Kein -ismus, sondern artgerecht leben ist das Ziel

Dies ist ein längerer Artikel, der alles etwas zusammen fasst.  Es sind auch (leider) mehrere Videos darin. „Leider“ deshalb, weil ich ungerne viele Videos in einem Text verlinke. Hier, in diesem Artikel, geht es aber nicht anders. Man nehme sich also etwas Zeit zum Lesen. Danke.

Ich hatte in letzter Zeit viel bei Gerd Müller Reschke rein geschaut. Was er über Werte erzählt, gefiel mir. Und dass der Sozialismus Werte vernichtet bzw. Menschen die in einem Sozialismus leben und/oder direkt/indirekt von ihm beeinflusst/erzogen/geprägt werden, moralisch dekadent sind, innerlich verfallen, und dass diese Menschen alles, was schön, gut, und ehrlich ist, was wertvoll ist, bei anderen ABLEHNEN, weil sie selbst nichts mehr davon haben (in sich), es aber gerne  haben würden, und da kommt dann der Neid raus. Dazu kommt dann die Gier und Gier eine sehr negative Eigenschaft, die alles, auch die Werte anderer Menschen, zerstört. Ich rede hier von INNEREN Werten.

Ergänzung: Dieser Artikel ist 14 Tage alt. Ich habe meine Meinung zu Reschke, seinen „im Geiste verbandelten“ und allen Kapitalismus/Libertarismus-Anhängern völlig geändert.

Diese Leute haben selber keine Werte. Sie zeigen mit dem Finger auf andere, weil sie denen nicht die Butter auf dem Brot gönnen. So seien Sozialisten „Umverteiler“, die den Reichen nichts gönnen würden – dies ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Sozialisten sind auch nicht deshalb dekadent, wie Reschke behauptet, weil sie Sozialisten sind, sondern weil die Frankfurter Schule und andere Zersetzungsprogramme gezielt über Jahrzehnte darauf hin gearbeitet haben, dass sich die gesamte Gesellschaft verändert in Richtung Dekadenz und Moral-Losigkeit.

Ich habe nun in zwei Blogbeiträgen meine Diskussion bzw. meine erfolglosen Versuche, von diesen Leuten (Reschke und co) etwas  über ihre Werte zu erfahren, dar gelegt. Ich bekam von diesen Leuten KEINE Antworten auf meine Frage nach ihren Werten.

Daraus muss ich schließen, dass diese Leute keine Werte haben. Sie wissen noch nicht mal, dass Geld (auch wenn es Edelmetall-gedeckt ist) keinen Wert hat. Wert bekommt es erst dadurch, dass jede Menge Hirnverbrannter daran glaubt, dass es was wert ist. Und wieviel ich auf die Meinung Hirnverbrannter, gehirngewaschener Massen-Konsumenten gebe, dürfte jedem Leser meines blogs bekannt sein: Gar nichts.

Diese beiden Artikel kann man hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/08/08/werte-sind-unabhaengig-von-ihrem-geldwert/

und hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/08/10/weitere-diskussion-thema-geld-werte/

nachlesen.

Freiheit hat einen Gegenpol, und der lautet: Verantwortung (u.a. für die Gesellschaft).

Bei einer längst zerfallenen Gesellschaft wie der unseren, fällt es schwer, von Verantwortung für die Gesellschaft sprechen. Trotzdem sollte man nicht völlig verantwortungslos sein Leben leben – und es gibt auch Verantwortung zum Beispiel der Umwelt gegenüber, der Natur, den Tieren, und so weiter – diese Thematik ist im Libertarismus nicht vorhanden. Das ist ähnlich wie im Kapitalismus: Nur der Gewinn beziehungsweise das Geld, zählt. Das ist eine sehr einseitige „Lehre“, die ich ablehne. Außerdem spüre ich in mir eine Verantwortung dafür, Volkstum, Brauchtum, Kultur und Werte zu erhalten. Das ist unabhängig davon, selbst wenn ich die letzte deutsche Frau wäre, würde ich dies fühlen.

Verantwortung und Solidarität mit Schwächeren sind Prinzipien, für die ich im Libertarismus keine Entsprechung finde; zu sehr wird mir dort auf „Freiheit des Einzelnen“ gepocht. Das stellt sich mir dar wie das „Darwinsche Prinzip des Überlebens“ – survival of he fittest – wobei „the fittest“ natürlich Interpretationssache ist. Derzeit ist der Fitteste derjenige, der das meiste Geld hat. Das ist mein Haupt-Kritikpunkt am Libertarismus.

Nicht, weil ich Geld ablehne. Sondern weil ich das Geldsystem, so, wie es ist, ablehne – weil es Reiche immer reicher macht, ohne dass diese dafür arbeiten müssen, und Arme immer ärmer – egal, wie viel Arme arbeiten, sie werden immer ärmer. Das ist Tatsache und bewiesen und muss nicht mehr diskutiert werden. Und ganz klar ist auch, dass eine Gesellschaft so nicht funktionieren kann.

Weil ich solche Gedanken vertrete, bin ich aber nicht automatisch ein Sozialist. [oder wenn doch, ist es auch egal.]

