Der Fehler bei Spengler – Oder: Warum geschieht das, was derzeit geschieht?

Wollen wir uns nun wieder von der Symptombeschreibung (fehlendes männliches Prinzip in der sogenannten westlichen Gesellschaft) abwenden und uns dem Großen und Ganzen widmen.

Anlaß dazu beziehungsweise Auslöser war ein Beitrag von Taurec aus dem Weltenwende-Forum, den ich hier teilweise – soweit er hier thematisch wichtig ist – zitiere.

Taurec schätze ich als Denker ein. Denker gibt es leider nur noch sehr wenige in Deutschland. Denker sind für mich diejenigen, die komplexe Zusammenhänge überblicken und dann, unabhängig von Religion oder sonstiger Verblendung/Prägung, ihre eigenen Schlüsse ziehen können. Also „eigentlich“ sind das nur diejenigen Menschen, die über themenübergreifend gesellschaftlich wichtiges Wissen verfügen, welches sie sich aus nicht-systemischen Quellen angeeignet haben, und die dann, zusätzlich zu diesem ihrem themenübergreifenden Wissen, den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen (Kant). Diese Menschen können keine sogenannten „Gutbürgerlichen“ sein, weil Gutbürgerliche aufgrund ihrer Sicherheitsmentalität, ihrer Gier, ihres Materialismus, in der Regel völlig unfähig sind, anders als materialistisch zu denken (erkennt man bestens daran, dass sie bei allem fragen/wissen, was es kostet beziehungsweise „einbringt“, sie messen alles am Geldwert).  Denker können auch keine Christen sein, weil Christen aufgrund ihres Unterwerfungsglaubens, der noch dazu auf das Jenseits fixiert ist, völlig unfähig sind, Probleme zu lösen, im Gegenteil, sie verursachen immer mehr Probleme.

Beide, Christentum und Bürgerlichkeit, sind also  (mit sehr seltenen Ausnahmen) nicht fähig, ihre von der „Gesellschaft“ beziehungsweise von der Religion „Christentum“ auferlegten Scheuklappen abzulegen. Leider kommen die meisten sogenannten „Intellektuellen“ in Deutschland aus diesen Bereichen; meistens gehören sie sogar beiden Gruppen an, sind also sogenannte „gut bürgerliche Christen“.  Ein Gutes hat die Sache aber: Sie zeigen auf, wie stark verkrustet alles im sogenannten „Abendland“ ist, und wie schwierig deshalb Änderung sein muss, bzw. wie stark die Kräfte sind, die aus – durchaus unterschiedlichen Gründen – den zerstörerischen Kurs der Gegenwart weiter fahren wollen, obwohl sie teilweise genau wissen, dass dieses „Weiter so!“,  auch sie voll in den Untergang führen wird.

Nun zu Taurecs Text und Spengler:

