Die Vergiftung geht weiter – Blog T.Merz

Mord auf Raten: EU-Kommission erteilt Zulassungen für 19 gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und nimmt damit den Krebstod von Millionen EU-Bürgern billigend in Kauf. Bei den Pflanzen und Früchten handelt es sich unter anderem um Mais, Sojabohnen, Raps und Baumwolle zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Die Pflanzen stammen von den amerikanischen Konzernen Monsanto und Du Pont sowie von den deutschen Firmen Bayer und BASF. Darunter auch Herbizidresistenz (Glyphosat).[1] Jedes zweite Kind in den USA leidet heute bereits unter chronischen Krankheiten wie Astma, Allergien, Autismus, Autoimmunerkrankungen, Chron, Diabetes und Fettleibigkeit. Diese und andere Krankheiten lassen sich direkt mit Genveränderten Organismen und Glyphosat, den Produkten von Monsanto, in Verbindung bringen.

Von Doro Schreier / Netzfrauen

Das Unkrautbekämpfungsmittel Roundup (Glyphosat) ist in den #USA (und auch in #Europa) in der Luft, im Regen, im Grundwasser, in der Erde und in den meisten #Nahrungsmitteln zu finden. Und immer mehr wissenschaftliche Forschungen weisen auf dessen krebsfördernden Eigenschaften hin.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hatte eine Sitzung mit 17 Krebs-Experten aus 11 Ländern einberufen. Diese bewerteten aus den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen von fünf verschiedenen Pestiziden, einschließlich Glyphosat, ob diese als krebserzeugend einzustufen sind. Krebserzeugende Stoffe sind Stoffe, die zu Krebs unter bestimmten Expositionsniveaus führen können.

Und nun, wo auch die #WHO bestätigt hat, dass Glyphosat krebserregend sein kann, haben Juncker und Co. gleich reagiert und ebensolchen herbizidrestistenten Mais und Raps auf den Weg gebracht. Da sieht man mal wieder, wer das Sagen hat – Monsanto, #DuPont #Bayer und# BASF. Lesen Sie dazu auch Glyphosat unter Krebsverdacht – doch #Monsanto lehnt Bericht von IARC über #Glyphosat ab.[2]

Die EU-Kommission hat am 24. April 2015 Neuzulassungen für folgende gentechnisch veränderte Organismen erteilt bzw. deren geltende Zulassungen erneuert:

Mais

– Droughtgard™ (MON87460)
– LibertyLink™ (T25)
– Roundup Ready 2™ (NK603)

Raps
– Roundup Ready™ (GT73)
– TruFlex Roundup Ready™ (MON88302)

Soja

– Plenish™, TREUS™ (305423)
– Cultivance™ (CV127)
– Vistive Gold™ (MON87705)
– Genuity #Roundup Ready 2 Xtend™ (MON87708)
– MON87769

Baumwolle
– TwinLink™ (T304-40)
– Roundup Ready Flex™ (MON88913)
– LL25 x GHB614
– MON531 x MON1445
– Bollgard II™ (MON15985)
– Bollgard I™ (MON531)
– Roundup Ready™ (MON1445)

„Current EU Approval Situation of #GMO´s“ bietet Ihnen einen Überblick über die derzeit zugelassenen #GVO und die in der EU anstehenden GVO-Zulassungen.

Testbiotech plant eine Musterbeschwerde gegen die Entscheidung der EU-Kommission.Die Organisation hatte bereits in drei anderen Fällen offiziell Beschwerde eingelegt, ein Fall ist bereits beim Gerichtshof der Europäischen Union anhängig.

„Die Risiken der jeweiligen Pflanzen wurden nicht ausreichend erforscht. Kombinierte Auswirkungen auf die #Gesundheit, die auftreten können, wenn die Pflanzen in Nahrungsmitteln gemischt werden, wurden sogar überhaupt nie untersucht“, sagt[4] Christoph Then von Testbiotech. „Der laxe Umgang mit den Risiken dieser Pflanzen und deren massenhafte Zulassung führt zu stetig steigenden gesundheitlichen Risiken in der Nahrungsmittelproduktion.“

Die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA wurde auch von Experten verschiedener EU-Mitgliedsländer kritisiert. Doch dies hatte keine Auswirkungen auf die Zulassungen. Stattdessen schlägt die #EU-Kommission jetzt neue Regeln vor, die es einzelnen Mitgliedsländern erlauben sollen, den Import von Gentechnikpflanzen zu verbieten. Den Mitgliedsländern soll dabei allerdings ausdrücklich untersagt werden, ihren Importstopp beispielsweise mit gesundheitlichen Risiken zu begründen. Damit könnten entsprechende Importverbote in Zukunft kaum gegen Klagen verteidigt werden.

Immer mehr EU-Bürger verurteilen das eigenständige Vorgehen der Europäischen Union, ohne vorher zu einer solch schwerwiegenden und weitreichenden Entscheidungen befragt worden zu sein. Erst vor Kurzem wurde bekannt[5], dass die EU ab sofort auch Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere ausgestellt: Das entschied das Europäisches Patentamt (EPA) in einer Grundsatzentscheidung und genehmigte dem US-Konzern Monsanto ein Patent auf Brokkoli.