Das derzeitige gesellschaftliche Modell ist kein libertäres Modell, das ist mir schon klar, es ist meiner Meinung nach ein Raubtierkapitalismusmodell, in dem komischerweise die Sklaven gerne mit machen, weil sie innerlich dekadent und wertelos geworden sind, moralisch korrupt und zerfressen von Gier, Rücksichtslosigkeit und Egoismus. Gepaart mit einem kindlich anmutenden „Mutti Merkel- (wahlweise „der Staat“) wird’s schon richten“ -Einstellung, und bei Älteren: „Aber ich habe doch so lange eingezahlt / gearbeitet ich will jetzt mein Geld zurück“ -Einstellung. Kindlich deshalb, weil diese Menschen, die leider die allergrößte Mehrheit in unserem Lande ausmachen, völlig verantwortungslos dahin leben und unsere Gesellschaft durch eben ihr kindlich-naives, obrigkeitshöriges Verhalten erfolgreich an den Abgrund geführt haben.

Solche Menschen, wie sie mehrheitlich in  Deutschland rumlaufen, dürften, nach ethischen Maßstäben gemessen, weder wählen noch Verantwortung übernehmen dürfen,  da sie das auch nicht können und wollen. Sie wollen glückliche Sklaven sein und zu mehr taugen sie auch nicht. Aber sie dürfen NIEMALS die Geschicke der wenigen aufgeklärten Menschen dieses Landes durch Mehrheitsmeinung bestimmen. Dieses Prinzip gibt es auch beim Libertarismus: Die Macht, die ja faktisch Gewalt der Mehrheit über eine Minderheit bedeutet, ist abzulehnen. Siehe zum Thema Verantwortung das Video (8Minuten): Die Dummen, Feigen werden euch die Freiheit kosten:

https://www.youtube.com/watch?v=eioZ6zQCsqo

Am Libertarismus lehne ich ab, dass er sich nicht um die tatsächlich Schwachen der Gesellschaft kümmert. Da ist er ähnlich wie der Kapitalismus. Er frönt die Meinung, man könne alles erreichen („vom Tellerwäscher zum Millionär“), dies aber ist eine Lüge, wie ich sie mehrfach in meinem Leben erfahren musste. Er basiert auf der Leistung des Einzelnen, die sich natürlich in dem ausdrückt, was der Einzelne erwirtschaftet. Idealerweise sind dies Werte.

Einschub: diese Leute erwirtschaften keine echten Werte, sie bezeichnen nur das, was sie tun, erschaffen, so, damit es besser klingt. Das ganze ist eine Riesen-show.  Denn Menschen sind an sich wert-voll, auch ohne dass sie was erwirtschaften. Das Leben an sich ist WERTVOLL und schützenswert.

(Was nicht im Umkehrschluß heißt, dass wir uns von Fremden fluten lassen müssen!, nein, hier greift das Recht der Selbsterhaltung.)

Was aber heutzutage erschaffen wird, hat aber mit Werten nichts mehr zu tun. Das liegt aber an den moral-losen Menschen, die nicht mehr wissen, was Werte sind. Für diese Menschen ist GELD der einzige WERT. Wie aberwitzig! – Weiter: Menschen, die keine Leistung erbringen (können), die man in Geld (welches fälschlicherweise mit „Wert“ gleichgesetzt wird) messen kann, sind heutzutage wertlos. Sie sind im Kapitalismus wertlos, und sie sind im Libertarismus wertlos. Also in diesen Systemen  ist derjenige der bessere Mensch, der das dickste Konto hat. Das ist ebenso unmoralisch und abzulehnen. Das hat auch mit Werten nichts zu tun. Denn Werte haben nichts mit dem Geld, wie wir es heute haben, zu tun. Im Gegenteil, hier wird Arbeit und Geld zum Gott der Gesellschaft gemacht, das lehne ich ab. Nicht, weil ich faul bin, nein, sondern, weil ich weiß, dass das niemals diejenigen Werte sein dürfen, auf die sich eine Gesellschaft aufbaut.

Ob sich diese Dinge/Zusammenhänge (Wertschätzung von Falschgeld und Lehre vom „du musst dich kaputt arbeiten“)  ändern, wenn unser Geld ein anderes wäre, nämlich wenn es sich nicht mehr um ungedecktes Papiergeld, sondern goldgedecktes Wertgeld handeln würde, und wenn endlich diese leidigen Zinsen wegfallen würden, die ja Reiche noch reicher und Arme noch ärmer macht, also wenn sich diese Dinge im Geldsystem ändern würden, ob das dann anders wäre, ob die Menschen dann plötzlich anders handeln würden, wage ich zu bezweifeln.

Zu sehr ist die Menschheit der Gier und der Obrigkeitshörigkeit verfallen. Echte Werte zählen nicht mehr, egal, welchen ISMUS man nun persönlich mag, Geld geht über alles. Und angepasstes Verhalten. Weil: Ohne dieses gibts kein Geld.

Im Kapitalismus ist nur der erfolgreich, der viel Geld hat, der seine Produkte, Waren, Erzeugnisse, Werte, erfolgreich bewerben kann. Das konnte ich nie. Ich habe vier Jahre bildende Kunst gemacht und bin so weit gekommen, wie man halt als Quereinsteiger kommen kann, in die großen Galerien, dort, wo das Geld fließt, wo auch verkauft wird, dort kam ich nicht rein, weil mir das Geld und der Sponsor fehlte. Aus  HartzVier heraus kann man so etwas nicht machen. Man kann im HartzVier-Bezug kein bildender Künstler sein. Dazu ist das einfach zu wenig Geld. Man soll ja auch gar nicht aus dem HartzVier-Bezug raus, wenn man einmal drin ist. Erst recht nicht als Bildender Künstler. Aldi an der Kasse, das hat dieses kranke Gesellschaftsmodell höchstens noch vorgesehen für seine Menschen, aber mehr nicht.

