdigen Geruch
    im Hausflur, irgendwann später….

    Den Wert der Solidarität hat man längst ersetzt
    durch Spendenbereitschaft…so einfach mal die
    missliche Lage seines Mitmenschen zu sehen
    und selbstlos zu helfen, das gibt es nun immer
    weniger, schwachsinnige Pokemons sind wohl
    wichtiger, die Infantilisierung des Volkes kennt
    nach unten offensichtlich keine Grenzen mehr,
    Rücksicht ist, wenn Du ja rechtzeitig zur Seite
    springen kannst, so ist es im Straßenverkehr
    mittlerweile ganz oft..

    Und Achtung vor dem Alter gibt es nicht mehr,
    obwohl nun jeder selbst täglich älter wird, nun,
    die 70er sind die neuen 60er, so will es dann
    ja die Werbung, alles ist tutti, niemand ist alt…
    zumindest, wenn er dabei stets gesund blieb….
    .

    Gefällt 1 Person

    1. Natürlich können wir, so wie es ist, nicht im Einklang mit der Natur leben und existieren, wir haben viel zu viele Menschen in Europa,das schrieb ich auch. Städte sind lebensfeindliche Orte, das schrieb schon Konrad Lorenz in „die sieben Todsünden der Menschheit“, vor allem die erzwungene Dichte der Menschen zueinander, macht Menschen nachweislich krank, auch ist erwiesen, dass Frauen in Großstädten weniger Kinder haben. Ganz zu schweigen vom Lärm, den Abgasen, der völlig lebesfeindlichen Umgebung und der Anonymität.
      Deshalb ist Stadtleben zu meiden.

      Richtig, beim Grenzen-definieren fängt es an. Sklaven können das nicht.

      Der bewußte Mensch, sich selbst bewußte Mensch kann das und tut das. Er kann und wird NEIN sagen, wenn ihm irgendwas zuviel wird, sei es aus gesundheitlichen Gründen. Wenn er es nicht kann,muss er es lernen, da führt kein Weg dran vorbei.

      Armut bedeutet eben KEINEN sozialen Tod. Ich kann sehr gut mit sehr sehr wenig Geld auskommen. Ich kann natürlich nicht die Dinge machen, die andere mit Geld machen, dafür kann ich aber andere Dinge machen, die ich auch reichlich unternehme – und ich kann mich nicht erinnern, je Langeweile gehabt zu haben. Im Gegenteil, ich habe immer viel zu tun. Das kostet nichts oder eher wenig.
      Was andere machen, mit Geld, das interessiert mich auch meist nicht mehr. Ich gehe lieber in die Natur oder beschäftige mich künstlerisch / politisch / mit lesen oder einem guten Film.

      Mit „sozialer Tod“ ist dann wohl auch Einsamkeit gemeint. Keine Ahnung – manche Leute können damit nicht umgehen, alleine zu sein. Ich kann das. Außerdem bin ich nicht alleine, wenn man das mal „energetisch“ betrachtet. Mir hat mal vor Jahren eine liebe Frau geschrieben, ich sei ja gar nicht alleine, ich könne mit allen, auch mit Kant, und Goethe, sprechen – im Geiste.

      Alle Menschen, die ich kenne, definieren andere über Leistung und Äußerlichkeiten, wirklich alle. Das ist ja das traurige.Überall wird eine riesengroße Show gespielt und alle machen mit- Herdentrieb. Da ist keiner fähig, nein zu sagen.

      Es wird ein ganz schlimmes Ende nehmen mit der Menschheit. Aber ich glaube mittlerweile, das ist auch nötig.Anders wird kein Umdenken mehr stattfinden.

      Gefällt mir

      1. Marcus

        Mit dem „sozialen Tod“ wollte ich ja beschreiben, dass
        das bisherige gesellschaftliche Ansehen verloren geht.
        Ich dachte dabei auch an einen Weggefährten, der ja,
        solange er finanziell spendabel sein konnte, ja überall
        gern gesehen war, er verfügte über einen sehr großen
        Bekanntenkreis zu dieser Zeit. Dan wurde er krank, da
        er sich ja ständig zuvor überfordert hatte,und plötzlich
        rutschte er die soziale Leiter finanziell bis zu Hartz -IV
        herab, auf einmal war es vielen peinlich,ihn zu kennen,
        schließlich ist er ja an der Erkrankung still verstorben,
        nur ich war dann noch da, völlig vorurteilsfrei, habe ja
        auch seinen Sterben mitbekommen, und mich ja nicht
        von ihm „angewidert“ abgewendet, wie all die andern…
        Was auch mein Nachwuchs sehr früh gelernt hat, nein
        heißt bei mir ausschließlich nein, ein“ja, aber unter der
        Bedingung..“gibt es nicht, wenn die Antwort nein heißt.
        Ich habe nie mitgezählt, aber sicher habe ich häufiger
        den Arbeitsplatz wechseln müssen, weil ich auch mal
        nein sagen musste, nein zu unsinnigen Anweisungen
        ebenso wie zu aus heiterem Himmel nun anfallenden
        Überstunden, weil mal wieder irgendein Musel seine
        „Urlaubsplanung“ nur auf dem Rücken der Kollegen
        abladen wolle, und einfach nicht zur Arbeit erschien…
        Musels Krankmeldung folgte zwar ,aber wenn der ja
        tags zuvor argumentierte, „wenn ich meinen Urlaub
        nicht bekomme, dann bin ich morgen krank..“, wäre
        das ein klassischer Fall für eine Abmahnung oder ja
        für eine fristlose Kündigung….Wie man sich ja denken
        kann, abgemahnt wurde natürlich ich, nicht der Musel….
        Auch mit Hartz-IV kann man ein erfülltes Leben leben,
        es ist zunächst gewiss eine Umstellung, aber es geht…
        wer sich Langeweile mit Trash-TV vertreibt, dem ist
        ja noch viel mehr langweilig, viele Hartz-IV-Bezieher
        entwickeln leider langfristig ein Alkoholproblem, das
        von ! €-Trinkhallen bedient wird, oder wie verbreitet
        in Mitteldeutschland, in Kneipen, die nur vom 1. bis
        zum 15. des Monats überhaupt geöffnet haben…

        Man sammelt nicht nur Pfandflaschen, sondern auch
        Zigarettenkippen beispielsweise aus dem Ascher bei
        einem Supermarkteingang oder so vor einer Behörde,
        isst unausgewogen und einseitig, billigsten Dosenfraß,
        weil einfach die nötige Kreativität fehlt, aus wenig viel
        zu machen..am 1. kommt der Pizzadienst, ab dem 25.
        ist nur noch Schmalhans Küchenmeister…sind kinder
        im Haushalt, so werden diese emotional abgenabelt,
        wenn die Eltern mit ihrem Schicksal gar nicht zurecht
        kommen,,,,früher war es ja möglich, für kleines Geld
        in einer Suppenküche auch eine warme Mahlzeit zu
        bekommen, es gab sogar Essensmarken z.B. für die
        Kantine des Rathauses und einiger anderen Häuser,
        Das gibt es heute in der Form alles nicht mehr, eine
        Tafel kann einen sozialen Mittagstisch anbieten, hier
        ist das sogar noch so, sogar mit einem ja extra dafür
        eingestellten sogar gelernten Koch, das kann so aber
        nur angeboten werden, weil ja genügend spendable
        Geldgeber das Projekt privat finanzieren, ansonsten
        gäbe es das auch nicht, wie fast überall bei Tafeln…
        Wie oft ich nun Hunger geschoben habe, trotz Arbeit
        und Einkommen, ich habe es nicht mitgezählt, aber
        es war schon so häufig so, dass ich es mittlerweile
        als gar nicht so tragisch empfinde….

        Gefällt 1 Person

  2. Es ist natürlich eine traurige Sache, wenn Menschen so etwas passiert, wie deinem Weggefährten. Daran kann man sehen, wie die Gesellschaft insgesamt „drauf“ ist. –

    Das, was du von „Mitteldeutschland“ schreibst, kenn ich hier nicht, ich bin ja jetzt auch in „Mitteldeutschland“, allerdings habe ich mir den neuen Wohnort, bzw. die Stadt vorher auch sehr gut ausgesucht, ich wollte nie mehr in eine Großstadt.
    Die Armen sieht man hier zwar auch, aber es sind insgesamt noch weniger, als in Köln, in Köln gab es richtige Ghettos, wo nur noch sehr arme Deutsche und Ausländer wohnen. Ich hab noch keine Trinkhallen gesehen mit davor lungernden trinkenden „Gestalten“, oder Kneipen, die nur bis zum 15. des Monats aufhaben. Allerdings stehen sie hier vor dem örtlichen Einkaufszentrum. Ich sag mal, leben und leben lassen, teilweise sind das wirklich arme Schweine, solange sie niemanden stören, und das tun sie nicht. Mich stört es in dem Ausmaß, welches ein kleines ist, nicht, und jeder soll so leben, wie er mag; diese Menschen, älter, oft krank (irgendwelche Gebrechen, das sieht man ja), die finden sowieso nichts mehr auf dem Arbeitsmarkt.

    Vielleicht könnte man solclhe Menschen in einer besseren Gesellschaft noch irgendwie wieder sinnvoll eingliedern. Die Chancen auf eine bessere, gerechtere Gesellschaft sehe ich aber derzeit und auf längere Sicht nicht.

    Ich selber bin drogenfrei und mir wär auch mein Geld für Drogen zu schade. Außerdem verändern Drogen das Bewußtsein. Das brauch ich nicht.