Liebe Blogger und Internetnutzer. Bitte teilt diesen Beitrag größtmöglich im Internet, in Foren und Blogs und natürlich auf VKontakte, Facebook und Twitter. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns von der deutschen Lügenpresse nicht beirren lassen und eine angemessene Gegenöffentlichkeit herstellen.

Querverweise:

[1] Herbizidresistenz
http://www.biosicherheit.de/lexikon/794.herbizidresis..
[2] Glyphosat unter Krebsverdacht – doch Monsanto lehnt Bericht von IARC über Glyphosat ab
http://netzfrauen.org/2015/03/25/glyphosat-unter-kreb..

[3] EU-Kommission: Überblick genehmigter Neuzulassungen
http://www.testbiotech.org/sites/default/files/tabell..

[4] EU-Kommission lässt 19 Gentechnik-Pflanzen auf einmal zu
https://www.testbiotech.org/node/1220
[5] Monsanto: EU erteilt US-Konzern Patent auf Brokkoli
https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/videos/v..

***

Im „Gelben Forum“ (siehe: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=400576  ) glaubt man das alles natürlich nicht. Solange der Mensch nicht selbst betroffen ist, glaubt er sehr schwer etwas.

Zum Thema Gift in Lebensmitteln und Entgiftung kann man hier nachlesen: http://entgiften.blogspot.de/

Zum Thema Umweltkrankheiten allgemei hat T. Merz einen sehr deutlichen, fundierten (er ist Gutachter in dem Bereich) und lesenswerten Blog verfasst: http://www.blog.dr-merz.com/

Beispiel:

„Niederlage durch falsche Themensetzung

Die chronisch Vergifteten in Europa haben die Diskussionsrunde seit der Psychothese (Ökochonder, 1996) mit Pauken und Trompeten verloren.

Die Foren wurden immer dürftiger, die SHG’ s immer weniger und leiser und die Mehrheit glaubt immer noch, es gehe um Wissenschaft.

Wie und wodurch erleidet eine Seite eine Niederlage, wenn sie Recht hat? Nach Habermas verliert der, der die Sprache des Gegners übernimmt. In diesem Fall ist es die Themensetzung. Wer 20 Jahre über das falsche Thema diskutiert, wird unterliegen. Die „Scene“ der Umweltkranken hat 20 Jahre über „Wissenschaft“ diskutiert, statt über Recht. Die wissenschaftlichen Fragen zur Diagnostik (Definition dieser Krankheiten) und der verursachenden Substanzen waren 1985 wissenschaftlich zuverlässig geklärt. Dass unsere Umwelt im Durchschnitt bereits toxisch ist, ist seit 1987 amtlich. Für etliche Substanzen ist die ubiquitäre Durchschnittsdosis toxisch. Dies hat der Sachverständigenbeirat bereits 1987 eingeräumt.

Darüber wird in der Scene aber nicht diskutiert. Die rechtlich wirksamen Informationen traut sich keiner in ihrer vollen Bedeutung ins Feld zu führen. Denn dazu benötigt man Courage. Man sagt dem „Professor“ nicht, dass seine Vorstellungen der Sache von gestern oder vorgestern sind. Denn man will Anerkennung von eben diesem.

Eine Falschdarstellung der wissenschaftlichen Sachlage ist in dem einen Fall Prozessbetrug und im anderen Fall Beihilfe zur Körperverletzung. Das machen Gutachter seit Jahrzehnten unter Anleitung von Versicherungen. Aber keiner der Betroffenen und deren Anwälte oder der Umweltmediziner traut sich, dies zu thematisieren.

Die Betroffenen scheitern an einer großen Anzahl juristischer Hürden, die einfach als „legal“ durchgezogen werden. Diese Hürden sind nicht legitim – etwa die Verfahren jahrelang hinzuziehen, die Akten aufzublähen mit abwegigem Gezänk. Vor allem aber sind sie auch nicht legal, insofern die Wiederholung von hoch veralteten Ansichten, die Gesetzeslage unterlaufen. Wahrheit ist in solchen Verfahren als der „allgemein anerkannte Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis” definiert. Diesen verbiegen die Gutachter, um die Rechtslage zu verbiegen. Das ist mittlerweile so zur Routine geworden, dass alle glauben, dass wir über chronische Vergiftungen wirklich nichts wissen.

Alle die Betroffenen, die Aktivisten, die Umweltmediziner trauen sich nicht, die Rechtslage zu diskutieren, sondern flüchten sich in den wissenschaftlichen Diskurs. Sie geben damit den Gegnern im Wesentlichen – im rechtlich Entscheidenden – recht. Der Diskurs zählt rechtlich nicht. Denn es zählt nur der „allgemein anerkannte Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis“. Dies ist ein Rechtsbegriff. Er setzt einen Anerkennungsprozess voraus. Der Erkenntnisinhalt ist demzufolge veraltet. Für die rechtliche Anerkennung von 95% der chronisch Vergifteten von Innenraumbelastungen durch VOC, PCB und Pestiziden genügt der Kenntnisstand der 80er Jahre, insbesondere die Publikationen von 1985 bis 1987 – auf WHO-Ebene.

Die Betroffen, Aktivisten und Umweltmediziner haben aber 20 Jahre immer wieder nur gefragt, ob sie das glauben dürfen, statt es als Allgemeingut durchzusetzen.“

weiterlesen hier: http://www.blog.dr-merz.com/?p=461#more-461

 

Teutoburgs Wälder

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