Es gibt also in diesem vom Geld diktierten System keine Freiheit. Keine Freiheit der Berufswahl, keine Freiheit irgendwo hin zu ziehen, es gibt überhaupt KEINE Freiheit. Dass ich als Künstler diesen Weg, bei Aldi an der Kasse zu sitzen, nicht gegangen bin, dürfte klar sein. Jetzt ist es ja dazu sowieso zu spät, da ich über diese ganzen, äußerst belastenden Vorgänge, chronisch krank geworden bin. Deshalb kenne ich die Mechanismen dieser Gesellschaft in- und auswendig. Ich weiß, wovon ich spreche, aus eigener Erfahrung.

Es gibt im Kapitalismus/Libertarismus und in sämtlichen anderen ISMEN keine Freiheit des Einzelnen. Deshalb sind die alle abzulehnen.

Rico Allbrechts Kurzvortrag (der Titel ist ein bisschen irreführend) sei hier nochmal verlinkt, warum es keine Freiheit geben kann:

http://www.wissensmanufaktur.net/so-werden-sie-manipuliert

Dasselbe Prinzip („Geld ist alles“, „Geld ist unser Gott“) gilt überall in der Gesellschaft, daran wird alles und alle Menschen gemessen.  Auch im Musikbereich: Nur Dekadenz des eigenen Handeln zählt, und viel Geld, Wer Geld hat, kann viel werben, kriegt Kunden und so weiter… das ist das vorherrschende Modell. Ich habe das ebenfalls ausprobiert. Leider fehlt mir das Geld für Werbung. Und die sogenannten „deutschen Kameraden“, von denen kommt natürlich auch keinerlei Unterstützung.  Bei denen handelt es sich sowieso nur um Show-Kameraden.

Halten wir also fest: Es ist nur der angepasste Mensch erfolgreich, und gleichzeitig muss er viel Geld haben. Um seine Arbeit auch bewerben zu können. Wobei selbst viel Werbung, die auch „viel teuer“ ist, nicht  unbedingt in dieser moralisch kranken Gesellschaft, die die eigene Kultur HASST, viel bewirken muss.

Deshalb hat Marco hier Unrecht: nicht, wer gut ist, gut singen kann, gut malen kann, verdient viel, sondern es ist anders herum: Wer viel Geld hat, verdient noch mehr Geld. Gut-sein, das heißt, Können, gar Meisterschaft, bedeutet nicht automatisch, dass man erfolgreich sein wird, dh. viel Geld verdient.

marco sagt: https://www.youtube.com/watch?v=wU28VJv9FGw

Das ist der Denkfehler der Libertären.

Einschub: Natürlich kam von diesem „Kritiker“ auch keine Antwort. Die stellen einfach ihre „Lehre“ ins Netz, mehr können die nicht. Sie können noch nicht einmal etwas begründen.

Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär, noch dazu durch Fleiß und Können und Disziplin und harte Arbeit, ist also eine Lüge. Diesen Traum hält man den Sklaven da draußen aber immer vor die Nase, damit sie brav weiter trotten in ihrem Alltag weiter machen.

Dieser Traum ist ein kapitalistischer Traum. Ob er auch zum Libertarismus gehört, weiß ich nicht, ich vermute es aber. Es ist aber nur ein Traum. Ein Irrweg.

Ich bin nun kein Nationalsozialist, wie aufgeführt, und kein Libertärer, weil mir in letzterem eben die Solidarität für Arme und Schwache der Gesellschaft fehlt, und die wirkliche Chancengleichheit fehlt. Ich komme zum Beispiel aus einer armen Arbeiterfamilie. Ich durfte nicht studieren. Das war halt damals so. Ich hätte irgendwas studieren sollen, Musik oder bildende Kunst, aber das blieb mir verwehrt. So ist das, wenn Menschen arm sind. Sie haben einfach nicht die Möglichkeiten, etwas „zu werden“ oder etwas zu tun. Für alles braucht man Geld, auch zum Studieren und für eine gute Ausbildung. Um überhaupt MÖGLICHKEITEN zu haben, etwas zu machen, braucht man Geld, meist sogar viel Geld. Dies ist den meisten Menschen, die viel haben, nicht bewusst.

Solche Dinge negiert der Libertarismus. Solche Schicksale wie das meine, gibt es aber zuhauf. Menschen, die völlig unter ihren kreativen, erschaffenden Möglichkeiten, irgendeinen SCHROTT arbeiten MÜSSEN, damit sie in diesem System nicht krepieren.

Arbeit macht nicht frei. Das negiert der Libertarismus. Andere Ismen negieren das auch.

Am Libertarismus finde ich gut das Freiheitsprinzip, aber eine gewisse Verantwortung für die Gesellschaft, sollte NORMALERWEISE (in einer in sich homogenen, gesunden Gesellschaft, in der wir aber NICHT leben!) auch vorhanden sein. Frei nach dem Motto: Was man nicht will, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

Wo ist denn nun die Lösung?

