Unterschied: Nationalismus – Faschismus

Es ist eigentlich ganz einfach zu erkennen.

Dialog bei facebook von der Seite „Der Dritte Weg“:

Zitat/Dialog Anfang:

Frage: Aus dem Text: „Der deutsche Philosoph und Romantiker Johann Gottlieb Fichte beschrieb in seinem Werk „Der geschlossene Handelsstaat“ einen deutschen und sozialistischen Staat als einen Körper, in dem sich die Staatsbürger wie Glieder ineinander zusammenfügen und jeder Einzelne eine Aufgabe zugewiesen bekommt, die er gemäß seiner persönlichen Art erfüllen kann. “ => „jeder Einzelne seine Aufgabe zugewiesen bekommt“, d. .h. der Staat spielt sich als Diktator auf?

Antwort „Der dritte Weg“: Eine Diktatur zum Wohle des Volkes ist prinzipiell nichts schlechtes. Eine Diktatur zum Wohle einzelner oder gewisser Kreise lehnen wir strikt ab.

Antwort meinerseits: Eine Diktatur lehne ich generell ab. Erst recht, weil kein homogenes Volk in Deutschland mehr erkennbar ist. Das hört sich ja an wie eine Neuauflage des sog. „3. Reiches“, und das kann kein Mensch wollen. Wieso wundert ihr euch, dass sich so viele Patrioten vom nationalen Sozialismus distanzieren, wenn unter diesem Deckmantel eine Diktatur, und sei sie auch völkisch, eingeführt werden soll?

Antwort „Der dritte Weg“: Du kannst gerne der Utopie einer funktionierenden und gerechten Demokratie hinterher hecheln. Wir tun es nicht! Wir wollen einen Deutschen Sozialismus, der zum Wohle des Volkes agiert und regiert.

Meine Antwort: Ich hechel nichts und niemandem hinterher. Das deutsche Restvolk wird aufgrund eigenem Versagens, eigenem menschlichen Versagen, aussterben. Offensichtlich fehlt euch aufgrund von nicht gemachten Negativerfahrungen mit dem deutschen Restvolk der klare Blick auf ebendieses „Volk“, welches sich definitiv nicht mehr als homogenes Volk präsentiert. Viel Erfolg kann ich euch leider nicht wünschen, da ich NICHT in einer Diktatur, egal welcher Art sie sein wird, leben möchte.

Zitat / Dialog Ende.

Da kam dann  keine Antwort mehr. Schade, dass die Leute vom „Dritten Weg“, die ich eigentlich als gebildet eingeschätzt habe, den Unterschied zwischen einem gesunden Nationalismus und Faschismus nicht kennen. Viele Menschen haben berechtigte Angst vor der sogenannten „Nazi-Keule“, in die man als national-patriotischer Mensch rein gesteckt wird, wenn man beginnt, sich politisch in Richtung Patriotismus zu bewegen und auch dahingehend zu argumentieren. Dieser Angst kann man aber durch bewusste Argumentation sehr wohl begegnen, indem man klar ausdrückt, was man will – nämlich KEINE Dikatur, keinen Faschismus. Der Nationalsozialismus, wie wir ihn vom sogenannten „3. Reich“ kennen, war faschistisch; Andersdenkende wuren verfolgt bzw. ermordet, wenn ihr „Andersdenken“ das Volk irgendwie „gefährdete“. Dabei kann ein gesundes, homogenes Volk, wovon man ja damals noch ausgehen konnte (heute nicht mehr) durchaus Andersdenkende vertragen; ja, eine gesunde Volksdemokratie braucht sogar Quertreiber, Andersdenkende, und kann diese sehr wohl in ihre Strukturen zum WOHL des Volkes einbinden. Erst solch eine Meinungsvielfalt macht ein Volk erst interessant. Ein stromlinienförmiges, gleichgeschaltetes Volk aus Duckmäusern ist uninteressant, dabei handelt es sich um sozialistische Gleichmacherei, und das kann kein Mensch wollen.

Meinungsfreiheit ist immer auch die Freheit des Andersdenkenden. Wer argumentiert, dass andere Meinungen nicht erwünscht sind, weil darunter das Volk leide, oder „die Sache“; eist ein Faschist.

Solch eine Argumentation ist einfach, zu erkennen, wenn man sich mit den Menschen unterhält.

Teutoburgs Wälder

 

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Ein Gedanke zu “Unterschied: Nationalismus – Faschismus

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