Freiheit- und Kapitalismuslüge

Aus aktuellem Anlaß:

Freiheit und Meinungsfreiheit sind beide sehr wichtig, doch sie hören da auf, wo sie dem eigenen Volk schaden.

(Schadensdefinition:

Eine einzelne oder mehrere vereinzelt abweichende Meinungen von Privatpersonen schaden keinem gesunden Volk, im Gegenteil, Meinungsvielfalt in einer Gesellschaft ist immer zu begrüßen. Wenn jedoch, wie bei uns, nur eine Meinung vorherrscht, und dies nicht nur in den Medien, sondern auch in der Gesellschaft allgemein, in Kultur, Erziehung, Wissenschaft und Bildung ebenfalls, wenn alle Menschen nur noch das gleiche „politisch korrekte“ lesen, hören, schreiben, gelehrt bekommen, und Andersdenkende bzw. Anderes Verbreitende verfolgt werden, bzw. andere Meinungen, Sichtweisen, Denkweisen, Möglichkeiten, Stile, etc pp,  schlichtweg verunmöglicht werden, dann muss man von einer Meinungsdiktatur sprechen! Im sogenannten „3.Reich“ war das ähnlich, und damals hat man das mit dem „Gummiparagraphen“ der „Volksschädlichkeit“ begründet, dh. anderslautende als die damals erwünschten Meinungen waren 1. nicht erlaubt und 2. wurden die Meinungsäußerer verfolgt, eben mit der Begründung der „Volksschädlichkeit“;  dabei handelt es sich natürlich ebenfalls um eine Meinungsdiktatur, und das kann kein Mensch wollen! Hier gilt es genau zu unterscheiden und den Anfängen jedweder Meinungsdiktatur, egal, unter welchem Deckmantel sie sich etabliert, energisch entgegen zu treten. Was derzeit passiert in Deutschland, bzw. seit Jahrzehnten passiert – die derzeitigen Zustände haben sich ja nicht von gestern auf heute „etabliert“, sie sind über die Jahrzehnte durch die Unterwanderung mit der Doktrin der sog. „Frankfurter Schule“ entstanden – hat natürlich auch NICHTS mit Meinungsfreiheit zu tun und hat das verdeckte Ziel der Auslöschung des deutschen Volkes; das, was derzeit in Deutschland passiert, ist also extrem volksschädlich und ein Umschwenken wäre dringend nötig, allerdings muss man dabei aufpassen, dass man nicht die Fehler der Feinde wiederholt.)

Problem: Die meisten Menschen haben kein Volksbewusstsein mehr; sie verbinden mit der Tatsache, deutsch zu sein, nichts mehr. Ihnen fehlt völlig die deutsche Identität, die sich nur aus einem wachen Geschichts- und Kulturbewusstsein und der ständigen Beschäftigung mit diesen Themen entwickeln kann. Extrembeispiele fehlender deutscher Identität sind wohl „linke“ Politikdarsteller, die sagen, „mit deutsch verbinde sie nichts mehr, Deutschland würden sie sogar bekämpfen“.  Den meisten Deutschen ist Deutschland dagegen egal. Der sogenannte „Bürger“ setzt traditionell Sicherheit über Freiheit, das wissen die Herrschenden auch und üben sich eifrig darin, das latente Unsicherheitsgefühl Schritt für Schritt zu steigern.

Ein Gedanke kam mir beim Nachsinnen über Freiheit, und er ließ sich nicht abschütteln, er war hartnäckig; Grund genug, ihm weiter nach zu gehen: Ist Freiheit nicht eine der vielen bunten Bonbons, die uns ständig vor die Nase gehalten werden, uns über Werbung/Medien schmackhaft gemacht werden, um uns zu verführen, zu zerstreuen, abzulenken und möglicherweise untereinander zu entzweien? Dabei kann es absolute Freiheit nicht geben. Doch dies verstecken die Medien geschickt, damit die Menschen nicht aufwachen. Nur der bindungslose Mensch ist wirklich frei.

Bindung schafft Unfreiheit. Liebe ich ein Land, bin ich an es gebunden. Liebe ich meine Heimat, meine Familie, dann bin ich an sie gebunden. Und werde notfalls auch für sie eintreten, für sie kämpfen. Dies galt es, über Jahrzehnte, durch Vorgaukeln, dass Freiheit, absolute Freiheit, möglich sei, zu verhindern.