Die Lösung liegt in jedem Einzelnen von uns, der sich zum starken Kollektiv zusammen schließt, in dem jeder das tut, was er am besten kann. In dem jeder das auch tun darf – keine Zwänge, bitte. In dem jeder Starke den Schwachen stützt – idealerweise freiwillig. In dem jeder einfach das vermeidet, was er an sich selbst auch nicht getan haben will – also indem jeder als Vorbild, als deutsches Vorbild, gemäß seiner aufrechten, freien, stolzen Ahnen, so lebt, wie er es seinem Gewissen verantworten kann. Indem jeder anfängt, erstmal auf sich selbst zu achten, sich selbst und seinen Gefühlen gegenüber achtsam zu sein. Zu schauen, was man selbst will, oder was nun Fremdwünsche sind – auf die eigene Motivation fürs eigene Tun zu achten – wo übernehme ich etwas von anderen, oder wo will ich etwas wirklich selbst? Bin ich bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen, was ich tue. So fängt das an.

Meine Wertebasis dabei ist das naturreligiöse Heidentum. Dort finde ich alle Werte, wie sie schon lange in mir waren und wie sie auch (verdeckt, völlig zugeschüttet) in jedem anderen Menschen sind. Weil diese Werte eben aus der Natur kommen. In der Natur sind alle Werte, die wir brauchen.

Achtsamkeit steht dabei an oberster Stelle. Das ist auch irgendwo ganz einfach und in sich logisch. Man zerstört nicht die Welt, und Umwelt, in der man lebt. Dies bezieht sich auf ALLE Handlungen, die man ausführt. In dem Sinne fördert das aktiv gelebte Heidentum Verantwortung für die eigenen Handlungen. Ich gehe schonend mit mir selber und meiner Umwelt um. Bei sich selbst beginnt alles! Ich achte auf mich und meine Ernährung, Gesundheit,  Körper, Geist, Psyche. Ich lasse mich nicht verführen und irreleiten. Basis meiner Einstellung zu mir selber ist Be-wusst-sein.

Erst dann kommen die anderen dran, meine Umwelt. Die Natur hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Ich lehne jedes naturzerstörende Verhalten ab, inklusive Autofahren, wenn es nicht anders geht. Natürlich sind solche Dinge wie Straßenbauen, TTIP und CETA, Fracking, chemtrails und was es noch für menschenzerstörende Maßnahmen gibt, völlig abzulehnen, indiskutabel. Dasselbe gilt für Massentierhaltung und konventionelle Landwirtschaft.

Aber der Mensch ist ein Teil der Umwelt und er sollte ebenfalls (!) artgerecht leben können. Das geht natürlich derzeit nicht. Ein Grund mit ist die Überbevölkerung in Europa. Artgerecht zu leben, mit der dazu gehörigen Landwirtschaft, dazu haben wir viel zu viele Menschen.

In diese Richtung geht da meine Denkweise.

Dazu gehört auch der naturreligiöse Glaube, das geht gar nicht anders. Aber Glaube ist letzten Endes etwas, wozu man selber findet, wenn man die anderen Dinge, vor allen Dingen die Werte, moralischen Grundsätze, nach denen man lebt, eben aktiv beachtet. Dann ist man auch nicht mehr verführbar. Und ruht. In sich selber. Und das ist ja bekanntermaßen das Endziel der menschlichen Entwicklung.

In diese Richtung muss auch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung gehen. Das ist das, was Dutschke meinte, als er sagte, Revolution ist ein innerer Prozess. Seine Zuhörer lachten ihn aus, sie wollten irgendwelche Anweisungen, Leitlinien, Führerworte von ihm hören, die hat er ihnen natürlich nicht geliefert. Seine Zuhörer haben ihn nicht verstanden.

Veränderung beginnt immer beim Einzelnen, nie im Kollektiv. Weil im Kollektiv die Menschen so weit gar nicht denken (können oder wollen). Veränderung beginnt nur bei der einzelnen Person. Dies sind natürlich derzeit noch wenige Menschen. Wir werden aber mit Sicherheit mehr werden.

Daran kann man erkennen, dass wirkliche Veränderung der Gesellschaft, aus dem inneren jedes einzelnen Menschen heraus, immer lange dauert. Aber vielleicht werden wir auch (bzw. die vielen anderen da draußen) durch die derzeitigen und noch kommenden Vorfälle mehr oder weniger dazu gezwungen, uns zu verändern. Dann geht das alles etwas schneller. Dies wäre zu hoffen.

Teutoburgs Wälder

 

 

Der einzige Weg ? Irrweg erkennen

Wie in einem Land leben, das dabei ist, sich selbst zu zerstören, fragte G. Reschke in einem Video vor ein paar Wochen.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass das, was er (und ein paar andere im Internet) verbreitet, eine Irreführung und Lüge ist. Deshalb habe ich dieses Video hier gelöscht.

Die Gedanken, die Reschke  in diesem Video gebracht hat, nämlich, dass der Weg, den man alleine, abseits der Gruppe, der Masse, der bessere sei, fand ich eine Zeitlang gut. Genau so lange, wie ich eben auch abseits gelebt habe.

Dies hat sich aber nun durch den Umzug geändert. Ich wohne nicht mehr in der nationalen Diaspora.

Ich erkenne die Botschaft, die hinter diesen Leuten um G. Reschke steht, nun als Irrweg an.

Jeder kann mal falsch abbiegen. Man muss den eingeschlagenen falschen Weg nur erkennen und korrigieren. Dies tue ich hiermit.