Zitat Anfang Taurec: „Ein wahrer Augenöffner mit Blick auf die tieferen Abläufe der Geschichte ist Oswald Spengler, der im „Untergang des Abendlandes“ eine auf dem Vergleich der Geschichte von sieben Hochkulturen der letzten 5000 Jahre basierende Morphologie der Weltgeschichte entwarf. All diese Kulturen weisen den selben tausendjährigen Lebenslauf auf, der in seiner Grundstruktur im größeren Maßstabe den Lebensphasen jedes lebendigen Wesen entspricht, beginnend mit Geburt aus dumpfer, ahnungsschwerer Vorzeit (was wir „dunkles Mittelalter“ nennen) über einen steten Aufstieg bis zur Vollendung der kulturellen und staatlichen Formen in höchster Perfektion (für das Abendland im 18. Jahrhundert). Dem schließt sich ein mehrhundertjähriger Tod/Abstieg an, der durch regelmäßige revolutionäre Krisen und Weltkriege (der erste gegen Napoleon) vorangetrieben wird. In dieser Zeit versagen die Selbsterhaltungskräfte der Völker. Die natürliche, hierarchische Ständegesellschaft bricht zusammen. Die Menschen vermassen als atomisierte, unterschiedslose Individuen in Großstädten, die sich in das leerer werdende Land hineinfressen, während die Geburtenraten sinken, die Bildung (im klassischen Sinne) geringer wird, und die Menschen in Materialismus und Hedonismus verwahrlosen, nicht mehr Volk, Vaterland, Familie im Sinn, sondern nur noch sich selbst und ihr seichtes, individualistisches, körperlich-emotionales Wohlbehagen ohne Blick auf die Zukunft.
Unter diesen Umständen tritt naturgesetzmäßig ein, was jeder Lebensform widerfährt, deren Immunsystem zusammenbricht: der Einfall von Aasfressern und Parasiten, Fremdvölker von außen, die das Land in Besitz nehmen, das von seiner Bevölkerung nicht mehr behauptet werden kann.
Politisch entspricht dem Parasitismus die Massendemokratie und libertäre Parteiendiktatur, das politische Werkzeug der Finanzmächte. Deren Ziel ist die Beseitigung aller überkommenen, traditionellen Formen, die der Weltherrschaft und schrankenlosen Ausbeutung des Planeten im Wege stehen. Diese anonymen Mächte, die bereits in den französischen und amerikanischen Revolutionen am Werk waren, konnten nur die Oberhand gewinnen, weil die Lebenskräfte des Abendlandes nach einem Jahrtausend organischen Wachstums zuerst schwach geworden waren. Was gegenwärtig geschieht, ist lediglich eine folgerichtige Erscheinung eines über viele Generationen stattfindenden Abbauprozesses, der vor über 200 Jahren begann und von der Spitze herab bis zu den Fundamenten des menschlichen Daseins alles nivelliert: Adel, Stände, wirtschaftliche und soziale Klassen, dann nationale Grenzen, die Rollen der Geschlechter, die familiären Strukturen. Zuletzt gehen die Nationalstaaten selbst in supranationalen Gebilden auf. Die Völker sollen in Vielvölkerstaaten aufgelöst werden, in denen es nur noch eine Masse mit ethnischen Restidentitäten gibt, die zu eigenständiger Politik unfähig sind und in der kapitalistischen Arbeits- und Konsumwelt fiktiven Wohlstand & Sicherheit hinterherjagen.

Indes verläuft die Geschichte in Zyklen, so daß auf einen Niedergang ein erneuter Aufstieg folgt. In Spenglers Ablauf gibt es in jedem Kulturkreis ein Interregnum, in dem in irgendeiner Form die Wirtschaftsmächte die Oberhand über die Mächte der Politik, also des Selbsterhalts und der Eigenständigkeit der Völker, gewinnen. Am Ende dieser Periode steht stets der krisenhafte Zerfall der von den Geldmächten errichteten neuen (Un-)Ordnung. In dieser finalen Krise erheben sich aus kulturellen Restbeständen an der abgerissenen Tradition orientierte Kräfte, die mit den Geldmächten ein Ende machen und eine Renaissance der ursprünglichen Ordnung anstreben. Es entsteht „Cäsarismus“. Mächtige Einzelne mit Gefolgschaft erheben sich über die formlosen Massen und ordnen die zerrüttete Gesellschaft nach eigenem Bilde neu. In dieser Phase tritt in der Regel Erstarrung und Nachahmung alter Formen ein, bis sich nach einer unbestimmten Zahl Jahrhunderte eine neue Kultur breit macht, die das Erbe der vergangenen übernimmt.

Ich gehe davon, daß sowohl die Menschheits-, als auch die Erdgeschichte in Zyklen von Auf- und Niedergang mit dazwischenliegenden katastrophalen Cäsuren fortschreitet. Diese sind ineinander verschachtelt, bzw. bauen aufeinander auf. Über dem Auf und Nieder der Hochkulturen wölbt sich, diese einbegreifend, womöglich ein größerer Zyklus. Dieser könnte von einer mythischen Sintflutkatastrophe, die sich im kollektiven Gedächtnis erhalten hat, zu einer künftigen Katastrophe verlaufen, die sich in Schauungen von Finsternis, Impakten, Erdbeben, Tsunamiwellen ankündigt. In unserer Zeit könnten verschiedene Abläufe konvergieren: der Lebenslauf des Abendlandes, das durch Hochtechnologie wie keine Kultur zuvor den ganzen Planeten erfaßt hat, und ein Abschnitt der Erdgeschichte, der durch eine kosmische Katastrophe beschlossen wird, welche die zivilisatorische Erstarrung aufbricht und Platz für eine kulturelle (geistig-seelische) Erneuerung schafft. Mit dieser Annahme kommen wir nahtlos in den religiösen Bereich, denn der zufällige Eintritt einer großen Naturkatastrophe in einer Weltlage, die in der bekannten Geschichte einzigartig ist, würde bedeuten, daß es tatsächlich einen „großen Beweger“ gibt, daß welt-, menschheits- und erdgeschichtliche Abläufe genau aufeinander bemessen sind, um der Geschichte zu den richtigen Zeitpunkten einen Anstoß zu geben.“ Zitat Taurec Ende.