    Hunger ist ja eigentlich, an und für sich, gesund, nur, dauerhaft, ruft er ein übles Gefühl hervor, vor allen Dingen, wenn man sieht, wie sich andere Subjekte dieser Gesellschaft, die als „Leistungsträger“ gelten, aber nichts als MIST fabrizieren, ja ein ganzes Land in den Abgrund führen, fürstlich entlohnt werden. So etwas braucht auch kein Mensch. Diese Einstellung hat aber nichts mit einer „sozialistischen“ Einstellung zu tun, sondern es handelt sich einfach um gesunden Menschenverstand. Dass viele Dinge so einfach nicht laufen dürfen.

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    1. Marcus

      Berufsbedingt bin ich deutschlandweit unterwegs,
      und sehe viel zu viele Dinge, die mir ja zu denken
      geben. Ich selbst wohne auf dem Dorf unweit ner
      größeren Stadt in Niedersachsen. Mit so wachem
      Verstand und offenen Augen möchten ja nun viele
      sich nicht belasten, wo man auch wegsehen kann,
      da kommen ja menschliche Züge einfach zu kurz..
      .
      Ganz viele klammern sich an irdische Reichtümer,
      ihr gutes Einkommen, ne gesellschaftliche Position
      und dergleichen, niemand macht sich bewusst, es
      kann von einer Sekunde auf die andere sich alles
      ändern, ohne dass man das je beeinflussen kann,
      ein Schicksalsschlag reicht…

      Ich könnte zwar Alkohol auch in größeren Mengen
      gut vertragen, frage mich aber bis heute, wer wohl
      meinen statistischen Anteil am Verzehr von Alkohol
      mit ausgesüppelt haben mag, ich trinke ihn ja nicht.
      Mit Drogen kann ich persönlich natürlich auch nichts
      anfangen, rate davon auch stets ab,wer sie nehmen
      will, hat ja praktisch überall Gelegenheit zum Kauf….
      ich war noch nie ein Freund eines total benebelten
      Bewusst-Seins, ich brauche keine Trugbilder von
      letztlich was auch immer zum Leben, kann da aber
      verstehen, dass viele ihre persönlichen Schicksale
      nur schwer ertragen können. Alkohol und Drogen
      sind Bestandteil der nun jedoch weithin unbekannten
      Notverordnung über die Versorgung der Bevölkerung
      mit Bedarfsgegenständen, die ja existiert tatsächlich
      auch heute noch, wird auch nirgendwo veröffentlicht….

      Es ist ziemlich schwer, neidlos zu sein, wenn man
      sieht, wie Stümper und Versager ja gut verdienen,
      obwohl sie eigentlich gar nichts als Lohn verdient
      hätten, so miserabel, wie das Ergebnis der Arbeit
      ist. Mir kann beispielsweise niemand erklären, wie
      es sein kann, dass ein Berufsbetreuer pro Stunde
      per Gesetz mehr verdient als umgerechnet so ein
      Ministerpräsident eines Bundeslandes, wieso man
      nach RVG und weiteren abrechnet, wenn ja nach
      § 311 ff die Vertragsfreiheit gilt, also nun auch die
      Vergütung Bestandteil einer Individualabrede sein
      müsste, und nicht etwa bloß gesetzlich garantiert
      ( und damit natürlich total überteuert ). Und es ist
      unlogisch, Bürgern ab einem Zahlungsrückstand
      von 5 Euro die Zulassung des Kfz zu verweigern,
      mit einem § 2a StVZO, den es offiziell nirgends
      gibt, er wurde jedenfalls gar nicht veröffentlicht…
      Wer trägt da eigentlich die Vermögensschäden,
      wenn völlig normale Bürger keine bezahlbare
      Versicherung mehr bekommen, weil ja einmal
      erworbene Schadensfreiheitsrabatte nun nach
      7 Jahren verfallen? Wieso ist eine Versicherung
      ohne Vorversicherer teurer, beispielsweise nun
      bei der Wohngebäudeversicherung ? Warum
      bekommen Angehörige von Beamten und auch
      Angestellten im öffentlichen Dienst die besseren
      Konditionen, während normale Arbeitnehmer ja
      den „Normaltarif“ wählen müssen ? Wieso wird
      stets ein Ratenaufschlag fällig, wenn man nicht
      einmal im Jahr im Voraus bezahlen möchte, es
      vielleicht sogar finanziell gar nicht kann? Ist der
      erhöhte Beitrag fällig, wird mehr eingezahlt, als
      gesetzlich vorgesehen, denn es gelten ja feste
      Steuersätze bei Kfz-Steuern, und das Gesetz
      ermächtigt nicht einmal zum Ratenaúfschlag….

      Alles nun Beispiele für die „Unlogik“ des Alltags,
      wohl auch verursacht durch das „Handbuch zur
      Gesetzesfolgenabschätzung“, das Ding gibt es
      tatsächlich, ich habe es sogar im Bücherregal,
      weil ich das mit eigenen Augen sehen wollte,
      dass es so einen Unsinn auch überhaupt gibt…
      Einfach mal den Verstand einschalten und nun
      selbst darüber nachdenken, dass ist ab einem
      gewissen Gehalt offenbar nicht mehr zumutbar….

      Der jüngste Gesetzentwurf zur Digitalisierung der
      Energiewende liest sich wie die Legalisierung des
      technischen Hausfriedensbruches, bis 2025 sind
      alle Haushalte damit zwangsweise zu versorgen,
      die Einbaukosten sind linear abhängig von dem
      individuellen jährlichen Stromverbrauch, es wird
      gestaffelt nach dem Verbrauch da eine Ersparnis
      vorgegaukelt, und je mehr man verbraucht, desto
      höher ist die Ersparnis, also steigen die Kosten
      des Einbaus abhängig vom Stromverbrauch an…
      Logisch und nachvollziehbar geht aber anders…

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      1. Das ist keine Unlogik, das ist Abzocke.
        Es handelt sich nur um eine weitere Facette des Spiels: Wie verdiene ich womit am meisten. Also pure Gier, Materialismus, das, was uns alle vernichten wird.

        ich bin deshalb neidfrei, weil es mir ums Geld an sich nicht geht. Sondern darum , anständig und in Würde, auch bei chronischer Krankheit / und / oder Alter, leben zu können. Dies ist aber in diesem System nicht möglich.
        Währenddessen stopfen sich „unsere“ Systemverbrecher immer weiter die Taschen voll.
        Das ist der entscheidende Punkt für mich.

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  3. Marcus

    Wo es alle akzeptieren, und niemand es je
    hinterfragt, wird nun auch keinem bewusst,
    wo die Fehler versteckt sind.Fehler, auf die
    keiner mit dem Finger zeigt, werden oft für
    ganz normal gehalten, niemand stört sich
    daran, dann ist es eben mal etwas teurer….
    Wenn man für sein Geld nun nicht wirklich
    arbeiten muss, sind 50€ hier, 30€ da auch
    nicht wirklich schmerzhaft.Ein Gutverdiener
    lacht über beispielsweise das Bußgeld bei
    z.B. Falsch parken,als Hartz-IV Empfänger
    lacht man darüber nicht… Andere Länder
    machen es ja vor, und verhängen Strafen
    einkommensabhängig, denn nur dann ist
    die Strafe ja für alle wirklich gleich schwer,
    und nicht einfach nur gleich hoch, so also
    „ungleich schwer“…Gerechtigkeit herrscht,
    wenn jeder so belastet ist, wie es seinen
    Einkommensverhältnissen entspricht, ein
    Rabatt ist ungerecht, bei Strafen ebenso
    wie bei Steuern und den Sozialabgaben,
    die Beitragsbemessungsgrenze ist auch
    nichts anderes als ein gewährter Rabatt.
    Umgekehrt müsste es ja laufen,niedrige
    Einkommen müssten weniger beitragen.

    Die Armen finanzieren den Reichen den
    Rabatt, das geht so gar nicht, niemand
    nennt es beim Namen, also ist es allen
    auch nicht ganz bewusst bewusst, aber
    es ist nicht ausgeschlossen, dass jenes
    Bauchgefühl nun „ungerecht“dazu sagt.
    Dem Bauchgefühl kann der Verstand ja
    keine Argumente hinzufügen, weil der
    den Fehler dann nicht entdecken kann,
    es scheint ja doch alles richtig zu sein…

    In Würde leben zu wollen, bedeutet nun
    in diesem Land ja oft genug, sich für ein
    hoffnungslos überteuert kommerzielles
    Angebot entscheiden zu müssen, Rente
    reicht bei den meisten ja zum ständigen
    Verzicht, nicht zum würdevollen Leben…

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    1. Ein klassisches Beispiel für Abzocke armer Menschen sind Bankkonten. Wenn dort nicht genügend „Umsatz“ monatlich gemacht wird, zahlt der „Kunde“ (der Auszubeutende) Gebühren. D-h. alle Menschen unterhalb dieser „Umsatz“-Schwelle (meist so 1500 Euro), müssen diese Gebühren zahlen. Ich zb. auch. Man zockt also von denjenigen was ab, was man von den Besserverdienenden besser eintreiben könnte – und das wäre auch gerechter. Noch dazu macht zumindest die Postbank für kostenfreie Konten Werbung, ohne dabei mit zu teilen, dass unterhalb der gewissen „Umsatz“schwelle trotzdem Gebühren bezahlt werden müssen. Dh. da Kontoführung quasi erzwungen wird vom System, dass ich von meiner mickrigen Rente auch noch der Postbank Gebühren in den Rachen stopfen MUSS, ich werde gezwungen, anders geht es nicht.
      Dass die Armen den Reichen (denen mit dem leistungslosen Einkommen) das schöne Leben finanzieren, habe ich damals bei occupy gelernt. Die hatten gute Vorträge übers Geldsystem. Kann man aber auch bei der Wissensmanufaktur nachlesen. Jeder sagt ja dasselbe, ab einem gewissen Vermögen muss der Mensch nicht mehr arbeiten und sein Geld wird aufgrund des Zinses, Zinseszinses und meist auch, Grundvermögens, von alleine immer mehr. Ohne, dass derjenige etwas dazu tun muss. Der kann stinkefaul sein und strunzdumm, das interessiert keinen. Da fragt auch keiner vom „Gesetzgeber“ nach: Wollen Sie nicht mal arbeiten gehen, oder so.
      Das ist einfach so, weil diese Leute so viel Geld haben
      Und das darf nicht sein.