Natürlich bleibe ich dabei, dass ich auch in Zukunft ALLES hinterfrage – dies habe ich ja auch hier getan. Ich habe mich mit Reschke, den „Sozialismuskritikern“ und auch mit W. Rettig, so weit diejenigen es zu ließen, auseinander gesetzt. Die meisten ließen es nicht zu; das ist aber egal, ich habe es versucht, mehr kann ich nicht machen.

Mein Fazit ist: Mit diesen Leuten ist auch keine weitere Diskussion möglich. Was ja meine zunehmende Abneigung gegen diese Leute bestätigt.

32e-Opferstein-Nordansicht
Velmerstot – Großer Opferstein

Teutoburgs Wälder

 

 

 

 

Natürlich sind Sie ein Sklave

Jemand meinte in einer Diskussion zu mir, er könne ja noch überall hingehen, und deshalb sei er kein Sklave.

Meine Antwort:

Natürlich sind Sie Sklave. Sie müssen arbeiten gehen und Sie müssen Steuern zahlen und ich muss jetzt nicht weiter aufzählen, was Sie noch alles müssen. Selbst Menschen mit viel Geld und Grundstück, Haus und Hof, die theoretisch und praktisch Selbstversorger sein könnten, sind durch Steuerzahlungen und sonstige Zwangsabgaben an den „Staat“ gebunden. Keiner kommt da raus. Dank I-net haben wir zwar mittlerweile die Möglichkeit, andere Nachrichten als der Mainstream-Medien zu erfahren, wir haben also relativ freie Meinungsbildung, wir dürfen diese Meinung aber nicht uneingeschränkt, auch wenn sie niemanem schadet, äußern. Wir haben faktisch Meinungszensur, Meinungsdiktatur. Nur wer an die offiziell geltende „political correctness“ angepasst ist, kann überhaupt beruflich Fuß fassen, und weitergehend, das machen was man „Karriere machen“, nennt. Das heißt im Umkehrschluß: Alle beruflich erfolgreichen Menschen, und alle in Politik, Medien, Erziehung, Ausbildung, Schulen, Universitäten und so weiter, sind politisch angepasst, systemkonform, auf eine Linie „gedrillt“.

Dazu sitzen Tausende Leute aufgrund von sogenannten „Meinungsverbrechen“ im Bau und es sind Tausende Bücher, Schriften und andere Medien, verboten. Ich könnte das noch weiter aufführen, aber das reicht, glaube ich.

In dem Sinne interessant ist auch folgener Beitrag im Gelben Forum, welcher beweist, daß „etwas intelligentere“ Menschen sich dieser Tatsachen durchaus bewußt sind:

Beginn Beitrag:

„Der Beruf des Menschen ist zu sich selbst zu kommen.“

Friedrich Nietzsche

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Man kann sich jedoch die Frage stellen,
wie es dazu kam, dass wir die Achtsamkeit verloren haben. Oder man
kann die Frage noch konkretisieren: Wie kommt es, dass wir keine Zeit
haben bei uns selbst zu sein? Wie konnten wir das vergessen?

Und dann kommt man zu dem Schluss, dass der Mensch nicht bei sich selbst
ist weil er nicht Herr seiner Sinne ist – nicht zurechnungsfähig im Grunde.
Aber dies ist ein Problem, das schon zu Zeiten von Nietzsche, Hesse und
Jung existiert hat. Es hat mit der Zeit wohl zugenommen und wurde
durch zunehmende automatische Abläufe noch verschlimmert.

Herr über seine Sinne und seine Zeit zu sein ist eine Qualität, die in
unserer Gesellschaft kaum Beachtung findet, weil diese Qualität
nicht gebraucht wird.
Es beinhaltet die Erkenntnis, dass wir die meiste
Zeit fremdbestimmt sind – gefangen in einer Maschine, die eine perfekte,
hierarchische Struktur zur Erzeugung von Geld hervorgebracht hat und
die unser Leben bestimmt. Wir leben im Grunde nicht für uns selbst,
sondern für die Interessen anderer.

[Einfügung von mir: Genau, und hier gilt es anzusetzen. Denn nur wer Sklave ist, kann so ein Leben ertragen.

Deshalb wollen die meisten Sklaven wohl auch nicht so genau wissen, womit sie ihr Leben verbringen, und lenken sich erfolgreich von den Themen ab, die sie dazu bringen könnten, mehr über solche Dinge nachzudenken. Denn Nachdenken könnte ja Angst machen und es könnte bedeuten, dass man den Zwang verspürt, etwas verändern zu müssen. Das will der glückliche Sklave nicht. Das vermeidet er um jeden Preis. Einfügung Ende.]

Die Rückkehr zu sich selbst ist die eigentliche Revolution, die diese Gesellschaft braucht. Wir haben das Leben nicht verstanden, weil wir ausschließlich mit dem Verstand nach dem Lebenssinn suchen und von ihm gesteuert werden.

Wie kann man von einem Menschen Mitgefühl erwarten, der sich selbst vergessen hat? Der Mensch, der sich selbst vergessen hat empfindet Achtsamkeit und Mitgefühl als Tugenden die er gerne erlangen möchte, ohne zu ahnen, dass diese zu seiner ureigensten Natur als Mensch gehören.

[Einfügung von mir: Ich würde das noch schärfer formulieren: Achtsamkeit und Mitgefühl sind Voraussetzungen für das eigene Menschsein. Und beide fangen bei sich selbst an, d.h. die heutzutage erlebbare masochistische Selbstaufgabe, die sich im „aber wir müssen doch Fremden helfen-Tun“, äußert, ist ein Teil der Krankheit der gesamten Gesellschaft.