Bindungsfähige, also liebes-fähige Menschen sind aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten selten geworden. Kämpfer für das eigene Land ebenfalls. Der Zusammenhang ist klar.

Dies ist so erwünscht. Der Einzelmensch ist leichter manipulierbar (=verführbar) und bringt damit mehr Geld, er konsumiert mehr, arbeitet eventuell mehr und zahlt mehr Steuern (höhere Steuerklasse). Wenn er krank wird aufgrund seiner Bindungsunfähigkeit und/oder seiner Sucht (da gibt es statistische Zusammenhänge), kann man erst richtig an ihm verdienen. Und er hat keine Kinder, das ist ganz wichtig.

So weit, so klar.

Da gibt es aber noch etwas, was sich mir geradezu aufdrängt in dem Zusammenhang:

Damit die Lüge der absoluten Freiheit aufrecht erhalten werden kann, wurde  in den Köpfen der Menschen eine zweite Lüge „installiert“, eine Lüge, die ich die Kapitalismuslüge nenne. Diese begegnet einem überall im täglichen Leben, in Literatur, in Medien, und besonders natürlich die Werbung arbeitet damit.

Die Freiheitslüge und die Kapitalismuslüge sind Schwestern; sie benötigen einander, können alleine nicht existieren. Denn: Was will ein (vermeintlich) freier Mensch? (Vermeintlich deslb, denn er glaubt ja, frei zu sein.) Richtig: er will „was werden“, er hat Ziele (wie auch immer die aussehen mögen); und hier setzt die Kapitalismuslüge an. Sie sagt dem (vermeintlich) freien Menschen: „Du kannst alles werden, was du willst.“ Es gibt eine bekannte amerikanische Abwandlung dieser Lüge, die heißt: „Vom Tellerwäscher zum Millionär“.

Nun kann man natürlich in einem Land, welches sich nach einem Krieg im Aufbau befindet, leichter „was werden“, das heißt, viel Geld verdienen, und dann mag man auch fast alles „werden“ können, im Sinne von „viel Geld verdienen“, was man sich vornimmt. So sind auch in Deutschland in den Fünfziger und Sechziger Jahren Deutsche zu großen Einkommen, stattlichen Renten/Pensionen und viel Eigentum gekommen. Diese Zeiten guter Verdienstmöglichkeiten sind aber spätestens seit den achtziger Jahren vorbei. In den USA hat man dasselbe bekanntlich durch Landraub undVölkermord an den Einheimischen erreicht, das ist lange vorbei, und besonders da stellt sich natürlich die moralische Frage eines solchen Handelns. Die stellt sich aber auch in Deutschland. Komischerweise stellt aber kein Deutscher diese Frage, die sogenannten „nationalen“ oder: „völkischen“ erst recht nicht. Sie hängen alle einer sich scheinbar nach dem Vorbild der Natur gründenden „Kraft durch Stärke“ und „wer nicht stark ist, soll-aussterben-Mentalität“ an, die ich persönlich widerlich finde, einfach weil sie unmenschlich ist innerhalb der eigenen Volksgemeinschaft. Auch hat sie mit der Natur nichts zu tun, denn wer den Kapitalismus  und die Political Correctness bei uns mit natürlichen Vorgängen vergleicht, hat keine Ahnung vom Raubtierkapitalismus, wo NUR das Geld und die Systemkonformität regiert, und nicht andere Stärke, wie zb. moralische Stärke (was ja heißen könnte, auch mal anderer Meinung zu sein  und die auch zu äußern), oder Ethik, Treue und Disziplin – das waren alles einmal deutsche Tugenden. Nicht das Geld scheffeln war eine deutsche Tugend, Geldscheffeln kann überhaupt keine Tugend sein!