      Die Umverteilung von Arm/arbeitend/fleißig nach reich/leistungsloses Einkommen macht gigantische Summen täglich aus, viele Milliarden täglich, werden dort einfach so umverteilt. Davon weiß kaum jemand etwas. Denn dieses Wissen würde zumindest grundlegendes Wissen über das Geldsystem erfordern. Vom Geldsystem wiederum will keiner was wissen, das erscheint den meisten Menschen viel zu kompliziert, dabei ist es das nicht.

      Das Geldsystem ist m. Meinung nach DER Schlüssel zur Veränderung. Aber solange dieses mit Ignoranz belegt wird, wird sich nichts ändern. Wie sagte Rothschild: Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht, wer die Gesetze macht.

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      1. Marcus

        Bei Bankkonten zeichnet sich ab, dass diese bald
        nirgendwo mehr kostenlos sind. Noch schlechter
        sind die dran, die keine Bankverbindung haben,
        2015 war ja eine Bareinzahlung auf ein fremdes
        Konto schon ab 5 Euro Gebühr zu bekommen,
        2016 beträgt die Gebühr fast wie abgesprochen
        ziemlich einheitlich 15 Euro bei jeder Bank, die
        diesen Service überhaupt anbietet.
        Ich bekomme über kurz oder lang arge Probleme
        bei jeder Bank, weil ich den Inhalt von deren AGB
        verstehe, und mich natürlich auch mit denen dann
        anlege, wenn diese bewusst AGB-widrig handeln.

        Gerechter ginge es zu, wenn man ja nicht alles für
        Geld kaufen könnte,sondern eine Leistung mit der
        anderen getauscht würde, sodass man tatsächlich
        beim Aldi ja mit der sprichwörtlichen Palette Ziegel
        zahlen könnte, einerseits kann dann nun niemand
        mehr auf der faulen Haut liegen, weil er dann eher
        verhungern würde, andererseits würden dadurch
        Fähigkeiten entwickelt und weitergegeben, die ja
        hierzulande fast ausgerottet worden sind, wegen
        der Globalisierung einerseits, jedoch auch wegen
        einer falschen Vorstellung von „Unabhängigkeit“
        und gnadenlosem Trieb zur Selbstverwirklichung,
        ohne auch mal nach links und rechts zu schauen,
        vom Blick zurück ( sich da auf die Ahnen besinnen,
        oder deren Lösungsstrategien wiederaufnehmen )
        ganz zu schweigen, das können viele ja gar nicht.

        Der meiste Fortschritt ist letztlich eine Sackgasse,
        Benzinkutsche verdrängten erst das Elektroauto,
        nun wird das Elektroauto langfristig wohl eher die
        Benzinkutsche verdrängen. Amüsant sind immer
        so geistige Höchstleistungen wie z.B. die Frage,
        wo denn beim Zeltlager mitten im Nirgendwo ne
        Steckdose in der Nähe ist. Und Hobbyholzfällern
        kommt mitunter nicht mal in den Sinn, dass man
        mitten im Wald mit einer Elektrokettensäge aus
        dem Baumarkt jedoch nicht viel anfangen kann.
        Da Manöver inländisch ja selten geworden sind,
        kann man nicht mehr darauf vertrauen, dass ja
        der militärische Rüstzug gerade dort ein Kabel
        mit zivilen Anschlussmöglichkeiten verlegt hat…
        3 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft, jeder
        Netzbetreiber würde über dem Antrag grübeln,
        technisch wäre es natürlich nun kein Problem….

        Infolgedessen kann man heutzutage nun eine
        Obdachlosenschlafstelle nicht mehr „Herberge
        zur letzten Heimat“ nennen, es wäre vielmehr
        eher die vorletzte Heimat…vor dem Friedhof…

        Bestattungsunternehmer sind die einzigen, die
        durch den Bundesverband Sekundärrohstoffe
        und Entsorgung nie zertifiziert werden müssen,
        Jeder Scharlatan, der auch Särge kaufen kann,
        kann diese Dienstleistung mit anbieten, macht
        eine „Ausbildung“ bei der Konkurrenz, ist aber
        nicht Pflicht, und schon kann er dann loslegen…
        Leichenwagen sind nichts Besonderes, es sind
        technisch praktisch Rettungsfahrzeuge, jedoch
        brauchen die Kunden niemals einen Arzt mehr…,

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  4. Tauschen ist o.k. nur leider wollen die Leute viele Dinge nicht. Deshalb stört mich der Absatz über eine „falsche Vorstellung von Unabhängigkeit und einem gnadenlosen Trieb zur Selbstverwirklichung“.

    Mir ist lieber, jemand macht sein eigenes Ding, und er setzt das in den Sand, dh. er ist nicht erfolgreich, als wenn jemand irgendwo michel-mäßig in einem Büro sitzt und Beamtensold kassiert für seine volkszersetzende Tätigkeit. Dasselbe gilt für alle, die mit Asylanten beschäftigt sind.

    Faulheit kann ich auch nicht vertragen, bin aber der Überzeugung, wenn es ein BGE gäbe, würden die meisten Menschen zusätzlich arbeiten, weil sie einfach arbeiten wollen. Nur würden sie dann etwas anderes arbeiten, als das, was sie derzeit gezwungenermaßen tun müssen. Das wäre ein Stück Freiheit.

    Allerdings ist die Gesellschaft in sich moralisch so kaputt, dass sie nicht mehr weiß, was Werte sind. Und das ist eines der Hauptprobleme. Sie kann Schrott, Ramsch, der allerorten teuer verkauft wird, nicht von Wertvollem unterscheiden, sie kann Können nicht von Nicht-Können/Show unterscheiden. Versuch mal, in so einer Schrott-Gesellschaft etwas Wertvolles einzutauschen. Meinetwegen eine Zeichnung, an der du 6 Stunden gesessen hast, intensivste konzentrierte Arbei, dazu Material, eventuell Rahmen und so weiter… das kommt leicht auf 400, 500 Euro, nur,das zahlt keiner, weil es den Leuten nichts wert ist. Versuch mal, dafür Kartoffeln einzutauschen beim Aldi, der wird dir nen Vogel zeigen. Dasselbe gilt für meine Musik, ich weiß nicht, wie lange ich TÄGLICH – ich bin da sehr diszipliniert – an den Aufnahmen gearbeitet habe für EINE CD (ca 60 Minuten Musik), so ein halbes Jahr? Oder länger? Dazu kommt die Arbeit fürs Layout, Cover, Desingn, die Werbe-Arbeit… und was bringt das? Nichts. Das Schrott-Volk kauft so etwas nicht. Es ist ihnen nichts wert.

    Darauf laufen alle meine Erfahrungen hinaus: Das Volk ist dekadent, verkommen, moralisch und seelisch tot und wertschätzt die Dinge nicht mehr. Wäre dem so, würden die Menschen – allgemein – etwas wertschätzen, dann würden sie auch dafür kämpfen.

    Dieses Prinzip kann man auf alles anwenden, auf Kunst, auf Musik, auf eine Arbeit, auf die Natur, den Staat, und so weiter…. was man LIEBT, dafür kämpft man.

    In Deutschland wertschätzt aber keiner mehr auch nur irgend etwas an „höheren“ Werten – ich gehe mal davon aus, dass diejenigen, die Familie haben, wenigstens diese wertschätzen, aber es gibt auch sehr viele, zunehmend viele Singles ud Pärchen, deren einziger Lebenszweck es ist, Geld zu verdienen und auszugeben – und deshalb ist eine Idee, wie die Tausch-Börse, für mich sinnlos.
    Hat vielleicht für Handwerker Sinn.
    Für mich nicht. Meine Kunst, meine Musik, kauft keiner. Schlicht, weil die Leute so etwas nicht wert schätzen.
    Und deshalb bin ich auch ziemlich fertig mit dieser Schrott-Gesellschaft. Was willst du mit diesen Leuten. Da kann man nichts mit anfangen. Die sind schlichtweg – Ausnahmen gibt es, weiß ich – zu hohl in der Birne für auch nur irgendeine Veränderung.