Diese Menschen können sich selbst nicht helfen, leben als Sklaven IRGEND ETWAS, ohne sich darüber bewusst zu werden, wie sie leben, und was sie leben, und dass sie alles kaputt machen mit ihrem gleichgültigen dekadenten Sklavenleben, weil ihnen eben jedwede eigene Selbstachtung  und –achtsamkeit fehlt. Diese Dinge fangen immer bei einem selbst an. Denn: Was ich selbst nicht an mir getan haben will, füge ich auch keinem anderen zu. Also wenn ich mir selber gegenüber nicht achtsam und einfühlend-mitleidig bin, kann ich das auch nicht anderen Menschen und der Schöpfung insgesamt gegenüber fühlen, und leben. Dies erkennt man deutlich an der Gleichgültigkeit, mit der Menschen der heutigen Verfallsgesellschaft einfach alles um sich herum zerstören, eben durch ihre vernichtende zersetzende Lebensweise. Einfügung von mir Ende.]

Die eigenen Sinne zu gebrauchen, ist in dieser kopfgesteuerten Gesellschaft schon zur Tugend geworden.

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=408694

1000 Sprueche - 1-Demokratie

 

 

Andere Deutsche und so weiter – Teil 2

Man gehe einfach hin und mache.

KLingt doof? Ist es aber nicht. Alles Einfache ist richtig.

Die meisten Deutschen suchen nach irgendeiner Hammelherde, der sie hinterher trotten können. Egal,welche.

Viele trotten derzeit einer sogenannten AfD hinterher. Viele glauben immer noch in ihrer Obrigkeitshörigkeit, Wahlen würden etwas ändern. Auch Parteien ändern nichts, und schon gar nicht die AfD. Spricht man sich öffentlich gegen diese Dinge aus, wird man von anderen Deutschen heftig angegangen, beleidigt und so weiter. Die Deutschen wollen irgend einen Mist glauben und irgendwo hinter her trotten, wenn man ihnen versucht, zu erklären, dass es so nicht geht, fühlen sie sich angegriffen und sie bekommen Angst. Diese ihre Angst führt natürlich dazu, dass sie den Überbringer der Wahrheit heftig angreifen. Anders können sie auch nicht re-agieren.

Es ist immer ein re-agieren, eine Handlung aufgrund einer vorausgehenden Handlung einer anderen Person. Es ist von Deutschen NIE eine eigene, unabhängige Reaktion. Daran erkennt man den Abhängigen, den Sklaven.

Einfach machen, das kann der Deutsche nicht. Er muss erst immer schauen, was die anderen sagen, die „Behörden“ dazu sagen,wo es die Genehmigung für sein Tun gibt, und, ganz wichtig, wo er das, was er eventuell machen könnte, nicht alleine tun muss. Denn dazu ist er zu feige, das kann er gar nicht.

Dieser Mann hier macht:

Oder hier, mit wenigen Hilfsmitteln macht er etwas:

https://www.youtube.com/watch?v=ZlZjNOHtC9I

Er strahlt eine große Ruhe aus, weil er einfach  etwas kann und weil er in sich FREI ist. Aber da sind wir bei einem Thema, was der Deutsche eh nie begreift: Freiheit. Freiheit kommt von innen und sie kann nie entstehen, wenn man ständig auf die Anderen schielt, was die wohl machen, oder ob das zuständige „Amt“ für das eigene Tun auch eine Genehmigung ausstellt. Oder ob man sonstwie irgendwie  auffällt. Davor hat der Deutsche viel zu viel Angst. Und Angst ist nicht kombinierbar mit Freiheit, es geht nur eines von beiden.

Deshalb habe ich auf dem blog „Tagebuch eines Deutschen“, hier nachzulesen:https://tagebucheinesdeutschen.wordpress.com/2016/07/11/schicksalswege/ die Leute dort als Feiglinge bezeichnet. Wer sich darüber freut beziehungsweise sich emotional positiv daran aufrichtet, dass ein Gastwirt eine Landesflagge gehißt hat, weil er diese Flagge als Hinweis sieht, dass da ein Gleichgesinnter ist, und weil er daraus schließt, dass alle, die Landesflaggen in ihrem Garten oder sonstwo hissen, Gleichgesinnte sind, und weil er daraus schließt, dass diese Gleichgesinnten „ja so viele sind“, (dh. dass es in Deutschland eine große Gruppe Gleichgesinnter gibt), derjenige ist ein Feigling. Er sucht Zusammengehörigkeit mit anderen, er sucht also die Gruppe (vermeintlich) Gleichgesinnter. Alleine ist er nicht fähig, zu machen. Außerdem zieht er völlig falsche Schlüsse, eben aufgrund seiner Angst. Seine Angst lässt ihn nach Zeichen von vermeintlich Gleichgesinnten suchen, und er findet vermeintliche (möglicherweise) Zeichen, von Leuten, die möglicherweise gar keine Gleichgesinnten sind.

Das ist diese emotionale Abhängigkeit. Dahinter steckt die Angst, alleine da zu stehen, mit seiner Meinung und eventuell Handlung.

Die Angst hat solche Menschen im Griff. Alleine etwas zu machen. Die Suche nach der Gruppe, die zusammenhält, beschützt, die eventuell Rückendeckung gibt, die eben irgendwie eine Art „Wohlfühlfaktor“ gibt. (Ob das dann wirklich so ist, lassen wir mal dahin gestellt sein, ich kann das nicht bestätigen.).

