Nihilismus und das Mittel dagegen : WERTE

Bloß, woher nehmen, die Werte? Das scheint mir das derzeitige gesellschaftliche Hauptproblem zu sein. Denn alles, was deutsch ist, ist gesellschaftlich „tot“, weil: „nazi“, pfui, macht man nicht. Offiziell haben Deutsche, hat das deutsche Volk, keine Werte.

Inspiriert wurde ich durch diesen Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/freiheit-als-problem-betrachtet-wie-kann-der-westen-seinem-menschenbild-mehr-tiefe-geben-13944764.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

den ich im Gelben Forum, hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401214 gefunden habe.Der Ansatz des Beitrages im Gelben ist ganz gut, aber typisch für Materialisten, deshalb ging ich durch die im Beitrag verlinkten Artikel und fand den hier oben verlinkten Artikel in der FAZ.

An dieser Stelle des Artikels in der FAZ stieg ich ein, denn der Autor schreibt nur, es sei eine Frage der Perspektive, ob man lieber Shakespeare oder ein Paar Stiefel möge:

„„Was ist wertvoller: Shakespeare oder ein Paar Stiefel?“: Mit dieser Frage ließ Dostojewskij in den „Dämonen“ das nihilistische Zeitalter des Materialismus und des Fortschritts einläuten. Man sieht: Das Nihilismus-Problem ist schwer in den Griff zu bekommen, es schillert und ist eine Frage der Perspektive. “

Interessant ist auch, dass der Autor des Artikels an dieser Stelle Materialismus und Fortschritt in einem Satz nennt, so, als ob beides zusammengehöre, automatisch miteinander verknüpft sei. Ich weiß nicht, ob der Autor das so meinte, oder ob sich nur der Eindruck aufdrängt, dass beides automatisch zusammengehört.

Wenn dem so ist, dass der Autor das meinte, muss ich hier schon mein VETO einlegen. Der Materialismus ist die größte Krankheit der Zivilisation. Der Arme wird die Stiefel bevorzugen, einfach weil er sie braucht, der Reiche kann sich beides locker erlauben, wird aber aufgrund der mit dem Materialismus verbundenen Un-Werten wie Gier, Rücksichtslosigkeit und Egoismus immer mehr Stiefel und Bücher ansammeln (ich kenne die begehbaren Schränke der Reichen, ich kenne aber auch die Kleiderfetzen der Armen).

So etwas darf es nicht geben in einer Gesellschaft, die von Werten spricht. Oben im Artikel wird gesagt, dass „im Café sitzen noch keine Haltung sei“, und es wird was von „westlichen Werten“ geschwafelt, die aber keiner so genau erklären kann. Mangels Erklärungsmodell dieser „westlichen Werte“, beruft man sich auf gewissen Seiten und in gewissen anderen Medien gerne auf das „christliche Abendland“, was aber eher eine Verzweiflungstat ist, da keine Werte mehr vorhanden sind. Denn Werte sind erst vorhanden, wenn sie gelebt werden, wenn sie als TATEN auch ausgeführt werden, sie entstehen eben nicht, durch Sitzen im Café und das Darüber schreiben oder reden.

Not bringt keinen Nihilismus hervor, das sagt Nietzsche schon richtig. Ich würde eher sagen: Materialismus und der damit automatisch einhergehende Überfluss bringt Nihilismus mit sich. Denn wenn ich viel von etwas habe, wertschätze ich es nicht mehr. Ich achte nicht mehr drauf. Damit einher gehend ist eine Art unbestimmte Angst der Menschen, dass sie ihre materiellen Güter verlieren könnten, deshalb horten sie immer mehr, auch das ist eine Folge des Materialismus. Ein weiteres Merkmal des Kapitalismus/Materialismus ist: Was die einen zu viel haben, haben die anderen zu wenig. Ist solch ein Modell wert-voll? Von Werten durchdrungen? Nein, es ist ein Gier-Hass-Ausbeutermodell, welches man (mehr oder weniger verzweifelt/peinlich beschämt) versucht, über hohle Worte mit Werten zu füllen. Das ist mein Eindruck.

Diese hohlen Worte können sich dann so lesen: „Es ist die Leitkultur des Humanismus, der individuellen und kollektiven Selbstbestimmung, die der menschenverachtenden Vernichtung Andersgläubiger entgegengestellt werden muss.“ Humanismus gleich Selbstbestimmung – ist das alles? Doch jetzt kommt’s erst: „Es darf nicht die christliche, katholische oder protestantische, auch nicht die jüdische Identität sein, die dem religiösen Fanatismus entgegengestellt wird.“

Diese Worte sind hohl, weil nicht erklärt wird, was „Humanismus“ ist. Das Wort leitet sich vom Wort „Human“ ab, was mit „menschlich“ zu übersetzen ist, und damit per se voraussetzt, dass für alle Menschen auf dieser Welt gleiche Maßstäbe anzulegen sind. Humanismus ist damit die perfekte Vokabel des Systems, denn das Wort dient der Gleichmacherei. Sicher wollen alle Menschen auf der Welt in Frieden leben, ein einigermaßen gutes Auskommen, eine Familie haben und so weiter. Darüber hinaus gibt es aber noch andere Dinge, die zu einem erfüllten Leben hinzu gehören. Sicherheit und zu Essen reichen Menschen nun mal nicht aus, um zufrieden zu sein.