Gesellschaften befinden sich aber nicht immer im Aufbau nach einem Krieg, auch wenn besonders die USA gerne Länder kaputt bomben, daran gut verdienen, und hinterher am Wiederaufbau nochmals gut verdienen; dies funktioniert prächtig, ist für beide Weltkriege nachweisbar und es besteht der dringende Verdacht, dass derzeit, weil die USA kurz vor dem finanziellen Zusammenbruch stehen, ein dritter Weltkrieg unbedingt in Gang gebracht werden soll, anders kann man die Vorgänge in der Ukraine und im „Nahen Osten“ nicht auslegen.-

Ginge es nach den Völkern der einzelnen Länder, sollten sich Gesellschaften immer im Frieden befinden, das heißt, sie sollten in sich stabil sein. Davon kann bei uns keine Rede sein, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, und natürlich der Fremdenanteil, von dem man weiß, wenn er 10 Prozent überschreitet, gibt es Bürgerkrieg. – Auch ist es in Friedenszuständen  nur noch schwer, „etwas zu werden“, es sei denn, man hat größeres Grundkapital, und geht an die Börse, oder man hat großes Immobilienvermögen, dann muss man gar nicht mehr arbeiten. Solche Menschen gibt es nicht wenige. Menschen aus der Mittelschicht und Arbeiterschicht dagegen „werden nichts mehr“; sie schaffen es schon lange nicht mehr, durch Arbeit finanziell wohlhabend zu werden. Wer arm geboren wird, bleibt auch arm. Wer in der sogenannten „Mittelschicht“ geboren wird, kann durch Glück und Arbeit dort bleiben, aber die Chance, dass er sozial (das heißt: finanziell) abrutscht, wird immer größer. Wer im freiberuflichen oder gar kreativ-künstlerischen Bereich tätig ist, muss zwingend systemkonform sein UND viel Geld haben, sonst schafft er es auch nicht. Beispiele von Menschen, die aufgrund von Systemkritik mundtot gemacht werden und wurden, gibt es genug. D.h. alles, was ihr lest, ist systemkonform, alles, was ihr hört, ebenso, was ihr euch anschaut, ebenso.  Wer nicht systemkonform ist, hat keine Chance auf „Erfolg“ (damit meine ich wirtschaftlichen Erfolg).

Des weiteren kann man die moralische Frage des „Was werdens“, durchaus ausbauen. Jeder, der in Deutschland (und anderswo) zu viel hat, für jeden dieser Menschen gibt es an anderer Stelle einen Menschen, der zu wenig hat. Anders ausgedrückt: Reichtum gibt es nur, weil es Armut gibt. Für den, der zu viel Rente hat, gibt es einen, der zu wenig Rente hat und so weiter.

Das darf innerhalb eines Volkes, in einer Volksgemeinschaft, nicht sein!

Letzten Endes schadet maßloser Reichtum allen, dem gesamten Volk, und weitergehend, der Erde. Dein Auto verbrät meinen Wald, nur mal Beispiel, wenn ich auch zugebe, dass dies ein Extrembeispiel ist. Aber ich möchte aufrütteln. Ich möchte, dass ihr da draußen endlich anfangt, über euer Handeln nachzudenken.

Deshalb sind die Freiheitslüge und die Kapitalismuslüge Schwestern. Eine kann nicht ohne die andere existieren. Und alle gehen auf Kosten unseres Volkes.

Der Anlaß für diesen Artikel, der alt ist, aber durchaus wieder erscheinen darf, war eine „Diskussion“ mit einem Andersdenkenden, der mich sofort in eine gewisse Ecke gestellt  hat, weil ich das bedingungslose Grundeinkommen verteidigt habe. Dieser Mensch meinte, nur aus Stärke entstehe „eine starke Rasse“, was wohl – seiner Meinung nach – beinhaltet, dass ein Volk völlig unsolidarisch seine Alten, Kranken und Schwachen einfach so abkratzen lässt. Das dient wohl seiner Meinung nach der „natürlichen Auslese“. Dabei spielt die Schuldfrage keine Rolle. Ich meine: Ein homogenes, solidarisches in sich gesundes Volk kann auch 3 Prozent Drückeberger (wenn es die denn dann noch geben wird) vertragen; wobei ich bezweifele, dass es die überhaupt gibt. Denn die meisten Menschen wollen gerne arbeiten, wenn sie sehen, dass es etwas für sie selbst und für die Volksgemeinschaft bringt. Menschen wollen sinnstiftende Arbeit. Das ist derzeit bzw. schon lange hier nicht mehr möglich, aus ausgeführten Gründen. Jeder Mensch, der noch einigermaßen normal ist, will eine gesunde Volksgemeinschaft, und ist auch gerne bereit, dafür zu arbeiten.