Dieses Handeln macht unfrei bzw. es zeugt von einem unfreien Charakter.

Ich weiß, dass es ein weiter Weg ist, frei zu werden, ein Weg, der wohl nie aufhört. Aber man könnte ja langsam damit anfangen.

Teutoburgs Wälder

Andere Deutsche – und so weiter

Agenden des Feindes interessieren mich nicht. Ich habe meine eigene Agenda, ich bin altgermanischer Heide, ich bin hier verwurzelt. Alles was derzeit passiert, muss so passieren und es wird sich – langfristig – reinigen. Ob ich das noch erlebe, weiß ich nicht, das ist auch eher unwichtig. Ich setze mich generell nicht mit dem Dummgelaber des Feindes auseinander, weil das Ablenkung ist. Wenn ich über Hitler reden will, rede ich über Hitler. Meistens will ich nicht, weil es nicht zielführend ist, über ihn zu reden.

Zielführend ist Identitätssuche und – findung. Und da müssen die Deutschen schon selbst in die Pötte kommen, JEDER für sich selbst. Irgenddwelche Heilslehren (inkl. Nationalsozialismus) lehne ich ab. Ich habe keine „Prügelpeitschphilosophie“, ich habe einen ganz einfachen Glauben, der auf dem, was IST (Naturreligion), beruht.

Mein Glaube erlaubt mir nicht und niemals, Konform zu gehen mit dem derzeitigen Welt-Unrechtsgeschehen und mit der damit und schon lange einhergehenden materialistisch bedingten Zerstorung von allem, was Gut, Schön, Heilig (aus naturreligiöser Sicht), und Wahr ist.

Das ist das Gute. So ein Glaube. Oder so eine Rechtschaffenheit. Interessant in dem Sinne das Video hier https://www.youtube.com/watch?v=5MUkwGARFpY

daß eine Türkin dasselbe kennt: Rechtschaffenheit und Identität. So etwas ist völkerübergreifend. Deshalb ist es wahr. Denn Identität, aus der Rechtschaffenheit entsteht, ist begründet und ruht in sich selbst. Und wenn mir jemand erzählen  will, ich sei Deutschenfeindlich, dann ist derjenige meilenweit am Ziel vorbei geschossen. Ich liebe MEIN Volk. Aber nicht die degenerierte Kacke, die da draußen rumläuft und einen auf „deutsch“ macht.  Die meisten Deutschen denken zu einfach, so fern sie überhaupt denken.Die meisten denken halt nicht. Und sie haben auch keinen Glauben, Deshalb ist ihnen die Zerstörung von allem, was Gut, Schön und Heilig ist, auch so egal.

Wenn Sie denken, lieber Leser: Beginnen Sie, komplex zu denken, wie man ein Puzzleteil zusammensetzt, aus Tausenden Einzelteilen. Und alles bitte stressfrei. Ohne blödsinnige Vorwürfe,  denn diese sind nicht nötig und nicht zielführend. Merkel sagt immer: „Das ist nicht hilfreich“. Solche Sachen kann man von ihr lernen. Seien Sie hilfreich. Nennen Sie die Dinge, auch wenn sie negativ sind, beim Namen. Nur dann kann man verändern. Wenn man jedwede Tatsache entschuldigt und erklärt und für ihr Bestehen, ihre Existenz, irgendwelche Ausreden hat, kann man nichts verändern.

Ich weiß, daß das die meisten verärgert. Auf dem Tagebuch eines Deutschen war man auch verärgert. Weil ich die Leute dort als Feiglinge bezeichnet habe. Sofort ging das Gejammer los: „Aber sollen wir denn machen“.

Na ja lassen wir das. Was IHR machen sollt, weiß ich nicht. Das müßt ihr selbst entscheiden. Beurteilt beziehungsweise verurteilt aber nicht andere, weil sie Euch die Wahrheit sagen.

4e-Naehe-Hufhaus

Teutoburgs Wälder

Krisenvorsorge – Ernährung – Überleben – Orientierung in der Nacht

Im Weltenwende-Forum gibt es folgende kurze Diskussion:

http://www.schauungen.de/forum2/index.php?id=11299

Joe schrieb: „Wer genug Eiweiss, Fett usw hat kann gerne auf den vermeintlich unnötigen Rest verzichten (wobei in heutigen bequemen Friedens- und Überfluss-Zeiten kaum jemand wirklich konsequent auf Kohlenhydrate verzichtet), in Krisenzeiten sollte man sich aber schon überlegen ob das Grünzeugs erst an das (Haus-)Schwein verfüttert wird um es 8 Monate später als Fleisch/Wurst zu essen. Ich persönlich würde mich mit dem satt Essen was ich, erst Recht in Hungerzeiten, vorfinde.“

In der Tat sind Kohlehydrate überflüssig. Ich habe mich schon immer gewundert, wieso die meisten Menschen, die Krisenvorsorge betreiben, vorwiegend Mehlprodukte einlagern. Fast die gesamte Krisenvorsorge beruht bei den meisten Menschen auf Kohlehydrat-Basis. Gut, manche denken da noch an Süßkram wie Obst in Dosen oder so ein Zeug, das ist aber nicht wirklich besser, denn Zucker besteht aus konzentrierten Kohlehydraten.

Diese Kost macht nicht nur krank, sondern auch viel schneller wieder hungrig.