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    1. Marcus

      Viele Künstler waren historisch zu Lebzeiten arm,
      hoch verschuldet oder öfters mal so richtig pleite,
      erst nach deren Tod stieg der Wert, den man für
      deren Arbeiten anzulegen bereit war, heute ist es
      eher umgekehrt, „Künstler“ erhalten teilweise nun
      utopische Gagen, obwohl sie ja wenig bis gar kein
      Talent haben, teilweise, so nach kurzer Zeit schon
      wieder in Vergessenheit geraten sind, ein Hit, und
      danach nur noch zig ziemliche Flops, das ist eben
      ganz normal geworden mittlerweile…

      Leute, die im Büro sitzen, sind auch zu anderen
      Dingen nicht fähig, z.B. Autofahren, was man ja
      zu den Stoßzeiten da immer wieder als Ärgernis
      in Erinnerung behält.Herr und Frau Wichtigmann,
      Alleinfahrer, blockieren alle Spuren durch einen
      ja ständig spurwechselnden Fahrstil, und einem
      Einfädelungsverhalten, was unfallträchtig ist, da
      Sicherheitsabstände ja nicht für Herrn und Frau
      Wichtigmann gelten,und wenn der LKW dahinter
      nun mal mehr Bremsweg braucht, dann ist das
      bestechungsgeldfinanzierte Wägelchen ein Fall
      für den Verwerter oder Wiederverkäufer…

      Ganz schlimm auch Mütter mit Kindern, wenn sie
      das Mamataxi für den weg zur Schule nutzen, es
      wird erst gerast, weil man ja gleich im Büro sein
      muss, und dann wird noch die Straße zugeparkt,
      auch der Linienbus kann sich gefälligst hinter der
      Haltestelle anstellen..Herr und Frau Wichtigmann
      sind selbst durch die Polizei dann nicht belehrbar,
      im Zweifel kommt noch der neckische Satz, man
      habe ja Beziehungen, weil man im Amt arbeite…

      Mit Missfallen wegen meiner Zeilen zu der Idee
      von Tauschhandel,aber auch zur Verwirklichung
      seiner selbst, hatte ich natürlich gerechnet, weil
      Du Deine Sicht ja sehr ausführlich beschrieben
      hast. Wie oft ich in meinem Leben dann schon
      gescheitert bin, das hängt davon ab, was man
      alles dazuzählen möchte, persönlich häufiger..
      finanziell riskiere ich schon mal was, habe da
      aber klare Vorstellungen, was die Grenze ist,
      bis zu der ich gehen möchte. Ich bin absolut
      gegen jegliche finanzielle Ausbeutung, jedes
      Monopol auf Durchführung von Geschäften
      ist mir ein Graus, einen Fachhandelszwang
      lehne ich ebenso ab wie staatlich regulierte
      Lizenzen, wo jeder etwas auch erst tun darf,
      wenn er die vorgeschriebene Ausbildung ja
      erfolgreich abgeschlossen hat. Gerade jene
      Geschwätzwissenschaften, die nun bis heute
      großen Einfluss ausüben, aber sich inhaltlich
      nicht weiter entwickeln, wie Theologie, Jura,
      Teile der Philosophie und ja der klassischen
      Sozialwissenschaften, sind abzulehnen, da
      kein Input von außen erwünscht ist, jedoch
      die meisten verstand-begabten Menschen
      nun zu ganz anderen Schlussfolgerungen
      kommen, als es die „Schulen“ als den nun
      einzig wahren Lösungsansatz ja vorgeben…
      Alternativlose Meinungen gibt es gar nicht,
      trotzdem versucht die Politik ja ein Volk auf
      Linie zu bekommen, was ihr nicht gelingen
      wird, all der dummen Mitläufer zum Trotz…

      Es spielt auch keine Rolle, ob man sich nun
      selbst gut verkaufen kann, bewirbt man ein
      Produkt oder eine Leistung, die nie jemand
      zuvor wert geschätzt hat,hat man es schwer,
      solange nur wenige davon begeistert sind,
      und sich nicht beispielsweise die üblichen
      Schmierfinken in der Presse und anderen
      Medien ja um die öffentlichkeitswirksame
      Bekanntheit der Idee oder Leistung auch
      bemüht sind. Das sind sie aber erst, wenn
      die Idee von einem Konzern ja aufgekauft
      und in größeren Stückzahlen vermarktet
      wird, gewinnbringend natürlich….

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      1. Was Du über Künstler sagst, bestätigt das, was ich geschrieben haben, und was auch meine eigene Erfahrung ist: Erfolg hat, wer 1. Geld hat und 2. „in“ ist, dh. angepasst ist. Bestes Beispiel ist die Bildende Kunst, wo nur noch Geschmiere „in“ ist, was wirklich jeder kann, und Leute, die was können – tja, die brauchen gar nicht anzufangen, sowas interessiert keinen. Dasselbe gilt nachweislich für den Musik-Bereich, dort bin ich schon länger tätig, seit damals, den 80ern, auch dort gilt nur hohles Getue, Show, und für die Männer, Tittenwackeln. Also Sex. Sex ist aber in der Form reine Show, dient aber als Effekthascherei. Ohne Sex geht gar nix, da muss der „Künstler“ nichts können, völlig uninteressant, er muss nur sexy rüberkommen und natürlich, angepasst sein an den Mainstream.
        Undd viel Geld haben.
        Das hat NICHTS mit Kunst zu tun.
        Das dumme Volk kapiert das aber nicht. Wie auch. Dummeheit merkt halt nicht, dass sie dumm ist, das liegt in der Natur der Sache.

        Das ist aber alles vom System so gewollt. Du beschreibst ja auch treffend die Dummheit der Menschen im Alltag – man fragt sich, wie die existieren? In der Wildnis nach ner Steckdose suchen, ist die Krönung! Diese Menschen (Systemlinge) existieren schlicht deshalb, weil das System solche dummen Sklaven haben will und auch braucht, diese Sklaven sind schließlich die Helfershelfer, die Nutznießer des Systems. Das System kann nicht ohne sie, und umgekehrt, wollen diese Sklaven auch das System erhalten, weil es ihnen ein einfaches, angenehmes Leben ermöglicht. Deshalb hält sich dieser Zustand schon so lange, und es ändert sich nichts. Weil viele das genau so haben wollen.

        Das „Scheitern“ bezieht sich nur auf den finanziellen Aspekt. Da ich diese Thematik auch anders sehe, eben auch unter anderen Aspekten, die mir wichtiger sind, als finanzielle Aspekte, sehe ich so etwas nicht als Scheitern. Sondern als „der Linie treu bleiben“, denn als Künstler kann man nur Künstler sein, nichts anderes. Das ist unabhängig davon, ob man Erfolg hat oder nicht, ob man Publikum hat, oder nicht. Ein Künstler ohne Publikum ist natürlich eine traurige Sache, aber wenn man das nicht ändern kann, dann ist das halt so. Wobei halt ohne Geld zb. Malen nicht mehr geht, rein aus finanziellen Gründen. Musik machen ist da etwas dankbarer und billiger.
        Wie gesagt, ohne Geld geht in Werbung gar nichts, da muss man Unsummen (Tausende jedes Jahr regelmäßig) rein pumpen, ohne erst mal mit Erfolg rechnen zu können, so etwas braucht ja eine Anlaufzeit. Bei Bildenden Künstlern sagt man sieben Jahre, in der Musik mag es schneller gehen, zwei, drei, Jahre, aber auch da geht nichts ohne viel Werbung, die viel Geld kostet, und natürlich Auftritte, Auftritte, Auftritte (was auch viel Geld kostet). Wenn man nicht angepasst ist und deutsche Musik macht, wird man von allen Seiten (auch der deutschen!) tot geschwiegen, das ist noch schlimmer.

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  5. Marcus

    Bei besagtem Zeltlager fiel aber außerdem auf:
    alle waren bis unter die Halskrause eingedeckt
    mit angeblich ja ach so tollen Produkten, die sie
    vor Kälte und Nässe schützen sollten…ich habe
    das alles erst gar nicht gehabt,und mich abends
    einfach in den Sandboden etwas eingegraben..
    ich scheine der einzige gewesen zu sein, der
    in der Nacht definitiv nicht gefroren hat…

    In einer Gesellschaft, in der nun alles nur ums
    Erzielen möglichst hohen Gewinnes auf Kosten
    anderer ausgerichtet ist, fühle ich mich jedoch
    nicht so recht wohl, wohl deswegen habe ich ja
    früh angefangen, mir vieles selbst beizubringen,
    sodass ich heute ohne Fachhandwerk Häuser
    ganz allein hochziehen könnte, und vieles mehr…
    Wenn ich mich so stets auf mich selbst verlasse,
    kann ich mir auch nur selbst die „Schuld“ geben,
    wenn einfach mal etwas nicht gelingen will..