Quelle: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=32466

Dies ist eine rein materielle Sichtweise, ihr fehlt jedweder „mystische“, „religiöse“ oder sonstige Hintergrund. Spengler geht, darüber hinaus, von der „natürlichen, hierarchischen Ständegesellschaft aus“, dabei hat die Menschheit nicht immer so gelebt (hierarchisch), das ist ein Aspekt, den ich ebenfalls kritisiere. (Zum Thema nicht-hierarchische Lebensweise vielleicht ein anderes Mal mehr.) Deshalb ist Spenglers Sichtweise unvollkommen, es fehlen, insgesamt gesehen, große Teile. Seine Sichtweise ist unter ihrem Aspekt, nämlich dem materiellen Aspekt, von ihrem materiellen Standpunkt aus gesehen, perfekt, aber dadurch, dass Spengler jedwede Mystik / Religion (ziemlich abgedroschenes Wort, benutze ich ungern) / jedweden Glauben/ Spiritualität außen vor lässt, ist diese Sicht der Dinge unvollständig.

Ihr fehlt schlicht die spirituelle Seite, der spirituelle Aspekt. Deshalb bietet sie auch keine Lösungswege an – für die beteiligten Menschen. Gibt es keine Lösungen, oder hat Spengler sie schlicht vergessen? Das kann man sich eigentlich nicht vorstellen. – Lösung heißt in dem Fall: Ein Ausscheren der Menschheit aus dem von Spengler skizzierten Schema des ständigen Auf und Ab der Zivilisation. Wenn man das Obige liest, scheint es, als  hätte die Menschheit insgesamt in 5000 Jahren nichts dazu gelernt.

Soll die Menschheit denn lernen? Oder warum wiederholt die Menschheit kollektiv immer dasselbe Drama, welches sich, sieht man sich mal den „Fortschritt“ unserer derzeitigen „Zivilisation“ an, die ohne weiteres mit sehr wenig Anstrengung unseren Planeten auf viele, viele Jahre unbewohnbar machen kann, immer noch weiter zuspitzt?

Tatsache ist: nur wenn der Mensch – insgesamt, alle Rassen und Völker – aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, kommt er aus diesen von Spengler skizzierten Zyklen heraus. Deshalb wiederholt die Menschheit diese Fehler wahrscheinlich auch. So lange, BIS er es gelernt hat. Ein anderer Sinn erschließt sich mir nicht.  Andere Menschen mögen über diese Tatsache anderer Meinung sein, nämlich, dass es keinen Sinn gibt im zyklischen Auf- und Ab der Menschheit, bzw. der mit ihr verknüpften Zivilisation, aber ich persönlich glaube nicht an Dinge / Abläufe, die sinnfrei sind. Die Dinge haben immer einen Sinn, auch wenn wir sie nicht sogleich erkennen.

An dieser Stelle greift normalerweise die Religion ein. Ich bin gegen Religion, da sie in der Regel die Menschheit insgesamt spaltet bzw. sich von bösen Menschen/Energien so verwenden lässt, dass sie die Menschen gegeneinander aufbringt – im Zeitalter der weltweiten Vernetzung und Kommunikation tut sie das sogar noch viel stärker, als früher. Vermutlich wurden Religionen auch einzig zu diesem Zweck erschaffen. Sie haben keinen anderen Sinn.