Dann kommt das Wort „Leitkultur“, was wiederum impliziert: Wer der Leitkultur nicht folgt, ist „außen vor“ (den Rest des negativen Beigeschmacks mag man sich dabei denken, klar ist, wer „außen vor“ ist, also nicht der sogenannten – vom System selbst definierten! – „Leitkultur“ folgt, wird gesellschaftlich ausgestoßen – das ist die reine Diktatur!). Dann kommt was ganz „Wertvolles“: die sogenannte „individuelle und kollektive Selbstbestimmung“.

Da wird die Lüge dann ganz fett. Und sowas schreibt ein Philosoph. Na, gute Nacht, Deutschland, du warst mal das Land der Dichter und Denker, lang ists her! Es gibt keine individuelle Selbstbestimmung. Es wird gemacht, was das System will, Punkt, Aus, Ende. Wer kein Geld hat, der wird nix, dem ist ein Leben als Arbeitssklave vorprogrammiert. Die Mär vom Tellerwäscher zum Millionär, ist längst widerlegt. Leben richtet sich danach aus, wieviel Geld vorhanden ist. Gänzlich menschenunwürdig wrd es bei 400 Euro Grundsicherung bzw. HartzVier in diesem Land, aber das haben natürlich „Philosophen“ nicht auf ihrem Radar, sowas kennen sie gar nicht.

Dann haben wir noch die sogenannte „kollektive Selbstbestimmung“. Das ist ebenfalls eine Systemlüge; es gibt sie schlicht nicht. In Deutschland herrscht der sogenannte Mediale Komplex, der die dummen Schlafschafe in die vom System gewünschte Richtung manipuliert, wenn nötig, mit ein bisschen Druck (finanzieller Art, schließlich ist in Deutschland kein Mensch wirklich unabhängig im Sinne von autark, mit autark meine ich wirkliche Unabhängigkeit inklusive finanzieller Unabhängigkeit, also Selbstversorger, selbst die müssen irgendwelche vom „System“ erfundenen „Gebühren“ oder „Steuern“ zahlen, was sie wieder unter Druck setzt bzw. abhängig macht).

Zwischenablage01

Dass durch Wahlen etwas verändert werden kann, glauben nur noch Schlafschafe. Ohne freie Medien kann es keine einigermaßen aufgeklärte Bevölkerung geben, da liegt der Hase im Pfeffer, leider stellen sogenannte „Philosophen“ so etwas nicht in Frage. Sie haben nicht weit gedacht. Sie wurden ja auch im System erzogen, und anders haben sie nie gedacht.

Weiter habe ich keine Lust auf den Artikel in der FAZ, denn er ist in sich eine Systemlüge, durch und durch. Er tut zwar, als sei er „intellektuell“, aber er basiert auf falschen Prämissen. Mit so etwas beschäftige ich mich nur so weit, um die Lüge aufzudecken.

Es gibt einen Weg aus dem Materialismus, und es ist interessant, mit welchen geschickt gewählten Worten man in dieser Richtung eine Antipathie in der Bevölkerung aufbaut, damit sie diesen Weg nicht geht (auch in diesem Artikel, indem man den IS als „Religion“ bezeichnet und das Feindbild Religion weiter befeuert): Es ist die Spiritualität, nicht zu verwechseln mit Esoterik (Man tut ja alles, um Esoterik in die Verblödungsecke zu stellen, damit kein Mensch auf die Idee kommt, da weiter zu lesen), nein, ich meine wirkliche Spiritualität, die verbindet mit dem Urgrund des menschlichen Seins, welches wiederum nur auf das jeweilige Volk bezogen sein kann. Meine Leser werden erahnen, was ich  meine: die dem jeweiligen Volk eigene Spiritualität wird  – natürlich!- gelebt durch die dem jeweiligen Volk eigene Religion.

So. Nun sind wir wieder bei dem Unwort „Religion“. Das wird natürlich (auch verständlich) von vielen abgelehnt, hat man doch vor Augen, was vermeintlich „religiöse“ Fanatiker im Sinne ihrer „Religion“ anrichten. Nein, sowas will man nicht,  man will keinen Fanatismus, keine Kriege, und so weiter. Was völlig richtig ist! Kriege entstehen aber in den seltensten Fällen durch Religionen, auch dies ist eine mediale Lüge. Nur zwei Beispiele: Der IS wurde durch die USA und Israel erschaffen, und der lange Krieg in Irland war auch kein Religionskrieg. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich, man kann das. Fallen Sie nicht auf die Desinformation (den Feindbildaufbau der Medien) herein.

Weitergehend bitte hinterfragen Sie, ob das sogenannte „Christentum“ unsere mitteleuropäische Religion ist. Ich sage nein, ich habe das so schon länger für mich erkannt, und die Konsequenzen daraus gezogen. Eine Religion, die was taugt (und eine Religion soll ja Hilfestellung im täglichen Leben geben), ist immer naturgebunden und nicht aggressiv anderen Völkern und der Umwelt gegenüber. Auch bietet sie spirituellen Halt, und sie gibt Werte vor, die man dann , im Gegensatz zu den oben erwähnten „humantischen“ (für alle Menschen vermeintlich geltenden Werte) „Werten“, als wirklich wertvoll im Sinne von „hilfreich“ empfinden kann.

Kurzum: Eine Naturreligion, die zum jeweiligen Volk passt, ist eine wahre Hilfestellung. Und man durchschaut solche Artikel, wie den oben verlinkten, recht schnell. „Westliche Werte, Freiheit als Problem“, heißt dieser Artikel, man kann sich dann nur noch fragen, was das Ganze soll, und kopfschüttelnd das Ganze beenden, zu lesen.

In dem Sinne,

Teutoburgs Wälder

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s