Ich weiß das, weil ich es selbst ausprobiert habe; außerdem bestätigen meine Erfahrungen sämtliche wissenschaftlichen Kenntnisse, schließlich kennt man die Mechanismen des Zuckerstoffwechsels. Mehrfach und zeitlich mit großen Abständen habe ich morgens entweder Brot mit Butter und Marmelade oder auch nur Brot mit Butter gegessen, um den Haupt-Zuckerträger Marmelade weg zu lassen, und jedesmal, auch nach dem Verzehr von Brot mit Butter ohne Beilage, hatte ich nach einer Stunde wieder massiven Hunger, beziehungsweise ich fühlte mich völlig unterzuckert und MUSSTE dann dringend etwas essen. Als Gegensatz dazu habe ich morgens einen Salat gegessen, grün, Blatt, oder Chicoree, mit viel gutem Öl, Salz, eine Zwiebel, und etwas Käse (Schafskäse, Kuhmilchkäse o.ä.), das kann man auch noch verfeinern mit Kräutern, zb. passt Vogelmiere hervorragend zu Chicoree. Von diesem Salat (eine ganze Schüssel voll) bin ich mindestens 4 –  6 Stunden voll SATT und leistungsfähig. Ich falle nicht in ein Unterzuckerungs-Loch wie nach dem „Genuß“ von Brot oder ähnlichem kohlehydrathaltigem Zeugs, wobei stark süße Sachen wie Marmelade und Honig natürlich den Vorgang der Unterzuckerung noch verstärken. Fazit: Grünzeug (Gemüse, Salat o.ä.) und Öl /Fett mit etwas Eiweiss ist optimal für die menschliche Ernährung. Salz nicht vergessen.

Seitdem esse ich morgens nur noch solch einen Salat.

In einer Krisen-, Survivalsituation ist es a meiner Meinung nach wichtig, nicht ständig essen zu müssen, weil man andauernd in die Unterzuckerung fällt (aufgrund kohlehydratreicher Kost), und sonst nicht mehr, wenn man nicht ständig isst, leistungsfähig ist. Unterzuckerung kann lebensbedrohlich werden. Auch ist sie nicht gut für die Psyche. Ein  Mensch, der abhängig ist vom „guten Essen“, womit reichlich Kohlehydrate gemeint sind, hat auch psychische Probleme, wenn die Kohlehydrate wegfallen. Die Menschen werden in der Regel dann zumindest ungeduldig und reizbar. Oder noch schlimmeres.

Es handelt sich also beim Thema Kohlehydrate um eine Sucht/Abhängigkeit. Also ich möchte nicht im Extremfall mit Süchtigen zusammen sein, die sich nicht mehr beherrschen können, wenn sie nicht ihren Teller Nudeln, Kartoffeln oder ihr Brot bekommen.

Joe schreibt weiter:

„Es ist aber alles Murks wenn es nicht in bequemen Friendens/Überfluss-Zeiten mal auch eingeübt wird, d.h. jetzt schon auf Kohlenhydrate verzichten (aber auch konsequent!)“

Ja, dann macht das mal. Ihr werdet euch wundern. Konsequent heißt mindestens 14 Tage lang.

Joe schreibt:

„… , mal ein paar Tage mittels Grünzeugs Wasser aufnehmen (was im Winter/Frühjahr?!) und mal mit 2 Kaninchen (nicht meldepflichtig, passen auch in eine Mietwohnung, stinken kaum und sind sehr leise) das tägliche Grünfutter beschaffen üben und im Winter das Schlachten (Das Fleisch/Fett kann da, bei Minus-Temperaturen, auch ohen Kühlschrank aufbewahrt werden und ausserdem gibt es im Winter meist nur wenig Grünzeugs).“

Mit 2 Kaninchen kommt man da nicht so weit. Aber im Grundsatz ist die Idee schon richtig. Besser wäre der Garten, wo man Stallungen hat.

Joe schreibt: „Auf Kohlenhydrate zu verzichten ist ….., Luxus ?“

Im Prinzip, ja. Denn auf Kohlehydraten basiertes Essen ist in der Regel billig. Nudeln kann man leicht einlagern, sie sind unbegrenzt haltbar. Mit Mehl bzw.  dem ganzen Korn ist das zwar nicht so leicht, aber es geht genauso gut. (Das ist auch ein Grund, warum Arme eher dick und krank werden, weil wenig Geld nur eine solche Hungerkost möglich macht, gutes Essen, gutes Öl und gutes Fleisch ist teuer.)

Wohin führen diese Erkenntnisse?

Aufgrund des oben Geschriebenen besteht meine Vorsorge konsequent aus Öl, Salz und Fleisch. Grünzeug gibt es ja wirklich fast überall und in unseren Breitengraden fast im ganzen Jahr.  Öl/Fett ist Hauptenergielieferant, mit Öl und Salz ein (Wild-)Gemüse gemacht, das macht lange satt und es hält fit und leistungsfähig. Dazu halt dann Fleisch in Dosen. Oder Fisch. Das ist zwar nicht so schön wie frisch, aber besser als nichts. Das gute Salz ist auch ganz wichtig. Zucker ist verzichtbar und man sollte ihn wirklich meiden, man kann ihn  ja als Tauschprodukt einlagern. Aber dafür ist mir mein Platz zu schade.

Hier noch ein schönes Video von Remo: Orientierung in der Nacht ohne Kompass und andere technische Hilfsmittel, anhand der Sterne:

 

Teutoburgs Wälder