An der Stelle muss man aber sauber trennen. Denn:

Jedes Volk hatte oder hat auch noch seinen eigenen naturreligiös geprägten Glauben. Denn: Der Mensch braucht generell das, was oben „Mystik“ oder von mir – mein bevorzugtes Wort – Spiritualität/Glaube genannt wird. Man kann nicht ein Weltgeschehen, ein jahrtausendelanges Menschheitsgeschehen ohne den Faktor Glauben betrachten. Der Mensch braucht einen Glauben. Er braucht keine Religion.  Da die Menschheit (und Rassen/Völker, natürlich) weltweit sehr verschieden ist, ist es ebenso natürlich, dass jede Rasse, jedes Volk, jeder Stamm seinen eigenen, lokal geprägten, Glauben, seine eigene Spiritualität  hat. Dieser Glaube bezieht sich aber immer auf die Natur, die den Menschen umgibt, das heißt, er bezieht sich auf die Natur, die Gegend, die Landschaft, in der er geboren wurde.  Der Mensch entstammt der Natur, und er muss an die Natur angebunden bleiben, sonst stirbt er. Er ist nicht autark, ohne Natur, er kann nicht ohne die ihm gemäße Natur.  (Die ihm gemäße Natur = die, die in seiner Heimat vorhanden ist.) Ja ich weiß, die Materialisten werden jetzt denken, aber ich kann doch ohne Natur, mein Auto fährt auch ohne Wald, aber das stimmt nicht, ihr könnt nicht ohne, wollt ihr denn Menschen bleiben. (Ein anderer Aspekt ist die Vertriebenenproblematik, die sich daraus ergibt, dass Menschen fern ihrer eigentlichen Heimat leben müssen bzw. ihre Nachkommen in der Fremde geboren werden.In der Fremde lebt es sich anders als in der Heimat. Man ist in der Fremde, nicht in der Heimat, man ist nicht angebunden, und das wird auch für viele Generationen so bleiben, bis sich wieder zögerlich neue Wurzeln aufbauen, sofern der Mensch dann am Ort seßhaft bleibt.)

spenglers fehler

Der Mensch braucht einen gesunden Glauben, eine Spiritualität, die ihn ihm HIER und JETZT erdet, bindet, an Volk, Sippe, Stamm, Familie, Land, Boden, Scholle, Heimat.  In der Fremde (zb. als Auswanderer) ist man nicht gebunden, man kann es auch nicht sein. In der Fremde sind nur die Fremden, in deren Land man einwandert, gebunden, nämlich an IHR Land. Was auch ihr gutes Heim-Recht ist.  Wird der Mensch – durch was auch immer – bindungslos, ja bindungsunfähig gemacht, verkommt er, wie Spengler es auch beschrieben hat, er wird zum dekadenten, unmenschlichen, gierigen, letzten Endes alles zerstörenden Monster, und seine einstmals hohe Kultur vernichtet sich so am Ende selber.

Spiritualität – ein erdgebundener Glaube – würde also dem Menschen kollektiv – wobei jeder Einzelne diesen Schritt selber gehen muss, und erst die Masse macht die Gesellschaft – aus den von Spengler beschriebenen Zyklen heraus holen; damit wäre der „Untergang des Abendlandes“ abgewendet. Die Frage, ob Spengler so weit nicht gedacht hat, oder ob ihm jedwede Spiritualität, jeder Glaube fern war, ist an dieser Stelle irrelevant. So ließe sich mit Sicherheit die Katastrophe abwenden. Nur aus einem solchen Glauben, solch einer gelebten Spiritualität entsteht eine lebenswerte Welt. Damit meine ich eine Welt für alle, an dem ihnen von der Natur zugewiesenen Platz.

Aber vielleicht soll es so auch nicht kommen, und die Menschheit muss insgesamt noch viel mehr Leid ertragen, damit sich die Freiheit bei gleichzeitiger (Volks-)bindung zusammen mit einem erd-, naturgebundenen Glauben durchsetzt.  Denn nur die Kombination dieser drei Dinge macht unmanipulierbar. Fehlt Freiheit, fehlt Bindung/Einbindung in einen Glauben, in ein Volk/Sippe/Stamm, erleben wir das, was heute traurige Realität ist: Den Untergang des Abendlandes.