    Und tragisch ist das ohnehin nicht, Fehler sind nur
    dazu da, dass sie auftreten, nur so kann man aus
    ihnen lernen. Das kann ein ja längst in Dummheit
    dahinsiechendes Volk natürlich auch nicht mehr…

    Wenns mit den ersten Flüchtlingen nun Probleme
    gibt, holt man noch immer mehr davon rein, aber
    die Ursache sind ja nicht die Flüchtlinge sondern
    ne falsche Einstellung von den wenigen Menschen
    mit noch gesundem Menschenverstand, So sehr
    man dieses „logisch faule Ei“ auch bebrüten mag,
    es entwickelt sich daraus einfach nichts Positives…
    Man könnte jetzt sagen. Sklaven brauchen eben
    ein wenig Life-Action, damit sie gar nicht erst faul
    und träge werden,das tröstet die Angehörigen der
    dann so aber auch nicht über den Verlust hinweg…

    Schon zu Beginn meines Berufslebens war mit klar,
    niemals Verwaltung, niemals Büro. Habe zum Spaß
    aber doch mal einen Einstellungstest absolviert, es
    stellte sich heraus, ich wäre dafür eher ungeeignet…
    Natürlich habe ich nachgehakt. Erstaunlicherweise
    wurden mir hohe Intelligenz, Kritikfähigkeit und ja
    damit zusammenhängend mangelnde Bereitschaft
    zur Unterordnung sozusagen „zum Verhängnis“…
    Heißt im Umkehrschluss: wer schlicht an Gemüt,
    möglichst dumm, folgsam und so unterwürfig ist,
    also alles kritiklos hinnimmt, der hat dann beste
    Karten, z.B. im Öffentlichen Dienst eine „Arbeit“
    antreten zu dürfen, oder genauer Gesagt, eine
    auf Dauer oder auf Zeit angelegte, meistenteils
    unqualifizierte „Beschäftigungsgelegenheit“ im
    öffentliche Interesse…da das Volk nie jemand
    gefragt hat, ob man damit einverstanden wäre,
    dass echte Dummköpfe sie „verwalten“ dürfen,
    für unangemessen hohe Stundensätze sowie
    weitere Vergünstigungen, habe ich zumindest
    arge Probleme damit, da eine Aktivlegitimation
    überhaupt zu sehen.Dies ist durch das Mandat
    eines Abgeordneten nicht gedeckt, dass er nun
    immer neuen Planstellen zustimmt, weil es von
    ernannten Sachbearbeitern in Ministerien dann
    stets so gewünscht wird…..Planstellen werden
    geschaffen, indem man nun die Häufigkeit der
    Nachfrage nach genau dieser Dienstleistung
    s c h ä t z t. Danach findet nun keine Zählung
    mehr statt, auch wenn das ganze Jahr kein
    Kunde kommt, die Planstelle bleibt, obwohl
    sie überflüssig wäre. Stattdessen werden da
    immer neue Aufgabengebiete erfunden, um
    den Überbestand an Arbeitskräften dann so
    voll auszulasten, dass die übliche Wartezeit
    auf Stellungnahmen und Entscheidungen da
    bloß nicht zu kurz ausfällt.Gewissenhaftigkeit
    führt zu einem Gespräch mit dem Leiter der
    Behörde, wer beim Tiefbauamt arbeitet, und
    einfach sämtliche Mängel auch gewissenhaft
    notiert, kriegt dafür eher einen Einlauf ( dies
    ist hier tatsächlich passiert ). Begründung ist,
    dass, wenn Mängel aktenkundig sind, sie ja
    auch behoben werden müssen, und da das
    Budget für das ganze laufende Jahr inklusive
    Dezemberfieber reichen muss, empfiehlt es
    sich, 2-3 pro Tag zu notieren,vorzugsweise
    die, für die wieder eine andere Kostenstelle
    aufkommen muss….

    Interessant auch, wie Tiefbauämter so ticken…
    Da geht einer durch die Straße, und markiert
    viele völlig intakte Straßeneinläufe, an denen,
    die wirklich kaputt sind, geht er jedoch vorbei.
    Firma kommt, behebt die „Schäden“, was nun
    ausgebaut ist, wandert ja nicht etwa alles auf
    den Müll, manches landet ja auf dem Bauhof,
    viele Firmen sammeln das ein, und jubeln es
    beispielsweise privaten Hausbesitzern unter,
    natürlich zum Normalpreis….An den Dingern
    steht ja nicht wie früher dran, wann sie einst
    hergestellt wurden, und rostbraun sehen die
    ja irgendwie alle aus,ob neu oder gebraucht….
    Auf dem Bauhof kann man die Dinger sogar
    kaufen, nicht nur als Schrotthändler,manche
    wirtschaften in die eigene Tasche,da offiziell
    natürlich gar kein Verkauf stattgefunden hat…

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  6. Marcus

    Was bedeutet eigentlich artgerechtes Leben nun
    bezogen auf den Lebensraum speziell auch des
    heutigen,moderner Menschen ?

    Ganz wichtig würde für jeden ein Rückzugsort, wo
    man die Seele baumeln lassen kann, meditieren,
    musizieren, schweigen oder in Ruhe Gedanken
    sortieren beispielsweise. Eine moderne,ja ewig
    lärmende Großstadt mit Mehrfamilienhäusern
    ist daher nicht der richtige Ort für Menschen..
    .
    Grün gleicht ja auch die Unruhe der Seele aus,
    davon hat man in einer Stadt nicht so viel, es
    sieht aber in Neubausiedlungen auf dem Land
    auch nicht viel besser aus, die Werkstoffe Beton
    und Stein dominieren den Anblick, die ziemlich
    einheitlich langweiligen Ziergärten werden von
    Rasenflächen dominiert, wo zusammenhanglos
    irgendwelche stauden und Sträucher mehr im
    Weg zu stehen scheinen als wohl an ihrem nun
    eher natürlichen Ort..ist also auch nicht gerade
    eine Oase der Entspannung, zumal die Fläche
    auch viel zu klein ist, schon 5 Meter weiter ist
    der Nachbar, und stänkert die Idylle mit seinem
    Grill zu, oder er frönt ja gerade des deutschen
    Malochersklaven Lieblingsbeschäftigung, die
    wohl das Rasen mähen sein dürfte…

    Ganz wichtig ist frei zur Verfügung stehende
    Zeit, in der man nur das macht, was man so
    wirklich auch tun möchte,ein Hobby zu haben
    sozusagen, wo einem auch keiner reinredet,
    und keiner einfach mal so stören darf….

    Der Mensch hat gerne eine kleine Familie um
    sich, mehrere Generationen unter einem Dach
    sind selten geworden, aber nur so wäre dann
    der Mensch in der Lage, fast allen möglichen
    Herausforderungen zu begegnen, die Älteren
    haben mehr Erfahrung und bewahren öfters
    die Ruhe, wo Junge ja schon längst panisch
    reagiert hätten,Junge haben dafür Ausdauer
    bei kräftezehrenden Aufgaben….Ältere sind
    oft zeitlich flexibel, Junge gehen arbeiten…

    Würde der Mensch nicht überall angeblich in
    Zeitnot sein, würde er seine Kreativität auch
    benutzen,um selbst Lösungen auszuknobeln,
    stattdessen ärgert er sich ja lieber mit tollen
    Produkten, so unverständlichen Anleitungen
    und viel, sehr viel Schrott ab Werk herum…

    Deutschlands Garagen und Keller sind voll
    von den Überbleibseln sinnloser Produkte,
    die nie benutzt werden, die man aber auch
    unbedingt haben musste, weil die Werbung
    versprach. Kauf mich,und danach wird alles
    ja noch viel leichter von der Hand gehen…“

    Zum artgerechten Leben gehört unbedingt
    der Austausch von Gedanken, aber auch
    das bewusste Definieren von Grenzen…

    Ob hier in Europa zu viele Menschen sind,
    darüber habe ich noch nicht nachgedacht
    zuvor. Höchst ungleichmäßig verteilt sind
    sie auf jeden Fall, und insbesondere die
    Zuwanderung ist überhaupt nicht nötig…
    Bei 16,3 Millionen Arbeitslosen innerhalb
    Europas benötigt Europa keinen einzigen
    Gastarbeiter, weil genügend Menschen
    vorhanden sind, die man nur ausbilden
    müsste, dies eventuell mit Sprachkurs….

    Zu uns drängen auch Nationalitäten, die ja
    im Heimatland vor lauter Überbevölkerung
    kein Bein mehr auf die Erde bekommen…
    Da ist nicht unser Problem, wenn andere
    Völker keine Familienplanung betreiben,
    und immer noch nicht kapiert haben, es
    ist ein Kind mehr nicht mehr Reichtum,
    sondern einfach höheres Armutsrisiko…
    Nur in Deutschland gibt es Kindergeld,
    in den meisten Ländern gibt es jedoch
    eher frühe Kinderarbeit, weil ja ein Lohn
    nicht reicht, um viele Mäuler zu stopfen.
    Hierzulande reicht ein Lohn aber auch
    nicht, um eine Großfamilie zu erhalten…

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    1. Der Mensch ist nicht modern, er ist verzogen. –

      Artgerechtes Leben fängt an mit gesunder Ernährung. Würde heißen, die Landwirtschaft muss biologisch-organisch-natürlich ablaufen. Dasselbe gilt für die Viehzucht. Das würde heißen: Dieses Land ernährt noch …. 20 Millionen Menschen. Zahl: Fiktiv, kann auch etwas mehr oder weniger sein.

      Jeder Mensch, jede Familie, hat Land und Raum. Das dicht-an-dicht hört auf. Der Lärm-und Enge-Stress fällt weg.

      Ghettos und Städte werden entweder verboten oder aber letztere ganz großzügig aufgelockert. Müll muss vermieden werden, in jeder Form, vor allen Dingen Verpackungen.

      Fremde müssen das Land verlassen. Wir haben kaum genug für uns selbst.
      Grenzen müssen natürlich geschlossen werden und es darf nur dauerhaft sich hier aufhalten, wer uns nützt. Es besteht aber kein Grund, zu glauben, dass wir Arbeitskräfte oder sonstige Fachkräfte aus dem Ausland brauchen würden. Wir haben alles selbst, und zwar reichlich. Das deutsche Volk ist von seiner Anlage her, ein reiches Volk. Es verkommt halt, so ist das nun mal.

      So viele Menschen, wie möglich, sollten Selbstversorger (Kleinbauern) werden. Zumindest jedem, der das will, soll geholfen werden mit Landzuteilung/beschaffung.

      Gesunde, biologische Landwirtschaft ist zu fördern. Das Gegenteil ist zu verhindern.