Dies hat nichts mit Sozialismus zu tun. Wobei es mir ziemlich egal ist, wie anonyme Personen aus dem Internet meine Einstellung nennen. Ich lehne Raubtierkapitalismus, wo die Reichen leistungslos immer reicher werden, aufgrund des Zinssystems, und die Armen deshalb immer ärmer, ab. Man könnte sich ja mal fragen, wer dieses Geldsystem so erschaffen hatt, und wer davon am meisten profitiert, und wo das hin führt =>  in die NWO. Man kann sich ja fragen warum das Volk untereinander so gespalten ist, und ob man dem nicht mit der Befürwortung eines Gesellschaftsmodells, welches die Starken (finanziell starken) bevorzugt, Vorschub leistet.

Wenn man jetzt etwas neues machen will, was nur völkisch sein KANN, darf man nicht die Fehler unserer Feinde machen. Es ist ein Fehler, auf darwinistische „Art“ (scheinbar mit der Natur als Vorbild) nur die „Starken“ (gemeint sind geldlich starke) überleben zu lassen und die anderen können bleiben, wo sie sind, also quasi verrecken. Dazu muss man dann noch die sogenannte „Stärke“, die von diesen Leuten nur als „finanzielle Stärke“ verstanden wird, hinterfragen.

Nach Moral fragt der Reiche mit dem leistungslosen Einkommen nicht. Es ist ihm völlig egal, in welchem Land er lebt, hauptsache der Rubel rollt, die Steuerlast ist gering. So kann es aber nicht gehen. Eine Volksgemeinschaft bzw. ein entsprechender Staat/Land muss solidarisch mit den Alten, Kranken und Schwachen sein, sonst handelt es sich nicht um eine Gemeinschaft. Der Zinseszins gehört natürlich weg, dann entstehen auch nicht mehr solche perversen Auswüchse.

Es gilt, bescheiden zu sein, mit Blick auf das, was der Volksgemeinschaft gut tut. Es gilt den Blick für das Ganze (VOLK!) wieder zu gewinnen, wenn er denn verloren gegangen ist – davon gehe ich bei den meisten Menschen aus, und leider sind besonders die „völkischen“, die „freiheitlichen“, die „patriotischen“ von diesem Stärke=Geld-Virus befallen. Leute, die heute leistungsloses Einkommen generieren, weil sie einfach so viel Geld haben, dass sie nicht arbeiten müssen, sind die eigentlichen Schmarotzer der Gesellschaft, das ergibt sich schon aus dem Wort, darüber muss man eigentlich nicht lange nachdenken. Wer nichts zur Gesellschaft beiträgt, ist ein Schmarotzer. Wobei ein „beitragen“ durchaus nicht rein geldlich gesehen werden darf. Eine Gesellschaft besteht ja nicht nur aus Geld, auch wenn derzeit der Fehler gemacht wird, alles in seinem Geldwert zu messen.

Ich gebe aber trotzdem für Menschen, die sich mit dem Geldsystem nicht so auskennen (es ist nicht so kompliziert, es ist eigentlich einfach, zu verstehen) , diese Links dazu:

Zu Freiheit, Zins, Eigentum und Wissen: http://www.wissensmanufaktur.net/so-werden-sie-manipuliert

Wie entsteht Geld: https://www.youtube.com/watch?v=oXa3rfX4ZRY

Warum überall Geld fehlt und der Fehler im System: https://www.youtube.com/watch?v=T-iH4wUC-bo

 

Teutoburgs Wälder

 

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6 Gedanken zu “Freiheit- und Kapitalismuslüge

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  2. Na, schön un gut. Und was soll jetzt werden? Wollen wir den Kapitalismus behalten oder nicht? Ich wöre dafür – er kommt weg. Nur von alleine wird er nicht verschwinden. Was also tun? Das hat sich Lenin damals auch gefragt. Das Volk hatte die Nase gestrichen voll, hat Revolution gemacht und das Ausbeuterpack zum Teufel gejagt. Es dauerte immerhin über 70 Jahre – solange hatten wir den Sozialismus. Er hat sogar den furchtbarsten aller Kriege überlebt…
    https://sascha313.wordpress.com/2015/12/21/stalin-was-ist-besser-sozialismus-oder-kapitalismus-3/

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