Es gibt Pläne, Ideen, wie die Menschheit lebenswerter leben könnte. Ich verweise an dieser Stelle auf den allgemein totgeschwiegenen „Plan B“ der Wissensmanufaktur. Ein Teil dieses Plans ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, darüber wurde hier schon geschrieben. Ein anderer Plan ist eine dringend notwendige Bodenreform,  damit jeder die Freiheit hat, zu wohnen, ohne dafür einen Großteil seines Geldes ausgeben zu müssen, zusammen mit einer noch dringenderen Reform der Finanzwelt und des Medienwesens. Es ist vieles sehr, sehr dringend, was getan werden muss. Es gibt also Wege heraus, aus dem Dilemma – die Ausrede, man wisse nicht, wie man da raus komme, um das Unheil abzuwenden, zieht nicht mehr.

Zu diesen Themen in Zukunft hier mehr.

Der Verfasserin dieses Artikels drängt sich der Eindruck auf, man will nicht aus der derzeitgen katastrophalen Situation heraus, man glaube sogar, dass man nichts mehr ändern könne – was eine faule Ausrede ist, wie ich glaube. Dazu sind die destruktiven Kräfte Christentum und Bürgertum auch zu eng miteinander verzahnt, der Widerstand gegen Veränderungen jedweder Art ist gewaltig.

Besäße man als Menschheit insgesamt eine gesunde Spiritualität, einen gesunden Glauben, würde man es keine Sekunde unter den derzeitigen Umständen aushalten. Denn dann würde man die schlechten, zerstörerischen Kräfte unmitellbar und ständig spüren. Da man aber insgesamt, als Menschheit, eben dies NICHT besitzt, sucht man Ausreden fürs eigene Nichtstun und macht fröhlich weiter, wie bisher. Unter starker Ablenkung, versteht sich, Wein, Weib, Gesang, Drogen. In diesem Fall wird dann das eintreten, was eintreten muss.

Teutoburgs Wälder

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3 Gedanken zu “Der Fehler bei Spengler – Oder: Warum geschieht das, was derzeit geschieht?

  1. Ich habe das Gefühl, daß ich es hier jeden Tag weniger aushalte.

    Immer mehr Dekadenz, Willkür, Verfall und Egoismus. Alles eine riesige Lügenkulisse, deren Zusammenbruch aber keiner bemerkt / bemerken möchte, da sich so gut wie alle mit Alkohol, Drogen und Vergnügungen aller Art betäuben.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß die meisten bewußt oder unbewußt noch versuchen so viel wie möglich aus dem aktuellen System rauszuholen, bevor alles den Bach runtergeht.

    Es ist wie wenn man auf der Titanic sitzt und sich nicht fragt ob, sondern wann die Wellen sich über dem eigenen Kopf zusammenschlagen und es vorbei ist… 😦

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  2. Ergänzung, so eben gefunden, und ganz interessant: https://www.fischundfleisch.com/stefan-gruber/ist-politische-korrektheit-eine-psychische-fehlfunktion-21315

    Der Autor geht davon aus, dass die sogenannte „political correctness“ eine „psychische Fehlfunktion“ sei, eine Art naiver Kinderglaube.

    Hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/03/01/das-schweigen-der-laemmer-ein-ueberfaelliges-psychogramm/
    habe ich darüber schon etwas geschrieben.

    Es handelt sich m. Meinung nach nicht um einen Glauben, bei den Menschen, sondern um ein psychisches Problem. Man will einfach die Realität nicht wahrnehmen, weil man unreif ist, Angst hat, und so weiter… ganz wichtig: Der Status Quo der Menschen ist gut, ihnen geht es gut, warum sollen sie etwas ändern. Sehr viele profitieren vom System. Das kommt dann noch dazu und verfestigt die Strukturen. So, wie es ist, wird es nie Veränderung geben!

    Im Kapitalismus, im Imperialismus, wird es nie Veränderung geben, weil die Strukturen und die daran beteiligten bzw. davon profitierenden lügenden, heuchlerischen Menschen, die mit ihren Lügen auch noch viel Geld machen, immer so weiter machen werden. Und die Masse der Menschen glaubt das einfach, weil sie irgend etwas glauben WILL. Es handelt sich um ein Perpeteum Mobile.

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