      Für Künstler/Kreative werden alle Möglichkeiten geschaffen; diese beginnen schon früh, im Kindesalter, und enden nicht in der fachlichen Ausbildung. Da die Kunst eine ehrenwerte, ein Volk prägende Aufgabe ist, denn Kunst dient natürlich dem Volk, wenn das Volk sie zu wertschätzen weiß, ist Kunst zu fördern. Den Schund sortiere man aus, wer nicht taugt als Künstler, weil er keine Disziplin hat und keinen Schaffensgeist, der muss was „anderes“ werden, meinetwegen Handwerker. Oder was er gerade will und wozu er geeignet ist. Nicht jeder, der einfach nur etwas „macht“, ist Künstler. Kunst kommt von Können, und darauf ist strengstens zu achten.
      Schund darf es nicht mehr geben. Das gilt für alle Schaffensbereiche.

      Dann kommen wir zu den Medien. Medienschaffende sollen frei ihren Beruf ausüben können. Sie dürfen nicht unter Zwang/Druck irgendewelcher Interessengruppen (auch ausländischer) stehen. Darauf ist zu achten. Die Medien haben eine wichtige Vorbildfunktion. Journalist zu sein, ist ein ehrenwerter Beruf und erfordert ebensolche Menschen. Dasselbe gilt für das Bildungssystem. Doktrinen,die das Volk zersetzen und zerstören, sind zu vermeiden, sind nicht erwünscht.

      Das Lebensmodell „alt und jung unter einem Dach“ ist zu fördern.

      Zeitnot: Es ist erwiesen, dass Menschen nur noch 4 Stunden arbeiten müssten, wäre die Arbeit richtig organisiert und würden alle überflüssigen „Arbeiten“ und „Jobs“ wegfallen. Vier Stunden ist so gerade die äußerste Belastbarkeitsgrenze für Arbeit, die wesensfremd ist, wie zb. Büroarbeit, Verwaltungsarbeit. Solche Arbeiten müssen aber auch gemacht werden, sie sind aber zu reduzieren, so weit es geht, damit der Mensch sinnvolle Dinge tun kann, die ihm gemäß sind.

      Damit er einfach Zeit dazu hat. Zb. Kunst, Handwerk, Natur genießen, irgendwas genießen, irgendwas machen, erstellen, denken, lesen, spielen, egal,was. Eben menschliche Tätigkeiten. Anderen, Schwachen helfen, Tieren helfen, und so weiter. Gibt so viel, was man sinnstiftend tun kann.

      Das wäre ein artgerechtes Leben.Geld wäre nur Zahlmittel, ohne Zinsen. Das müsste man weiter ausführen. Das Gesundheitssystem ist dahin gehend zu organisieren, dass es Gesundheit fördert und nicht umgekehrt, wie es heute ist. Die Pharmalobby muss beseitigt werden. Seilschaften abgeschafft werden. Der Umweltmedizin muss endlich der Status zugestanden werden, der ihr zusteht. Wir haben sehr viele Umweltkranke, die gar nicht oder nur unzureichend medizinisch versorgt werden. Privat-ärzte und Zweiklassenmedizin muss beendet werden.

      Zur Vorbeugung von Krankheiten gehören im wesentlichen gesunde Bio-Lebensmittel ohne massive chem.Zusätze, Reste von Spritzmitteln (zb. Glyphosat) und andere Grauslichkeiten. Da muss ganz umgedacht werden. Die Menschen müssen sich gesunde Nahrungsmittel aber auch erlauben können, bio kann ja heute kein Armer bezahlen. Die Bevölkerung muss über gesunde Nahrungsmittel aufgeklärt werden. Krankenkassen bieten Beitragssenkungen, wenn Menschen nachweislich gesund leben (kein Alk, kein Nikotin usw.)

      Tja und schon sähe das hier ganz anders aus. Arbeit würde wieder Sinn machen und das Leben wieder Freude.

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      1. Marcus

        Industriefraß ist alles andere als gesund, nur haben
        die meisten Menschen überhaupt keine Rezeptoren,
        die sie vor ungesunden Bestandteilen auch warnen.
        Hatte letztens eine total interessante Diskussion mit

        einem Elternpaar, das im Markt laut verkündete, die
        Limo ohne Zucker sei ja total gesund für ihren auch
        schon recht früh-pummeligen, dummen Nachwuchs.
        Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, diese ja
        lautstarken Eltern darauf hinzuweisen,. dass ja die
        Quittung für die ungesunde Brause erst in sehr viel
        späteren Jahren kommt, oft in Form von Diabetes
        und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und sie nun dem
        Kind gerechter würden, wenn sie nun schon Brause
        anbieten, dann doch lieber die normale, aber auch
        entsprechend wenig davon. Das mochten ja diese
        von sich selbst total überzeugten Dummschädel ja
        nun überhaupt nicht gerne hören….

        Ich weiß,weil es untersucht ist, dass mein Körper
        falsche, industrielle Zuckerersätze sicher bemerkt
        und sofort Gegenmaßnahmen ergreift, um diese
        Giftstoffe bestimmt nicht verdauen zu müssen…

        Deine Idee baut auf auf germanischen Vorbildern,
        es mag zwar reizvoll sein, daher in Langhäusern
        zu leben, hygienisch sinnvoll ist es allerdings nun
        überhaupt nicht, denn es würde bedeuten, dass
        das eigene Vieh immer mit im Haus überwintert,
        wodurch es ganz gewiss zum Überspringen von
        einzelnen Keimen kommen würde, deren dann
        nicht beherrschbare Mutationen krank machen
        könnten.Und der Verzicht auf jegliche Industrie
        kann der Rückkehr in die Steinzeit entsprechen,
        und das kommt heutzutage nirgendwo gut an.

        Es gibt pfiffige Landwirte, die Ackerfläche auch
        für interessierte Städter bereithalten, die dann
        da einfach mal sich als Hobbybauer versuchen.
        Vielen von denen wird schnell bewusst,, dass
        es ja mit viel Arbeit verbunden ist, nur wenige
        bleiben länger dabei.

        In einer Gesellschaft, wo niemand die Blüte der
        Möhre je gesehen hat, weil die sich auch leicht
        mit „Unkraut“ verwechseln ließe, die kaum den
        Baum von der Staude und die Staude nicht vom
        Strauch unterscheiden können, die nicht einmal
        die Tiere des Feldes und des Waldes je sicher
        voneinander unterscheiden können,geschweige
        denn sie je selbst in der Natur gesehen haben,
        wer nie die Laute liebestoller Igel bei Nacht zu
        Gehör bekommen hat, nie den Ruf einer Eule
        gehört noch je eine Fledermaus beobachtet
        hat, aus diesen Menschen sollen erfolgreiche
        Nebenerwerbslandwirte werden, die sich nun
        von ihrer Ernte ganzjährig ernähren können ?

        Das ist doch dann ein wenig sehr romantisch
        -utopisch, als generelle Lebensform wird man
        dies nicht mehr reaktivieren können, jedoch
        wäre viel wichtiger, dass das wissen um alte
        Techniken nicht gänzlich verlorengeht, da ja
        ohne diese die Menschheit insgesamt schon
        beim ersten Zusammenbruch der modernen
        Infrastruktur vor dem gefüllten Kühlschrank
        verhungert, z.B. weil sie nicht weiß, welche
        althergebrachte Konservierungstechnik nun
        die Lebensmittel vor dem Verderben rettet…

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  7. Ich vertrage überhaupt keine Lebensmittelzusätze, weder Farb-, noch Konservierungsstoffe, das Salz nicht, was überall drin ist, was nichts weiter als Gift ist und mit natürlichem Salz nichts zu tun hat, Dosen vertrag ich nicht wegen der Beschichtung, und Zucker auch nicht. Zuckeraustauschstoffe sind auch nicht gut. MIr fehlt aber auch der süße Geschmack nicht mehr – dies hat allerdings länger gedauert. Natürlich kommen die ernährungsrelevanten Krankheiten immer erst später im Leben, denn es handelt sich dabei ja um eine schleichende Vergiftung, und die braucht einige Zeit. Ich vermute viele sog. „Zivilisationskrankheiten“ als eigentliche Vergiftungen, inklusive der gesamte rheumatische Formenkreis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und natürlich Diabetes, was ja früher Zuckerkrankheit hieß- Diesen Zusammenhang wollte man wohl verschleiern und hat es dann einfach umbenannt.
    Aber auch Kohlehydrate im Übermaß machen krank, ich will das hier nur nicht weiter ausführen. Am besten ist eine frische Kost, bestehend aus Eiweiss, Fett, viel Fett, und Grünzeugs. Mehr braucht man auch nicht. Der ganze Zuckerkram und das übersüßte Obst ist schädlich.

    Also davon mit dem Vieh unter einem Dach in Langhäusern zu leben, habe ich aber nichts geschrieben! Das stell ich mir auch nicht sehr hygienisch vor. Das stinkt doch. Und die Fliegen… und und und… nein, so etwas braucht kein Mensch, zumindet nicht mehr heutzutage.

    Ob irgend etwas irgendwo gut ankommt, interessiert mich eigentlich eher weniger. Mir ist eh klar, dass die Menschen sich nicht freiwillig besinnen werden. Sie müssen wohl – leider – dazu gezwungen werden. Mir wäre das auch lieber, wenn es anders wäre, aber so ist es nun mal. Zurück in die Steinzeit, würd ich nicht sagen. Aber, so wie es ernsthafte Prophezeiungs-Menschen auch weis-sagen: Zurück in die vorindustrielle Zeit, so Anfang 18 Jahrhundert könnte es gehen. Das wär nicht schlecht.

    Ich hatte bereits mehrere genügend große Gärten (Pacht) inklusive Kaninchenzucht (ca 80 stück) und ich weiß was das für eine Arbeit ist. Wenn man es ernsthaft betreibt, mit Einmachen und so weiter, ist es täglich ein Vollzeit-Jobm zumindest in der Wachstumsperiode. Wenn man noch Tiere dabei hat, erst recht. Ein Hund war auch dabei, Hühner hatten wir nicht. Würde ich aber, der Eier wegen, auch machen, wenn ich Selbstversorger wäre.

    Ich meinte aber oben, das soll nur derjenige machen, der es auch will. Manche Leute sind für so etwas nicht geeignet.

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    1. Marcus

      Selbst so industriell hergestellte Obst-
      und viele Gemüsesorten sind schon
      so überzüchtet, dass der natürliche
      Geschmack verloren geht. Tests mit
      Kindern beweisen, dass diese einen
      natürlichen Geschmack schon nicht
      mehr bevorzugen, weil schon sie von
      klein auf nur auf künstliche Aromen
      getrimmt werden…

      In den meisten Bebauungsplänen ist
      versteckt ein Tierhaltungsverbot, es
      darf nur von Menschen und Hunden
      dort gewohnt werden. Das ist jedoch
      keinem bewusst, viele wissen nicht
      einmal, was ein Bebauungsplan ist…

      Kein Wunder, wenn da der Hahn des
      Nachbarn wegen seines natürlichen
      Verhaltens vor Gericht landet, oder,
      was nem pfiffigen Menschen einfiel.
      Verbotsschilder aufgestellt werden,
      die Fröschen formal „verbieten“, zu
      bestimmten Tageszeiten ihre Laute
      von sich zu geben..

      Ein modernes Langhaus wäre weit
      hygienischer als es die historischen
      je sein konnten. Fliegen sind auch
      nicht sonderlich schädlich, und die
      Spinnentiere, die unweigerlich nun
      in jedem Haus ihre Fäden auslegen,
      freuen sich da doch auch über eine
      frische Mahlzeit….

      Das Wissen um die Techniken ist der
      Schlüssel, unsere ja hypermoderne
      „Zivilisation“ kann durch ein einziges
      Naturereignis schlagartig wieder in
      die vorindustrielle Zeit katapultiert
      werden, das Handy hat kein Netz,
      Professor Google ist unerreichbar,
      die gelernt Technikhörigen haben
      von nichts selbst eine Ahnung, es
      machte sich Panik breit, an der ja
      die nun rasch versterben würden….

      Mein Garten könnte größer sein,
      müsste ich halt nur das bebaute
      Nachbargrundstück kaufen, falls
      es mal irgendwann zum Verkauf
      steht,die Bruchbude darauf wäre
      ohnehin ein Fall für den Bagger…

      Die unbeliebteste Arbeit junger
      Deutscher ist ja das Einkochen,
      wo es doch den Industriefraß
      schon fertig im Discounter gibt…
      35 % Fruchtanteil, höchstens,
      schmeckt einfach nach Zucker,
      weil dies der Hauptbestandteil
      ist, mit Aroma so aufgehübscht,
      dass es nach der Frucht riecht
      und schmeckt, die da eigentlich
      überwiegend drin sein sollte…

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      1. Ich weiß nicht, ob Kinder je natürliche Geschmäcker bevorzugt haben, Tatsache ist aber, dass Kinder heute von Kleinkind auf an, an Süß gewöhnt werden und an Mehlpampe, Brei, Nudeln und so einen Mist. Das legt sofort den Grundstein für spätere Krankheiten. Diese Frühgewöhnung an falsche künstliche Nahrung ist das Hauptproblem. Man kann sich das aber später wieder abgewöhnen, was aber sehr viel Disziplin und Willen voraus setzt. Im Netz existieren einige Berichte von Leuten, die sich Kohlehydrate und Zucker abgewöhnt haben, das scheint gar nicht so einfach zu sein, ist es auch nicht, wie ich selbst weiß.

        Zucker macht süchtig und Zucker ist ja nichts anderes als Kohlehydrate, schnell verfügbar, macht auf Dauer die Bauchspeicheldrüse kaputt.

        Die Natur hat nicht vorgesehen, dass der Mensch ständig süß und noch dazu in solchen Mengen, zu sich nimmt. Dasselbe gilt für das Klebereiweiß Gluten. Gluten macht den Darm kaputt und damit fangen fast alle Krankheiten an.

        Die Natur hat nicht vorgesehen, dass wir uns mit Brot, Nudeln und Kartoffeln voll stopfen. Kartoffeln sind zwar glutenfrei, enthalten aber sehr viel Zucker.

        Vermutlich ist das so gewollt, man hat die gewollte „Geschmacksverbesserung“ (sprich: mehr süß) dort vermutlich hinein gezüchtet. Das geht ja alles. Bestes Beispiel weiterhin ist der Chicoree, der früher bitter war und heute wäßrig. Oder Kohlrabi war früher scharf, heute ist er wäßrig. Das kann man aber selber gut anbauen, dann schmeckt es auch ganz anders.

        Die Schärfe und die Bitterstoffe sind sehr wichtig für das Verdauungssystem. Das wissen die meisten Menschen aber nicht. Sie fressen halt eben irgend etwas – hauptsache es sagt ihrem verdrehten Geschmackssinn zu und es vertreibt ihnen die Langeweile.

        Weil die Menschen insgesamt in sich krank sind, können sie sich natürlich auch nicht gesund ernähren; zur gesunden Ernährung gehört nämlich ein ausreichendes Bewusst-SEIN, welches mir sagt, meine Nahrung soll meihne Nahrung (kommt von: Nährstoffe!) sein und nicht mein tägliches Gift.
        Dieses Bewusstsein fehlt den Menschen und deshalb ist das so.
        Man kann jedwede Fehlentwicklung immer auf fehlendes Bewusstsein zurück führen.

        Ich bin kein Technik-Mensch, ich habe zwar ein Handy, welches ich aber nur selten benutze und draußen nur für Notfälle da ist. Für was sonst? Alles andere habe ich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht. Technik sonst, brauche ich auch nicht, ich mache alles selber. Zur Not geht es auch ohne Internet, längere Zeit. Internet ist nur Kommunikation – manchmal kann man noch etwas lernen, über survival oder Anbau von Pflanzen oder zb. Tierhaltung, aber mehr kann man dort nicht. Also notfalls ist das verzichtbar. Es ist Luxus, mehr nicht. Ein bisschen Luxus muss ja sein, wenn man schon sonst nichts anderes hat.

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  8. Marcus

    Im Prinzip ist der Mensch relativ gut und
    vollwertig ernährt, wenn sein Speiseplan
    nur das enthält, was schon in der Milch
    der Mutter vorhanden war, Eiweiß, Fett
    und Spurenelemente…

    Warum Konservendosen unbedingt eine
    Innenbeschichtung aus Kunststoff haben
    müssen, das bleibt das Geheimnis jener
    Giftköche, die es so ab Werk bestellen…
    ist bei abgepackter Wurst aber auch nicht
    besser, ich beschwere mich regelmäßig,
    weil ich keine Lust habe, den Geschmack
    der Verpackung ständig auch mitzuessen.
    Und dabei sind die Fehlerquellen bekannt,
    die Maschinen sind falsch eingestellt, oder
    man verwendet minderwertige Rohstoffe,
    weil sie ja so schön günstig sind…

    Zu heiß einzufüllen, ist auch nicht so gut
    für die Produktqualität…

    Interessant wird es immer, wenn es mal
    Industriebackwaren zum Frühstück gibt.
    Bei Schwarzbrot schüttelt es mich dann
    sowieso durch, der Bissen fliegt ja auch
    in hohem Bogen wieder davon,Graubrot
    geht noch gerade so, solange nun keine
    Konservierungsstoffe mit verbacken sind…
    Bei Fertigkuchen kommt es da darauf an,
    was für eine Fettbrühe da zum Einfetten
    der Backformen verwendet wurde…

    Bei Margarine hat der Körper den Trick
    sofort durchschaut, und mag nicht mehr..
    Kurzgebratenes mit Margarine ist auch
    so ein Alptraum..der Körper wehrt sich.
    Das verklickere mal einen Krankenhaus…
    Da sitzen lauter Experten für Senkung
    der Kosten, von Unverträglichkeit hat
    beim BWL ja nie jemand gesprochen…

    Auf diese Weise wird das Angebot dann
    doch sehr überschaubar, und es bleibt
    nur übrig, stets gesunde Lebensmittel
    einzukaufen, wenn es finanziell dann
    gerade mal passt, unvorhergesehene
    Ausgaben das Budget da nicht vorher
    schon mehr als extrem belastet haben….

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    1. Es schmeckt halt alles nach Plastik und Weichmachern. Das fällt einem aber erst auf, wenn man längere Zeit keine verpackte Wurst und keinen solchen Käse isst.

      Der Inhalt von Konservendosen ist wegen des Nickelanteils der Dosen ungenießbar. Nun sind die oft innen mit weißem plastikartigen Zeugs beschichtet, was die Sache nicht besser macht, denn Plastik in jedweder Form ist auch giftig.

      Am besten ist Einkochen in Glas.
      Margarine geht gar nicht. Das ist ja Sondermüll.
      Ja, leider reichen die Summen, die diverse „Ämter“ für „Ernährung“ angeben, bei weitem nicht aus. Ich gebe fast alles für gesunde Ernährung aus, kann deshalb leider andere Dinge nicht machen, die auch Geld kosten, und KLeidung muss ich auch vernachlässigen, das geht gar nicht, oder wird halt geflickt. Einigermaßen gesundes Essen ist mir wichtiger.
      Schlimm ist es auch mit dem Wasser, derzeit nehme ich wieder PET-Flaschen,das ist Mist, das weiß ich, aber das Trinkwasser hier aus dem Hahn soll nicht gut sein. Da weiß ich noch keine Lösung. Es gibt zwar hier noch Wasser in Glasflaschen, die es im Westen gar nicht mehr oder nur noch sehr selten gibt, das ist aber zu teuer. Kann ich mir nicht erlauben.
      So wird man halt vergiftet, ohne es wirklich irgendwie nennenswert ändern zu können.

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  9. Marcus

    „Alternativen für Deutsche und deutsche Staaten“
    ist ein Artikel von Gerhard Bauer, der bei Dir auch
    verlinkt ist. Dieser „Überbau“ würde nun nicht den
    Zustand der Deutschen je nachhaltig verändern…
    Das Organigramm ist wie ja das Vorgängermodell
    auch schon wieder von oben nach unten gestrickt.
    Die Willensbildung ginge vom Einzelnen aus, nicht
    vom Präsidium des Kleinstaates, zumindest wenn
    die Bevölkerung mehrheitlich sich dafür entscheidet,
    und die Verwaltung es dann überhaupt befürwortet,
    das Volk überhaupt nach seiner Meinung zu fragen.

    Direkte „Demokratie“ setzte voraus, dass es dafür
    genügend Einzelkandidaten gibt, die ihre Meinung
    auch offen vertreten, aber ich wage zu bezweifeln,
    ob dieses Volk so noch genügend Denker besitzt,
    die in der Lage sind, selbst komplexe Vorgänge
    zu argumentieren, da das Volk ja eher einfache
    Leitsätze bevorzugt.Der Dualismus von Ländern
    und Föderation bliebe ohnehin erhalten, nur mit
    dem Unterschied, dass administrative Aufgaben
    an jeden vergeben werden können, und dafür ja
    nicht das „richtige“ Parteibuch ausschlaggebend
    ist…das ist alter Wein in neuen Schläuchen, also
    keine echte Verbesserung…

    Politische Betätigung für jedermann setzt voraus,
    dass die bisherigen Zugangshürden ja wegfallen.
    Dorfgemeinschaften wählen aus, wer sie bei den
    übergeordneten Gremien vertritt, es fehlt da aber
    so das Recht auf das Vorbringen für Jedermann,
    was heißen soll, jeder kann eine nur persönliche
    Frage direkt zur Abstimmung stellen. Germanien
    hat gute Erfahrungen damit gemacht, das auch
    lokale Probleme z.B. unter Nachbarn im „Rat“
    offen angesprochen werden konnten, wodurch
    in größerer Runde Lösungen für ja verfahrene
    Situationen erarbeitet werden konnten. So wie
    bisher ein Gericht zu bemühen, wo ein Richter
    im Zweifel ja beide Parteien vor den Kopf stößt,
    ist in der Mehrzahl der Angelegenheiten keine
    Option, die Ursachen des Streites beizulegen.
    Das Römische Recht insgesamt müsste auch
    zugunsten germanischen Rechts abgeschafft
    werden, das germanische Recht ist besser…

    Zur deutschen Staatsbürgerschaft mag man
    sich nicht äußern, ich würde es jedenfalls mit
    aller Gewalt ablehnen, mich zukünftig einen
    „Preußen“ schimpfen lassen zu müssen, mit
    so Adelsgesindel befände ich mich im Krieg,
    schon von der ersten Sekunde an…

    Sicher ist aber, dass man nicht jeden Tölpel
    wie bisher einbürgern kann. Das die Geburt
    auf dem Gebiet eines Staates erfolgt, sollte
    keinerlei Anspruch auf Staatsangehörigkeit
    entfalten dürfen. Bislang ist es nun so, dass
    jeder seine Reise gar so geschickt antreten
    könnte, dass er zum Geburtstermin im Land
    seiner Wahl unterwegs sein würde, wenn es
    finanziell machbar ist. Also müsste generell
    ein Einreiseverbot für Hochschwangere die
    Wahlmöglichkeit für immer aushebeln. Auch
    Flüchtlinge haben diese Lücke nun genutzt,
    Hochschwangere hier hergeschickt, und so
    denen ein befristetes Bleiberecht verschafft…

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    1. Mag sein, dass der Artikel von G. Bauer, der bei mir verlinkt ist, nicht sonderlich etwas ändern würde, aber etwas verändern würde er auf jeden Fall. Mir persönlich wären mehr Änderungen viel lieber, aber das kann man mit den Betonköpfen da draußen nicht machen.
      Der Artikel von G. Bauer ist zumindest ein Anfang. Deshalb ist er bei mir verlinkt. Außerdem will ich mich deutlich von den Nationalsozialisten abgrenzen, welche eine völkische Diktatur errichten wollen; ich bin zwar völkisch, aber ich lehne jedweden Faschismus ab.

      Willensbildung geht vom Einzelnen aus:
      Ganz wichtig!
      Dazu fehlt aber der freie Journalismus, die freien Medien. Ohne diese kann es keine freie Meinungsbildung geben.
      Wenn die Presse zensiert, indem sie beschönigt, vertuscht, teilweise leugnet, oder gar nicht berichtet, also totschweigt, kann es keine freie Informations-, bzw. Meinungsbildung geben.
      Dasselbe gilt für das sogenannte „Bildungs“system.Dort muss jedweder Frankfurter-Schule-Geist rausgeschmissen werden. Plus sämtliche Gender- und Multikulti-Wahnvorstellungen, plus sämtliche Geschichtslügen, plus sämtliche wissenschaftlichen Lügen. Dazu fällt mir gerade der gestern beim Honigmann verlinkte Artikel über die Evolutionslüge ein, eine Evolution, wie sie uns in der Schule gelehrt wird, hat es nicht gegeben.
      So werden wir fast überall belogen.
      Wie soll so, wenn das so ist, freie Meinungsbildung und Willensbildung erfolgen? Das geht einfach nicht.

      Zugangshürden für die politische Betätigung Einzelner darf es nicht geben. Bei den Germanen durften Frauen nicht mitreden, das ist natürlich ebenso Quatsch. Jeder muss ab einer gewissen Reife vorbringen können, im Rat, was er will (also wenn Probleme da sind) und jeder Einzelne hat das Recht auf gemeinschaftliche Klärung der Probleme, so dass ALLE Beteiligten zufrieden sind. So lange muss halt dann diskutiert werden. Das hat früher so funktioniert und warum soll es heute nicht funktionieren? Voraussetzung ist die relativ kleine Zahl von Menschen, die zusammen, meinetwegen in einem Dorf, als kleinste Wohneinheit, wohnen. Ab 50 Personen wird es undurchschaubar und anonym.
      Die Macht, die eine Mehrheit über eine kleinere Minderheit hat, und auch rücksichtslos („demokratisch“) durchsetzt, so, wie das heute ist, diese Macht ist abzulehnen. Anzustreben ist Konsens in gemeinschaftlicher Diskussion, für alle. Alle müssen einverstanden sein – dann tragen auch alle die Gemeinschaft.

      Parteien sind überflüssig. Gerichte so, wie wir sie kennen, sind dann auch überflüssig. Schiedsmänner bzw -frauen klären Streitigkeiten auf unterster Ebene und direkt.

      Staats“bürger“schaft….. die sind sich ja nicht mal einig, wo die Grenzen sind…. also davon sind wir weit entfernt. Ein Neuanfang fängt auf kleinster Ebene an; der Staat, wie auch immer er dann heißen mag, steht erst am Ende einer solchen Entwicklung. Man soll nicht ein Haus bauen, indem man mit dem Dach anfängt.

      Zum Volk gehört, wer im Volk geboren wird, so einfach ist das. Fremde sind abzulehnen, Mischehen auch. Wir brauchen so etwas nicht. Wie dann mit denen umzugehen ist, die hier sind, hier Verwandte haben… .keine Ahnung. Es wird aber eine große Reinigung kommen, dann muss man weiter sehen.

      Um noch mal zu G. Bauers Konzept zurück zu kommen: Mehr, als dieses Konzept vorsieht, ist einfach derzeit mit den Menschen nicht drin. Handeln werden diese Menschen aber nicht. Ich sehe den katholischen Glauben als hauptsächliche Beschränkung, Hemmnis, und dieser Glaube ist ja in Bayern sehr stark verbreitet. Wer ihm angehört, quasi „anheimfällt“, ist eh obrigkeitshörig, wartet auf den „Führer“, wahlweise den „Herrn“, der alles richtet. Solche Menschen handeln NIE selber. Das liegt in ihrer Natur.
      Man sieht ja Seehofers Rum-Geeiere. Das ist typisch für solche Leute.
      Solche Leute sind eigentlich nicht zukunfstauglich. Sie sind überhaupt nicht fähig, etwas Neues zu machen, dazu haben sie zuviel Angst und, wie gesagt, sie warten immer auf einen, der sie anführt.

      Wenn diese Menschen in der Zukunft etwas Neues aufbauen sollten, dann wird es ähnlich sein, wie das, was wir bereits haben, und was bereits Jahrtausende lang ausprobiert wurde: ein System, basierend auf Geld und Macht. Ein hierarchisches System, in dem die Stärkeren die Schwachen kaputt gehen lassen, wie auch immer. Kein System, welches auf wirklichen Werten beruht.

      Das kann es aber nicht sein. Ich lehne das ab.

      Ich weiß auch, dass die Menschheit schon erfolgreich (dh. Jahrtausende in Frieden) anders gelebt hat. Das ist sehr lange her. Dies ist aber ein Thema, welches jetzt hier nicht hin gehört.

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